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Bei Infekt verschlimmert sich cP - und was passiert dann bei OP ????

Dieses Thema im Forum "Allgemeines und Begleiterkrankungen" wurde erstellt von Emu, 21. Januar 2005.

  1. Emu

    Emu Neues Mitglied

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    Hallo,

    habe demnächst meine Knie-OP.
    Da ich schon auf Infekte mit leichtem Schub reagiere - was macht der Körper denn, wenn er operiert wird??
    Hat man dann neben dem lahmgelegten Knie auch noch überall mehr Schmerzen??

    Lt. Rheumadoc muß ich nicht MTX absetzen/aussetzen, er meinte das sollte der Operateur entscheiden, aber der weiß auch nicht so genau und schiebt die Frage auf den Rheumaarzt.
    Ich glaube, mir ist es jetzt sogar lieber, das MTX nicht abzusetzen.

    Was habt Ihr für Erfahrungen??
    Liebe Grüße vom
    Emu
     
  2. Uschi

    Uschi Neues Mitglied

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    Hi Emu,

    ich nehme zwar nur Cortison, habe aber unter cP und Cortison eine neue Hüfte erhalten, eine grosse Bauchoperation und eine Kieferoperation mit 23 gezogenen Zähnen hinter mir und NIE irgendwelche Probleme gehabt.

    Nicht mit der Narkose, nicht mit der Wundheilung, nicht mit Nachblutungen und vor allen Dingen hatte ich NIE Folgeschmerzen. Im Gegenteil - die cP typischen Beschwerden wurden durch die stationären Antibiotikagaben fast auf null gesetzt und dazu die eigenen Medis - herrlich :) Meine Hüfte war zum OP-Zeitpunkt höchstentzündlich und die cP mehr als nur aktiv.

    Ob jetzt eine Basis abgesetzt werden muss oder nicht, daß sollte tatsächlich deine Entscheidung bleiben. Ich meine, dass der Körper aber seine Dosis kennt und auch will und dann lege doch den OP Termin so, daß das MTX schon 2 Tage im Körper ist und du bis zur nächsten Gabe 5 Tage Ruhe hast.

    Wichtig ist deine innere Einstellung zum Gesundwerden !

    Kopf hoch, das klappt schon alles gut. Alle guten Wünsche, schnelle Genesung und auf bald wieder hier.

    Grüssle
    Pumpkin
     
  3. kukana

    kukana Moderatorin

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    hi,

    für meine mini op am kleinen finger (sehne wurde operiert) musste ich für 3 wochen mtx absetzen. mtx hat ja eine wirkung auf bestimmte zellen, ich vermute die zellen, die dann eigentlich für die wundheilung zuständig sind, werden dann mit mtx eher in mitleidenschaft gezogen, sodass die heilung sich verzögert. mtx ist ja ein langzeitmedikament, d.h. die wirkung hält durchaus einige zeit an. frage bitte unbedingt den rheumatologen nochmal.

    gruss und alles gute für die op, kuki
     
  4. Monsti

    Monsti das Monster

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    Hallo Emu,

    Bei einer größeren NNH-OP vor einigen Jahren hatte ich Mtx nicht ausgesetzt. Auch Arava hatte ich bei meiner letzten großen Bauch-OP im September (8-Std.-OP) weiterhin genommen. Beide Male gab's keine besonderen Probleme.

    Vor einem Jahr hatte ich nach zwei großen Darm-OPs einen grauenhaften Schub (damals noch unter Goldspritzen plus 4 mg Urbason), der nur mit Erhöhung von Urbason auf 16 mg auszuhalten war. Die Folge waren mehrere sehr langwierige Bauchdeckenabszesse.

    Liebe Grüße von
    Monsti
     
  5. poldi

    poldi Aktives Mitglied

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    Hallo Emu
    Bei meiner Op am Darm, sie war Freitags und mein Mtx habe ich Dinstags gespritzt, hat nur der Narkosearzt ordendlich gemeckert. Der war doch sehr fürs Absetzen. Ich würde mit ihm reden. Denn er ist dafür zuständig, daß Du wieder wach wirst. Ach, ich hatte Vollnarkose.

    Ich drücke Dir die Daumen, daß alles gut geht.
    Gruß Poldi
     
  6. bise

    bise Neues Mitglied

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    bei mir war das auch sehr unterschiedlich gehandhabt - immer gleicher operateur und internist. du solltest das unbedingt die ärzte entscheiden lassen -bloss nicht heimlich etwas nehmen. viel zu risikoreich.
    da gehört erfahrung und viel fingerspitzengefühl dazu. lass die docs sich zusammenraufen - irgendjemand muss die verantwortung tragen.
    gruss
    bise
     
  7. anko

    anko Neues Mitglied

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    Hallo Emu,

    mich hat eine große Unterleibs-OP rheumamäßig wieder stark zurück geworfen. Trotz zusäztlicher Cortisongabe unter der OP.

    Jascha hatte zwei OP's. Blinddarm und Mandeln. Auch er hat unter der Narkose jeweils 500 mg Cortison gespritzt bekommen. Bei ihm haben die OP's keinerlei wirklung auf das Rheuma gehabt. Er brauchte auch das MTX nicht auslassen.

    Es kommt warscheinlich auch mit darauf an, wie schwer die OP ist. Und wenn du Cortsion nimmst, lass dir auf alle Fälle unter der OP eine große Dosis geben. Nicht nur gegen einen evtl. Kreislaufkollaps, sondern auch damit der nicht mit einem neuen Schub reagiert.

    Alles Gute

    Anko
     
  8. claudia-dd

    claudia-dd Neues Mitglied

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    also, ich habe 3 op`s hinter mir. die wurden alle in einer rheumaorthopädischen klinik mit erfahrung gemacht. vor jeder op mußte ich mein mtx für einmal absetzen....

    das war also für mich, montags mtx tag- montags op, also woche davor absetzen. nächste dosis wieder normal. nach den op`s bekam ich corti etwas hoch dosiert, damit sich kein schub erst entwickeln konnte. die wundheilung war völlig i.o..

    auf alle fälle weiß ich, ich muß immer mit einen erneuten schub bei jeder op rechnen, deshalb die "vorsichtsmaßnahmen"....

    am besten bespricht du das nochmal den ärzten.

    claudia
     
  9. Sylvia A.

    Sylvia A. Neues Mitglied

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    Hallo Emu,
    habe bisher vor allen OP´s MTX absetzen müssen, es gab da auch keine Probleme, da das Zeug ja noch eine ganze Weile im Körper bleibt. Vor Schmerzen und eventuellem Schub musst du keine Angst haben, ich erhielt jedesmal nach der OP eine hohe Dosis Cortison, die von Tag zu Tag reduziert wurde bis auf 5 mg bei der Entlassung. Da ging es mir in der Klinik richtig gut, man muss ja auch fit sein für die Krankengymnastik (die war leider nicht so lustig). Also mit frischem Schwung voran, es kann nur besser werden.
    Sylvia