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Behinderten Bescheid

Dieses Thema im Forum "Sonstige Medikamente und Schmerztherapie" wurde erstellt von schwane, 7. November 2009.

  1. schwane

    schwane Neues Mitglied

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    Hallo !
    Ich habe jetzt mein Bescheid bekommen das ich Behinderte bin mit 30%
    Ihr wißt schon.
    Was kann ich mit diesem Bescheid jetzt anfangen?Muß ich meinen Arbeitgeber darüber informieren?Das ich Behinderte bin?
    Ich wollte jetzt eine Gleichstellung beantragen,das weiß ich schon.
    Was habe ich für möglichkeiten?

    Lieben Gruß Renate
     
  2. Krümmel

    Krümmel Neues Mitglied

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    Gdb

    Hallo Schwane
    Ja das ist immer so eine sache aber mit 30% kannst du noch nicht so viel anfangen wie du selbst schon gesagt hast du kannst dich nun gleichstellen lassen und du kannst die Prozente bei deinem zuständigen Finanzamt angeben aber sonst????
    Tut mir leid dir das zu sagen aber da kannst du echt nicht soviel mit anfangen:
    Als schwerbehindert wirst du erst ab 50% angesehen
    ich hatte auch drei Jahre lang 30% habe mich gleichstellen lassen aber das war es auch,dann habe ich nach drei jahren kampf vor dem Sozialgericht meine 100% mit fast allen merkzeichen bekommen aber dies war echt ein langer weg
    Ich wünsche dir noch einen schönen abend und hoffe das du noch bessere antworten bekommst
    ich grüße dich
    Krümmel
     
  3. kukana

    kukana Moderatorin

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    Hallo Schwane,

    Wenn du einen Gleichstellungsantrag stellst, wird dein Arbeitgeber dazu befragt, ob z.B. bei dir die Gefahr einer Kündigung besteht. Wenn er dies verneint, dann bekommst du keine Gleichstellung. Hab ich nämlich auch probiert. Bei mir hatte das allerdings auch keinen negativen Einfluß auf meinen Job, da mein Arbeitgeber hautnah mitbekommen hatte wie es mir ging.

    LG Kuki
     
  4. Tennismieze

    Tennismieze Neues Mitglied

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    Dazu muß man allerdings sagen, daß es ohne weiteres sein kann, daß der Arbeitgeber die Kündigungsgefahr abstreitet und ein paar Monate später dann doch kündigt. Bei mir waren es dann mal eben 3 Monate später und auch der Integrationsdienst hätte daran nichts ändern können. Also vorher überlegen, ob der Arbeitgeber auf die gesundheitliche Lage aufmerksam gemacht werden sollte.

    @Schwane
    Andererseits solltest Du vielleicht mal prüfen, ob der GDB 30 auch der Realität entspricht, oder einfach zu niedrig angesetzt ist. Hast Du Einschränkungen im täglichen Leben durch Deine Erkrankung? Oder wurde wie bei vielen nur die Diagnose an die Behörde weitergereicht und danach entschieden?
     
  5. Silberpfeil

    Silberpfeil Bekanntes Mitglied

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    Hallo Schwane,

    wenn du dich selbst mit dem GdB von 30% für unterbewertest fühlst, dann lege Widerspruch ein.
    Stelle den Antrag auf Akteneinsicht beim Versorgungsamt. Da kannst du selber sehen, wie die Ärzte dich bewertet haben, und ob auch alle deine Ärzte befragt wurden.

    So wie schon erwähnt wurde, musst du beim Widerspruch, alles, aber auch alles was deine tgl. Ein- u. Beschränkungen betrifft mit aufführen.

    Ich habe nach meiner Feststellung auf 30 %, Widerspruch eingelegt + Akteneinsicht. Festgestellt, dass garnicht alle Ärzte angeschrieben wurden, viele Dinge keinen für das Versorg-Amt, wichtigen Charakter erfasst hat........

    dann kam der Abhilfebescheid mit 40%. Widerspruch wurde mit Klage beim Sozialgericht aufrecht erhalten. Mein Klagebegehren : mind. 50% GdB.

    Klage dauert schon seit April 2008. War nun vor 8 Wochen beim Gutachter. Er gibt meinem Klagebegehren auf 50 % statt. Na und nun schau ich mal, ob es das Sozialgericht und Versorgungsamt auch so sehen. Aber eigentlich wohl ja, sonst hätten die mich ja nich 100 km zum Gutachter schicken brauchen:confused::confused::eek::D. Wer weiß wie lange es nun noch dauert, bis ich bescheid erhalte...

    Aber wenn es Erfolg bringt, habe ich es gerne auf mich genommen, diesen zusätzlichen Stress.

    LG Silberpfeil