1. Diese Seite verwendet Cookies. Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies. Weitere Informationen

Bechterew

Dieses Thema im Forum "Allgemeines und Begleiterkrankungen" wurde erstellt von veronika, 25. Oktober 2005.

  1. veronika

    veronika Guest

    Hallo! Ich suche einen Spezialisten f. Morbus Bechterew. Bin 28 und möchte es so gut es geht ohne medikamente hinkriegen.
    bitte um eure hilfe!
    vielen dank!
     
  2. Standrea

    Standrea Neues Mitglied

    Registriert seit:
    15. Juli 2005
    Beiträge:
    184
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    Berlin
    Hallo,


    bin auch ein Bechti...

    wo wohnst du ?

    Sicher können wir dir dann einen Spezi vorschlagen....
    Ausprobieren mußt du ihn alleine....
     
  3. veronika

    veronika Guest

    ich bin in tulln niederösterreich...wäre super wenn du jemanden kennen würdest. wie geht es denn dir damit?
     
  4. Berni

    Berni Neues Mitglied

    Registriert seit:
    23. Juni 2003
    Beiträge:
    102
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    Tönisvorst
    Hallo Veronika,

    jeder Bechterew verläuft anders, eine Nachbarin von mir hat seit Jahren die gleichen Schmerzen und kommt mit NSAR Medikamenten gut klar. Bei mir ist es mit der Zeit schlimmer geworden, ich mache jetzt eine Basistherapie mit Sulfasalazin. Nach dem, was ich immer wieder gehört habe, ist es ziemlich gefährlich, ohne Medikamente. Denn wenn die Krankheit erst mal so weit fortgeschritten ist, dass es tatsächlich zu Versteifungen in der Wirbelsäule kommt, ist das ja ziemlich ungünstig, zumal Du Dich dann auch nicht mehr so gut bewegen kannst. Und Bewegung ist ja super wichtig! Auch nutzen wir die Medikamente, um wieder weniger Schmerzen zu haben und uns noch bewegen zu können. Vielleicht schaust Du mal hier bei R-O unter Medikamente, da ist Sulfasalazin ganz gut beschrieben. Wenn ich es richtig verstanden habe, dann wird empfohlen, diese Basistherapie möglichst früh zu beginnen, damit es nicht zu einem Fortschreiten kommt (heißt, bei mir hätte man vielleicht auch früher anfangen können ...).

    Viele Grüße
    Berni
     
  5. Lilly

    Lilly offline

    Registriert seit:
    30. April 2003
    Beiträge:
    5.171
    Zustimmungen:
    0
    hallo veronika,

    herzlich willkommen im forum.
    habe gerade auf der hp tulln nachgesehen, ihr habt leider keinen internisten mit rheumathol. zusatzausbildung.
    wäre wien zu weit für dich? hier gibt es rheumadocs wie sand am meer :D
     
    #5 25. Oktober 2005
    Zuletzt bearbeitet: 25. Oktober 2005
  6. -Aufrecht-

    -Aufrecht- Neues Mitglied

    Registriert seit:
    30. September 2005
    Beiträge:
    364
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    Meerbusch bei Düsseldorf
    Hallo Veronika,
    der richtige Arzt ist natürlich erst mal wichtig. Die Medikamente dienen eigentlich dazu, den Teufelskreislauf zu unterbrechen, System greift Knochenhaut der Wirbelsäule an, Körper denkt Knochen ist gebrochen also Knochen wachsen lassen. Jeder Verlauf ist anders, Bewegung und auf die individuell angepassten, richtigen Medikamente, sind da schon sehr, sehr viel. Falsches Heldentum, durch tapferes durchstehen der Einsteifungen und Schmerzen, wegen Nichteinnahme passender Medikamente, führt da leider zum Gegenteil des erhofften Erfolges ("gesund" zu leben).

    LG

    Michael.
     
  7. bebe03

    bebe03 Bechti-Mädel

    Registriert seit:
    5. August 2005
    Beiträge:
    249
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    Kassel
    Huhu


    Ich bin auch ein Bechti bin 18 aber aus kassel da kann ich mit nem spezialisten net dienen. Ich nehme nur noch enbrel und damit gehts mir seeeeeehr gut also das könnte ich empfehlen :D Viel Bewegung muss sein und immer grade halten


    Gruss bebe
     
  8. veronika

    veronika Guest

    nein wien würde auch gehen...das es dort genügen gibt weiß ich, hätte nur gerne ienen in der umgebung gehabt...aber so richtig für bechterew gibts ja keinen oder?
     
  9. Lilly

    Lilly offline

    Registriert seit:
    30. April 2003
    Beiträge:
    5.171
    Zustimmungen:
    0
    der richtige ansprechpartner für entzündliche rheumatische erkrankungen (dazu gehört auch der bechti) ist der internistische rheumatologe (diagnose, medikament. therapie, kontollen). es gibt zwar auch orthopädische rheumatologen, die sind aber eher für die behandlung schon vorhandener gelenksschäden zuständig
     
  10. Sylvia_cP

    Sylvia_cP Das Froschi

    Registriert seit:
    23. März 2005
    Beiträge:
    560
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    Wien, Ursprung: Steiermark
    Rheumaambulanz Stockerau

    Hallo Veronika !

    Willkommen hier im Forum.
    Wie wäre es mit der Rheumaambulanz Stockerau für dich, das liegt nicht so weit von Tulln als Wien, oder ?

    Ich habe schon 22 Jahre cP, nehme auch schon solange Medis, habe aber wohl dazwischen auch zulange und heldenhaft wie ich bin meine Basismedis viel zu niedrig dosiert. Die Konsequenz sind Gelenkversteifungen (beide Handgelenke) und nun der erste Gelenkersatz vor 3 Monaten (Hüfte).

    Also versuche nicht - auch wie dir es andere schon empfehlen - ganz ohne Medis auszukommen, langfristig ist der Schaden einfach zu groß.
    Aber erst einmal ist es wichtig dass alles von Rheumaärztlicher Seite für dich abgeklärt ist.
     
  11. veronika

    veronika Guest


    hallo silvia,

    danke für die info...werd mal schauen. das es ganz ohne medikamente nicht geht ist mir klar...ich nehme voltaren die wenn ich ein kleines zwicken spüre einnehme und die dann auch helfen...nur möcht ich sie halt nicht täglich nehmen. ich möcht mal in aller ruhe mit einem arzt drüber reden da mich bis jetzt nicht wirklich jemand aufgeklärt hat.

    tut mir leid, dass es bei dir so schlecht steht...ich wnsch dir jedenfalls alles gute weiterhin und dank dir für deine antwort!