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Belastungsabhängige Knieschmerzen

Dieses Thema im Forum "Entzündliche rheumatische Erkrankungen" wurde erstellt von across, 7. November 2012.

  1. across

    across Neues Mitglied

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    Welecher Patient mit entzündlichem Rheuma kennt das: Nach einer kurzen Gehstrecke (ca. 100m) schmerzt das Knie? Es fühlt sich an, als würde etwas anschwellen. Nach einer Zeit der Ruhe, gehen die Schmerzen wieder weg und kommen bei der nächsten Belastung auch gleich wieder zurück.

    Hat jemand Erfahrung damit? Ursache? Behandlung?
     
  2. Lusella

    Lusella Mitglied

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    Hallo,
    ich kenne das auch. Habe PSA.
    Bei mir ist es ganz schlimm beim Treppen steigen.
    Es fühlt sich an als würde innen im Knie etwas anschwellen und reiben.

    Ultraschall vom Knie hat nichts gebracht. Keine Wassereinlagerung zu sehen.
    Was das ist und ob es von der PSA kommt konnte mir bisher niemand beantworten.

    Viele Grüße,
    Lusella
     
  3. kukana

    kukana Moderatorin

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    Hallo,
    Frag doch bitte ma deinen Rheumaarzt oder den Orthopäden ob ein MRT vom Knie anzuraten wäre. Bei Rheuma entzündet sich im Knie auch gerne die Synovia und das kann durchaus zu Schwellungen und Schmerzen kommen. Manchmal muss dann nur punktiert werden und evtl. die medikamentöse Therapie überdacht werden.

    Gruß Kukana
     
  4. across

    across Neues Mitglied

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    MRT oder CT wurden schon genannt und werden demnächst angeordnet.
     
  5. Eichhörnchen

    Eichhörnchen Neues Mitglied

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    Schön´guten Abend,
    diese Knieschmerzen habe ich auch. Bei Belastung denke ich, die Knie wollen platzen. Wenn ich mich mal hingehockt habe, komme ich ohne Hilfe und großen Schmerzen nicht mehr hoch. Mein Ortho hat geröntgt und festgestellt, das da kein Knorpel mehr dazwischen ist und noch diverse Schäden sind. Gibt mir Cortisonspritzen, die nicht wirken und sagt: da kann man nichts machen! Aber ich glaube, da es manchmal ein bisschen besser geht, das in schlimmen Zeiten meine Sehnen dann auch entzündet sind, denn damit habe ich auch an anderen Stellen große Probleme.
    Bitte schreibe hier, wenn du nach dem MRT was weißt und wie du behandelt wirst. Ich will mich eigentlich mit meinen Kniebeschwerden noch nicht abfinden.
    Liebe Grüße vom Eichhörnchen
     
  6. BienchenSumm

    BienchenSumm summt herum

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    Mich würde auch interessieren, zu was Euch der Arzt rät, denn ich habe die gleichen Probleme.
    Beim MRT ist unter anderem festgestellt worden, dass ich Knorpelschäden 4. Grades habe, das ist leider die schlimmste Stufe.
    Durch die ständigen Entzündungen im Knie hat sich auch noch eine Baker-Zyste gebildet.
    Im Moment kann ich Treppen nur auf allen Vieren oder wie ein Kleinkind laufen, leider sind beide Knie betroffen.
    Das nimmt mich ganz schön mit, denn ich laufe und wandere so gerne und hatte erstaunlicherweise bis vor wenigen Monaten kaum Probleme.
     
  7. anurju

    anurju anurju

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    Liebes Bienchensumm und die anderen Kniegeplagten,

    ich habe auch heftige Knieprobleme - Knorpelschäden 4. Grades insbesondere hinter der Kniescheibe, Knochenödeme - Knie-Tep winkt von Ferne...

    Meine Erfahrung: es gibt immer Phasen, da ist die Arthrose aktiviert - da komme ich dann ohne Entzündungshemmer oder manchmal auch Spritzen ins Knie nicht aus.
    Aber zum Glück beruhigt sich das dann auch immer mal wieder...
    Treppensteigen gehört für mich auch zum Alptraum (auch wegen eines schlecht verheilten Kniescheibenbruchs), muss ich im Job leider aber immer wieder - gerade heute hat sich diesmal v.a. mein rechtes Knie nach 2 Etagen heftigst gerächte.

    Mir helfen dann immer für die aktuten Probleme Quarkwickel oder andere kühlende Einreibungen.
    Dazu finde ich Kinesiotaping manchmal hilfreich - aber erst, wenn der akute Zustand abgeklungen ist.
    Ich habe für die Behandlung eines ganz schlimmen Reizzustandes mal Arcoxia bekommen - das hat schon gewirkt, nur leider auch negativ auf meinen Kreislauf...
    Hyaloron-Spritzen und Orthokin (so eine spezille Behandlung unter Verwendung von Eigenblut) haben kaum etwas gebracht.
    Mein Physio sagt immer so schön - wenn Knorpel weg ist, dann ist er weg.
    Allerdings muss ich sagen, dass das Knie schon ein Chamäleon ist. Ich hätte vor 3 Jahren nicht gedacht, dass die Reizzustände besser werden - aber auch seit ich früh genug merke, dass etwas zu viel ist (und auch meine Trainingsambitionen etwas reduziert habe) passieren diese Extremphasen nicht mehr so oft.

    Ich hoffe so sehr, dass es bei dir bald besser wird - Knieprobleme sind einfach scheußlich und schränken einen sehr in der Lebensqualität ein...

    Liebe Grüße von anruju :)
     
  8. BienchenSumm

    BienchenSumm summt herum

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    Liebe Anurju,
    wie lange halten denn bei dir die akuten Phasen an?
    Mein Arzt sprach auch schon von Hyaloron-Spritzen, schade, dass es bei dir nicht geholfen hat.
    Dieser Zustand ist zermürbend. Zumal auch noch ein Meniskusriss und ein Belastungsbruch im Wadenbein dazu kommen.
    Wenn's wenigsten nur ein Knie wäre...
    In den letzten Jahren bin ich regelmäßig auf dem Cross-Trainer gelaufen. Das sollte die Bildung von Gelenkschmiere ankurbeln.
    Und scheinbar hat es mir auch geholfen, nur habe ich es mit dem Wandern wohl in letzter Zeit übertrieben...:D
     
  9. anurju

    anurju anurju

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    Im schönen Rheinland
    Liebes Bienchensumm,

    ach Mensch - du Arme - auch noch Belastungsbruch und Meniskus (der ist bei mir auch geschädigt - aber mein Doc meint, lieber in Fetzen als keinen...).

    Also bei mir ist das total unterschiedlich - manchmal waren das mehrere Wochen - manchmal war es nach ein paar Tagen deutlich besser.
    Mein Gefühl ist, dass es seit Enbrel (jeweils nach der Spritze) schneller abklingt - also vielleicht ist da schon auch noch eine rheumamäßige Komponente dabei.
    Dachte bei meinem einen Knie immer, dass das durch die massiven Schäden dort käme - da man bei einer offenen Knie-OP dort großflächig Gelenkschleimhaut entfernt hat (ohne bei dem schlechten Befund an Rheuma zu denken), schwillt das Knie zumindest nicht mehr so an.

    Also Hyaloron kann schon erleichtern - ist einen Versuch wert - allerdings habe ich einen extrem engen Gelenkspalt und bei mir ist das dann so ein unangenehm "volles Gefühl" im Knie nach der Spritze. Ich habe dann auch schlecht Kontrolle über das Knie und mich schon mehrfah übel nach den Spritzen "vertreten" - das ist ja dann auch nicht Sinn der Sache...
    Orthokin hat mir deutlich besser und länger geholfen - aber vermutlich würde man das bei einer Autoimmunerkrankung garnicht machen (vielleicht hätte man das damals auch besser gelassen - denn kurz danach ging das Rheumatheater los, was vermutlich aber nichts damit zu tun hat).

    Ich habe bereits einige Male dann Arcoxia oder Celebrex bekommen - verträgt mein Kreislauf leider nicht gut - und NSAR (Ibuprofen, Diclophenac...) mage mein Magen trotz Magenschutz nicht - insofern scheiden diese Hilfen weitgehend für mich aus... Können systemisch nämlich schon Ruhe in so einen Reizzustand bringen. Allerdings bin ich auf Tilidin eingestellt und daher kann ich ingesamt sowieso besser mit meinen orthopädischen Problemen leben - nimmt halt schon einen Teil der "Grund-" oder Dauerschmerzen.

    Ach Bienchensumm - es tut mir sehr leid, dass du so geplagt bist - lass dich mal ganz feste knuddeln - verstehe dich sooo gut - ist einfach ätzend...

    Liebe Grüße von anurju :)