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Autoimmunerkrankungen, was soll ich tun?

Dieses Thema im Forum "Entzündliche rheumatische Erkrankungen" wurde erstellt von Milka1973, 21. September 2011.

  1. Milka1973

    Milka1973 Neues Mitglied

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    Hy,
    ich bin die Heidi und 38 jahre alt.

    Ich möchte euch um rat fragen, da ich ein wenig hin und her bin:confused:

    Kurz zu meiner Geschichte, ich habe ne ganze menge an Autoimminerkrankungen
    Hashi
    Diabetes typ 1
    MS
    ... und PSA

    Diese Erkrankungen liegen bei mir in der Familie, und es kann noch mehr dazu kommen:(.

    Nun meine PSA verläuft recht mild. Der letzte Schub ist jetzt 5 jahre her.Zur zeit habe ich mal wieder schmerzen in den Händen und Fingern...und bin nun am überlegen ob ich wieder (habe mal Sulfa genommen)nen Basismedikament nehmen soll.

    Die MS macht mir schon sehr zu schaffen.Ich hatte sehr schwere spastiken, so das es mir den Meniskus im Knie zerrissen hat. Habe also doch Angst um meine Gelenke.

    Was würdet ihr tun?
    Habe bald einen Termin beim Rheumadoc..

    LG Heidi
     
  2. max_s

    max_s Neues Mitglied

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    Hallo Heidi,

    ich bin in einer ähnlichen Situation. Meine Diagnosen sind Morbus Bechterew, Mischkollagenose und MS.

    Die MS Diagnose ist erst in diesem Jahr erfolgt, aber nach den Bildern vom MRT besteht sie schon seit mehreren Jahren. Die MS-Symptome wurden von den Ärzten in den letzten Jahren dem Rheuma zugeordnet, jetzt ordnen sie rückwirkend diese der MS zu (was letztlich auch eine passendere Erklärung für einige Beschwerden ist). Die Symptome der letzten beiden Schübe haben sich durch die Kortison-Stoßtherapie nicht vollständig zurückgebildet, und ich glaube es ist deshalb auch noch nicht klar ob es sich um einen schubförmigen Verlauf oder einen sekundär fortschreitenden Verlauf handelt.

    Wegen der MS habe ich zuerst eine Basistherapie mit Avonex bekommen. Diese wurde aber abgebrochen weil sich Beta-Interferone ungünstig auf die Mischkollagenose auswirken sollen. Nun bekomme ich Copaxone.

    Wegen der rheumatischen Erkrankungen nehme ich zur Zeit nur Indometacin, wobei nach meinen Blutwerten (CCP-Ak größer als 500) eventuell eine Basistherapie besser wäre. Ich habe auch Schmerzen in Finger- und Handgelenken, bin aber unsicher wie ich diese einschätzen soll, sind diese nun von der MS, dem Rheuma oder von der Handgelenksarthrose, die im letzten Jahr nach dem röntgen der Hände diagnostiziert wurde. Ich war letzte Woche bei einem Rheumatologen, der mit einer MTX Therapie beginnen möchte, er wartet nur noch die Laborergebnisse ab.

    Ich bin mir unsicher ob ich wieder mit einer MTX Therapie beginnen soll. Beim ersten Versuch, der 3 Jahre dauerte, hatte ich zeitweise starken Nebenwirkungen. Das war phasenweise sehr belastend, anderseits ist MTX wohl das kleinste Übel.

    Am Freitag habe ich die Bewilligung für eine medizinische Rehabilitation bekommen. Jetzt setze ich meine Hoffnungen darauf, dass dort eine geeignete Therapie gefunden wird.