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Basistherapie sinnvoll bei RA?

Dieses Thema im Forum "Entzündliche rheumatische Erkrankungen" wurde erstellt von tinischoch, 30. Dezember 2009.

  1. tinischoch

    tinischoch Neues Mitglied

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    Hallo,
    bei mir wurde vor ein paar Wochen eine Seropositive Rheumatoide Arthritis festgestellt. Ich sollte eigentlich Cortison und ein anderes Medikament nehmen,das man auch Krebskranken gibt. Das wollte ich nicht, alternativ soll ich nun Sulfosalazin nehmen, aber irgend etwas in mir sträubt sich dagegen!
    Ich möchte doch schwanger werden! Die Ärztin sagt, das Medikament schadet nicht in der Schwangerschaft. Kann ich mich darauf verlassen?
    Muß man dieses Basismedikament Sulfosalazin dann ein Leben lang nehmen oder ist es in der Regel nur für ein halbes Jahr oder so?
    Hat schon jemand die Nebenwirkung Haarausfall mit diesem Medikament gehabt?
    Hab halt Angst vor den Nebenwirkungen, wo ich doch sowieso schon Zöliakie habe und immer wieder Probleme mit Magen und Darm habe, da geht mir dieses Medi bestimmt auch auf den Magen und Darm:(!

    Mein Hausarzt hat mir als Alternative zu Medikamenten eine Eigenblutbehandlung vorgeschlagen. Muß man leider selber bezahlen, kostet 250 Euro, wäre ja nicht schlimm, wenns denn was bringen würde?!

    Bin gespannt auf Eure Meinungen

    Martina
     
  2. Tennismieze

    Tennismieze Neues Mitglied

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    @tini
    Schau mal hier: http://www.rheuma-online.de/medikamente/sulfasalazin/sulfasalazin-merkblatt-fuer-patienten.html

    Hier gibt es schon einige Informationen, die Dir vielleicht die Angst vor dem Medikament nehmen. Mit der Aussage Deines Arztes zu einer Schwangerschaft unter diesem Medikament gehen diese Informationen allerdings nicht konform. Mir ist allerdings auch noch kein Rheuma-Medikament bekannt, mit dem Frau sich ohne Bedenken in eine Schwangerschaft begeben sollte.

    Um Deine anderen Fragen auch nur einigermaßen beantworten zu können, bräuchten wir schon noch mehr Informationen.

    1. Wie lange hast Du schon Beschwerden?
    Je kürzer der Zeitraum zwischen dem ersten Auftreten der Symptome und dem Beginn einer Rheuma-Behandlung, um so besser stehen heutzutage die Chancen auf rheuma-freie Zeiten (Remission). Versprechen kann Dir aber niemand, daß es bei Dir auch so kommt. Es gibt Patienten wie mich, die in größeren (teilweise Jahre) Abständen einen Schub bekommen, andere wiederum verzeichnen eine ständige Rheuma-Aktivität auf niedrigem Niveau.
    2. Nahezu kein Medikament hat keine Nebenwirkungen. In der täglichen Rheuma-Medizin läuft vieles immer wieder auf trial-and-error hinaus. Soll heißen, probier aus und schau wie es bei Dir wirkt, nicht wirkt oder wie stark die Nebenwirkungen sind, wenn sie auftreten. Generell gilt aber, beim ersten Auftreten der Rheuma-Symptome sofort mit dem Hammer und nicht mit einem kleinen Hämmerchen zuzuschlagen. Zumindest bei mir hat diese Methode für jahrelange Remissionen gesorgt.
    3. In welchem Zeitraum gedachtest Du denn schwanger werden zu wollen?
     
  3. knoeppie

    knoeppie Neues Mitglied

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    Hallo Tinischoch,

    erst mal herzlichen Glückwunsch, dass Du so schnell eine Diagnose bekommen hast. Ich habe schon mehrfach gehört/gelesen, dass es möglich ist, rheumatische Erkrankungen wieder vollkommen zum Erliegen zu bringen, solange man innerhalb eines ziemlich kurzen Zeitfensters nach Ausbruch der Symptome mit einer wirksamen Basistherapie anfängt. Außerdem willst Du doch bestimmt nicht, dass Deine Gelenke unwiderruflich geschädigt werden.
    Die Sache mit der Schwangerschaft ist auch mit Rheuma möglich, nur die Medis müssen eben angepasst werden. Hier im Forum gibt es übrigens auch welche, die unter Enbrel und Co. schwanger geworden sind. Ich wollte es nicht riskieren, aber das ist ja jedem selber überlassen. Wenn es bei Dir also (z.B. wegen höheren Alters) nicht eilt, würde ich auf jeden Fall eine Basis anfangen. Bei mir hat MTX (ich denke mal, dass das Krebs-Medi ist, von dem Du gesprochen hast) übrigens als erstes Medi angeschlagen und Nebenwirkungen bestanden bis auf eine leichte Übelkeit, die bei viel Trinken auch gut auszuzhalten war, auch nicht.
    Versuche einfach positiv auf die Sache zuzugehen, dann klappt das bestimmt auch.
    Viele liebe Grüße und einen guten Rutsch
    Knoeppie
     
  4. tinischoch

    tinischoch Neues Mitglied

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    also ich bin 35 Jahre alt, habe einen vierjährigen Sohn, deshalb eilt es auch so mit der Schwangerschaft, damit der Altersunterschied nicht immer noch größer wird. Ich konnte nicht vorher wieder schwanger werden, weil ich einige Ops hatte nach Oberarmfraktur und nun möchte ich es nicht wieder aufschieben bzw es heißt ja, dass man bei geplanter Schwangerschaft nicht mit der Therapie Sulfasalazin beginnen soll, so steht es in dem Artikel, der mir eben "gelinkt" wurde.
    Ich habe seit etwa 10 Jahren bereits eine Arthrose IV. Grades in Knie u OSG. Von daher kann ich gar nicht so genau sagen, seit wann ich Rheuma habe, denn Schmerzen in Knie und OSG hatte ich sowieso immer wieder wegen der Arthrose. Vor etwa 2 Jahren bemerkte ich das erste Mal, dass es mir von den Schultern bis zu den Fingern so schubweise wehtat. Mein Mann nahm das damals nicht ernst und niemand hat es untersucht. Es könnte also sein, dass ich es schon vor 2 Jahren bekommen habe.
    Aber so eine richtige Morgensteifigkeit habe ich nicht. Nur mein Knie das dauert immer ein bisschen, also bis ich das Bein ganz ausstrecken kann, wenn ich aufstehe, aber Hände usw alles ok morgens.
    Haltet Ihr also eher nix von der Eigenblutbehandlung?

    Viele Grüße
    Martina
    Ich wünsch Euch allen schon mal einen guten Rutsch ins NEUE JAHR!!!
     
  5. Artep

    Artep Neues Mitglied

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    Ich habe folgenden Artikel gefunden:
    "Dem Patienten wird bei der Eigenbluttherapie venöses Blut entnommen und danach intramuskulär in Gesäß oder Oberarm zurückgespritzt. In vielen Fällen wird dem Blut vor dem Zurückspritzen ein homöopathisches oder naturheilkundliches Mittel oder Sauerstoff beigemischt. Diese Injektionen werden mehrmals die Woche verabreicht und der Behandlungszeitraum erstreckt sich dabei über mehrere Wochen.
    Nach der Injektion mit Eigenblut kommt es, aufgrund der Tatsache dass die Immunabwehr das neue Blut als Fremdkörper erkennt, zu einer intensiven Aktivierung bzw. Stimulation der körpereigenen Abwehrstoffe und dadurch zu einer Steigerung der Immunität. Diese gesteigerte Leistung wirkt sich auf den Gesamtorganismus aus wodurch die Selbstheilungsfähigkeit des Körpers wiederhergestellt wird und bei der Heilung von chronischen Krankheiten helfen kann.
    Beim Beginn der Eigenbluttherapie kann es zu einer Verschlimmerung der Beschwerden kommen und zusätzlich Müdigkeit auftreten. Dies ist aber meist ein Zeichen dafür dass die Therapie eine Wirkung zeigt.
    Am häufigsten findet die Eigenbluttherapie bei Allergien (Heuschnupfen, Asthma bronchiale) und rheumatischen Erkrankungen (Rheuma, rheumatoide Arthritis) eine Anwendung. Auch bei Neurodermitis zeigt die Therapie ihre Wirkung wie Studien über mehrere Wochen gezeigt haben. Allerdings fehlen noch Langzeitergebnisse. "

    Also, wenn Du die Euros übrig hast, ist es einen Versuch wert.
    Falls Du Dich dazu entschließt, es wäre toll, hier die Ergebnisse bekannt zu geben.
    Auch Dir und Deiner Familie einen guten Rutsch und ein gesundes neues Jahr, so gesund, wie es eben geht.
    Liebe Grüße
    Petra
     
  6. Melanie_1972

    Melanie_1972 Neues Mitglied

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    Also ich kann ich immer nur wieder meine Geschichte erzählen. Habe die Diagnose Morbus Bechterew mit Anfang, Mitte 20 bekommen. Lange lange Medikamente verweigert bzw auch nicht wirklich was angeboten bekommen. Mit Ende 20 dann die erste Basis. Aber da war es schon so heftig, dass es keiner bis heute mehr in den Griff bekommen hat. Ich kann dir nur dringend raten, direkt eine Basis anzufangen. Denn ich wurde mit 31 berentet. 12 Wirbel betroffen, etliche Gelenke, leichte Herzbeteiligung usw. Im Grunde gibts nichts mehr, was ich nicht habe.

    Entweder schnell schwanger werden und direkt los legen. Oder sofort die Basis anfangen.

    Alles Gute
     
  7. padost

    padost Neues Mitglied

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    Hallo tinischoch, das ist eine schwierige Entscheidung, die dir keiner abnehmen kann. Auch reagiert jeder anders auf Eigenblut. Mit hat es nichts gebracht.
    Heute würde ich anders entscheiden, aber im Nachhinein ist man immer schlauer. Bin der Meinung, Naturheilkunde kann unterstützen, aber heilen???
    Gerade weil du schon ein kleines Kind hast, mußt du fit bleiben, auch kann eine 2. Schwangerschaft belasten unter deiner Diagnose, aber ob es so ist, wirst du erst sehen, wenn du es soweit ist.. Vielleicht geht es dir auch gut in der Schwangerschaft, wer weiß. Aber danach?
    Ich kenne einige Frauen, die im Nachhinein mit Baby und Erkrankung völlig überfordert sind, weil sie nicht einschätzen konnten was diese Erkrankung bedeutet.- Andere werden dadurch abgelenkt, sicher brauchst du aber einen guten Backround, der dich unterstützt.
    Ich wurde krank nach meiner 2. Schwangerschaft, meine Kinder hatten nicht viel von ihrer Mutter, besonders der Kleine kennt halt nur eine kranke Mutter, auch nicht lustig für das Kind.
    Du stehst warscheinlich am Anfang einer chronischen Erkrankung, natürlich ist es schwer damit klar zu kommen, den Verlauf kann keiner vorher sehen. Man weiß nur mittlerweile, dass eine schnelle.gute Basistherapie die Erkrankung erheblich beeinflussen kann und so ein Weiterschreiten gut abgeblockt werden kann. Viele müssen ausprobieren, welches das richtige Medi ist, auch das kostet wertvolle Zeit.
    Bei jeden verläuft die Erkrankung anders, sei froh, dass sie schnell erkannt wurde. Wie sie verläuft kann keiner im Voraus sagen.
    Ich wollte es am Anfang auch nicht wahr haben und habe viele Jahre mich alternativ behandeln lassen, für mich im Nachhinein ein Fehler. Die Erkrankung ist fortgeschritten. Ob es unter der Schulmedizin anders verlaufen wäre?--Wie gesagt, die Entscheidung trifft jeder selbst.

    Was ich noch hinzufügen will, verabschiede dich von dem Gedanken, ich nehme mal ein Medikament ein halbes Jahr und husch ist alles wieder gut. Normalerweise mußt du als chronisch kranker Mensch, gerade mit cP, immer Medis nehmen, es sei denn, eines schlägt so gut an, dass du in Remission kommst.

    Ich wünsche Dir auf alle Fälle gutes Gelingen, egal was du machst.
    Viele Grüße
    Padost
     
    #7 31. Dezember 2009
    Zuletzt bearbeitet: 31. Dezember 2009
  8. tinischoch

    tinischoch Neues Mitglied

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    Hallo Melanie_1972 und Padost

    Vielen Dank für, dass Ihr Euch so viel Zeit genommen habt, mir zu antworten. Das hat mich wirklich sehr gefreut:)!

    Ich werde die Eigenbluttherapie machen, denn sonst würde ich mich wahrscheinlich immer fragen, was denn gewesen wäre, wenn ich sie hätte machen lassen...

    Ich kann mir aber auch nicht so richtig vorstellen, dass die Eigenbluttherapie mich heilt. Ich hoffe halt, dass sie eine Besserung hervorruft, ich inzwischen schwanger werden kann und erst nach der Schwangerschaft dann mit der Basistherapie beginnen werde. Das wäre mein Wunsch!

    Außerdem möchte ich meine Ernährung umstellen. Kenne mich jetzt aber nicht so aus, was denn bei Rheuma gut ist und was schlecht. Die Rheumatologin hat nur gesagt, ich soll kein Schweinefleisch, keine Wurst mehr essen, sondern viel Fisch und Gemüse. Fisch mag ich aber gar nicht:(!
    Cola trinke ich gerne zwischendurch! Ist das auch verkehrt?
    Schokolade esse ich wenig, aber gerne Chips:)!

    Viele Grüße
    Martina (tinischoch)
     
  9. OstfriesenUschi

    OstfriesenUschi Neues Mitglied

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    Ernährung

    Hallo Martina!

    Vorweg erstmal wünsche ich Dir ein gesundes Neues Jahr (können wir alle hier im Forum gut gebrauchen)

    Bei mir stellte man auch seronegative rheumatoide Arthitis fest. Nun nehme ich seit einigen Monaten das Basismedikament Sulfasalazin und zudem Pantoprazol (für den Magen). Wenn ich dann mal wieder Schmerzen habe (so wie jetzt) auch zusätzlich Diclo 75. Zudem habe ich Skoliose, die ich Dank Sport gut im Griff habe.

    Meine ersten Eindrücke über das Basismedikament: Ich persönlich sehe noch keine Verbesserung.

    Ich habe mir sagen lassen, dass es auch einige Zeit dauern soll.....naja. Ich hoffe weiter.

    Ich bin 40 Jahre alt und arbeite als Verkäuferin im großen Discounter. Gerade zu Weihnachten und zum Jahreswechsel haben wir Kassiererinnen einen besonders harten Job. Maratonkassieren - nonstopp..... Ist kein Wunder, dass meine rechte Hand ständig anschwillt.

    Nun zur Ernährungsumstellung.
    Das ist eine sehr gute Idee. Da auch mein Cholesterinspiegel immer bei 325 liegt, achte ich auf eine gesunde Ernährung. Nur 1 x die Woche gibt es Fleisch, viel Salat, keinen bzw. wenig Alkohol, viel Gemüse. Milch mit 0,01 % Fett und alles andere sowieso mit wenig Fett. Nur Vollkornbrot und Vollkornnudeln. Auf jegliche Soßen verzichte ich schon seit Jahren. Wenn Schololade, dann aber eine ganze Tafel, so ist der Heißhunger für lange Zeit gestillt.

    Ganz wichtig: Ich trainiere 3 - 4 x die Woche im Fitnesscenter anschließend belohne ich mich mit Sauna und Solarium.

    Also mir hilft der Sport! Ich gehe auch, wenn ich Schmerzen habe.

    Liebe Grüße aus Ostfriesland
    OstfriesenUschi
     
  10. Melanie_1972

    Melanie_1972 Neues Mitglied

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    Hallo,

    die Cola lasse mal ganz schnell weg. Denn das da drin enthaltene Phophat frißt die Knochen kaputt. Wußte ich damals auch nicht, hatte mal eine auf dem Nachttisch stehen, als Chefarzt Visite war. Dann hat der Prof mir das erklärt.

    Alles Gute

    PS. vor allem fettiger Fisch ist wichtig, wegen den Omega 3 Fettsäuren, die entzündungshemmend wirken.
     
  11. Benjamin

    Benjamin Neues Mitglied

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    hallo tinischoch,
    ich bin etwas erschrocken, wie "leichtsinnig" du mit deinem jetzigen zustand umgehst. für mich gibt es nur eine erklärung, deine schmerzen sind noch im erträglichen rahmen, noch dazu scheint dein alltag nicht genug beeinträchtigt zu sein...??? ich bin auch erstaunt, dass du sagst , dein mann hat dich nicht ernst genommen, denn wenn du selber irgendwann "verzweifelt wärst", wärst du bereit dir gezielt helfen zu lassen.
    ich kann dir auch nur wärmstens ans herz legen mit der basistherapie anzufangen, wenn der rheumathologe das vorschlägt. die nebenwirkungen sind für jeden natürlich unterschiedlich, aber wenn man etwas "übung" oder erfahrung mit sich selbst hat, kann man vieles verhindern. gerade wie z.b. die übelkeit oder das bauchweh unmittelbar (bis 24h) nach der einnahme (besser spritzen) , mit viel trinken oder fohlsäure passend nehmen und bewegung, im rahmen deiner möglichkeiten, und vorallem dem rheumthologen ein fitbak geben, damit er reagieren kann und etwas anderes verschreiben kann, wenn es zu große probleme gibt. auch ich habe ganz viel angst gehabt und bedenken, so wie du sie beschreibst, aber meine entscheidung vor 10 monaten mit dem spritzen und kortison anzufangen war eindeutig richtig. heute kann ich sagen, die anfangszeit war schwer aber ich bin durch die schwierigste zeit durch, spritze einmal die woche 20mg metex (anschließend fohlsäure) und brauche täglich nur noch 4mg kortison und das ist ein riesen erfolg. mir geht es wieder gut und das wichtigste, ich arrangiere mich mit meiner RA ganz gut , auch ein schub ist zwar schlimm, aber ich weiß damit umzugehen (kortisonerhöhung und etwas geduld) und was ganz wichtig ist, ich vertraue meinen ärzten !!!
    ich wünsch dir ganz viel mut und bitte sei nicht zu leichtsinnig, die schäden sind dann nicht mehr reparabel, wenn du zu lange wartest. sei glücklich, dass es heute möglich ist, mit basismedikamenten die schlimmen verläufe von rheuma zu verhindern, meine freundin ist seit 20 jahren erkrankt und für sie kam das alles zu spät, sie hat schwerste gelenkschäden und ist froh, dass ich wenigstes die möglichkeit habe mir helfen zu lassen!!
    LG katja
     
    #11 3. Januar 2010
    Zuletzt bearbeitet: 3. Januar 2010
  12. tinischoch

    tinischoch Neues Mitglied

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    Fructose erlaubt bei Rheuma?

    Es heißt ja, dass Süßigkeiten wegen dem Zucker nicht gut sind bei Rheuma. Aber wie ist es denn dann mit Fruchtzucker?
    Denn wenn ich jetzt anstatt Süßigkeiten viel Obst esse, dann nehm ich doch viel Fruchtzucker zu mir oder ist das dann nicht schädlich?

    Kann es eigentlich sein, dass es sich bei mir sofort nachdem ich Sekt getrunken habe bemerkbar macht in den Beinen. Es zieht mir dann von den Knien runterwärts dermaßen und fühlt sich so halb gelähmt an...


    Martina
     
  13. Akkordeon1987

    Akkordeon1987 Neues Mitglied

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    Hallo,

    mal als Tipp zu dem Fisch:
    (die günstigste Quelle ist mit Plus leider ausgestorben... musst dich also mal umsehen)
    Wenn man Thunfischsteak mit Salz und Pfeffer würzt und wie Fleisch anbrät, dann hat das so garnichts von Fisch (lüften nicht vergessen, das Anbraten riecht!!!). Könnt man wenn man es nicht weiß durchaus mit Fleisch verwechseln.

    Nicht jeder Fisch schmeckt gleich und man muss ja auch nicht sofort ganz auf Fleisch und Wurst verzichten (z.B. von Schwein auf Rind und Pute umsteigen).

    Schau dass du aus Angst vor den Medis den Verstand nicht verlierst und dich verrennst. Guck 2mal hin wenn das Eigenblut nicht den gewünschten Effekt bringen sollte und überleg dann neu.

    Liebe Grüße
    Ramona
     
  14. katrinchen

    katrinchen Neues Mitglied

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  15. tinischoch

    tinischoch Neues Mitglied

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    dankeschön KAtrinchen:)