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Ausbildung

Dieses Thema im Forum "Arbeit und Allgemeines" wurde erstellt von Evelyn92, 25. November 2010.

  1. Evelyn92

    Evelyn92 Registrierter Benutzer

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    Hallo alle zusammen =D
    Seit ich ganz klein bin, habe ich Polyarthritis. Zwar hatte ich zwischendurch mal Ruhe aber dann kams mit 15 wieder und seither bin ichs nich mehr losgeworden (jetzt bin ich 18 1/2). Am Anfang waren es nur emine Knie. Als dann das rheuma wieder kam, war mein linkes Knie geschwollen, wurde dann mit Kortison behandelt und jetzt tut es einfach nur noch weh bei schlechtem, feuchtem, kalten wetter. Hinzugekommen sind meine handgelenke und meine ganzen Fingergelenke. (Wenn das Wetter sehr, sehr schelcht ist, kann ich in der Schule nicht mal mehr schreiben am morgen. meine Aufwärmphase dauert ca. 5-7h wenn ich einen schlechten tag habe.) Auch Mein rücken tut seit einigen Monate bei den gelichen sympthomen weh... okay, ist vielleicht ein wenig überflüssig, wenn ich das so alles erzählt habe^^'' Aber ist doch irgendwie wichtig für meine Frage... Also. Ich mache eine Ausbildung zur telematikerin (Das is ein Beruf, wo man viel mit netzwerktechnik (Computer) arbeitet und ab und an auch Kabel einzieht (zum Glück tut das mein Ausbildungsplatz nich so oft =P). Aber gerade, wenn ich mal etwas heben muss, oder wie jetzt, einen langen Text auf der Tastatur tippen muss, kann ich dann den ganzen Abend nichts mehr mti meinen Fingern machen, weil es so weh tut =(.
    Und nun mein problem: Ich habe angst, dass wenn ich die Arbeit meiner beschwerden wegens "verweigere2, dass ich dann eine ermahnung von meinem Azubibetreuer kriege... und ehrlich gesagt, will ich emine Lehrstelle nicht verlieren... was soll ich also machen? Bitte helft mir...^^''
     
  2. Brundhilde

    Brundhilde Brundhilde

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    wenn Du mein Kind wärst

    würde ich mal beim Integrationsdienst oder beim Rentenversicherungsträger und bei der Krankenkasse nachfragen, was es da für Unterstützung gibt.
    M.W. ist der Rentenversicherungsträger über ne berufliche Reha der beste Ansprechpartner. Lass Dich da mal beraten.
     
  3. Juliane

    Juliane Neues Mitglied

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    Hallo Evelyne,
    schreib mal Kristina Cux eine PN,
    die kann Dir sicher weiterhelfen.
    LG von Juliane.
     
  4. Kristina cux.

    Kristina cux. Küstenkind

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    Kristina Cux. liest diesen Beitrag gerade ;)

    Wenn du bei der Arbeit Probleme hast mit dem schreiben bzw. tippen, dann könnten die für die Handgelenke erstmal zur Unterstützung bzw. stabilität handgelenksorthesen helfen. Außerdem musst du zum Rheumatologen (bist du schon Medikamentös eingestellt mit z.B. MTX, Sulfasalazin, Humira, Enbrel etc.?)

    Außerdem kannst du zum Arbeitsamt gehen. Wenn du Probleme mit deinem Chef kriegen solltest kannst du auch eine Ausbildung in einem Berufsbildungswerk machen (das habe ich auch auf dem Weg gemacht). Das ist eine berufliche Rehabilitation. Ich habe davon im Jahr 2005 auch durch Rheuma-Online erfahren.

    Beim Arbeitsamt musst du dann daraufg achten, dass du zu einem "Rehaberater" kommst. Ganz wichtig!!!

    Im Berufsbidlungswerk gehen die speziell auf einen ein, auf die Erkrankungen. Da dort (meistens) ein medizinischer Dienst mit im Haus ist und ein Ergotherapeut (so wars bei mir). Dieser hat meinen Arbeitsplatz auf mioch eingerichtet. Neuer Bürostuhl, Höhe des Tisches etc. alles genau eingestellt. Wenn benötigt gibt es auch sprachcomputer, wenn es mit dem tippen garnicht klappt. (Was aber sehr wenige leute haben und wenn dann nur welche die sich kaum noch bewegen können). In der Schule konnte man (wenn man schlecht schreiben kann) sein Notebook benutzen.

    Wenn du noch Fragen hast, dann nur zu. Ich versuche sie dir so gut wies geht zu beantworten.

    Liebe Grüße

    Kristina


    p.s. mein Schreibtischstuhl ging über 5 Ecken bis ich einen bekommen habe. Beantragt wurde er von der Reha aus bei der Rentenversicherung, diese schickte den Antrag zur Krankenkasse, die haben den dann zum Arbeitsamt geschickt (weil Ausbildung von denen bezhalt wurde) und vom Arbeitsamt ging es zu meinem Arbeitgeber dem Berufsbildungswerk, die mir dann einen passenden Stuhl stellen mussten.
     
  5. Kristina cux.

    Kristina cux. Küstenkind

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    Nicht bei einer ERSTAusbildung. Da ist das Arbeitsamt der Ansprechpartner. Die haben eine Rehaberatung. Weil sie keine umschulung machen würde, sondern eine Ausbildung. Hätte sie bereits eine abgeschlossene Berufsausbildung würde es auf eine Umschulung hinauslaufen, wo in dem falle dann tatsächlich der Rentenversicherungsträger zuständig wäre.
     
  6. Kristina cux.

    Kristina cux. Küstenkind

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    Tschuldigung das es jetzt soviele Beiträge hintereinander geworden sind von mir. Aber mir fällt immer noch was ein.

    Wenn dein Ausbildungsplatz gefährdet ist, du ihn aber nicht verlieren möchtest, musst du jetzt zum Arbeitsamt, dass wiederum kann sich mit deinem Arbeitgeber in Verbindung setzen und spezielle Förderungsmittel bieten. Dann wird er für diene Ausbildung Unterstützt (meist finanziell).

    Es ist bei mir auch speziell geregelt, was mein späterer Arbeitgeber bekommt wenn er mich einstellt.

    Es ist schwierig wenn man chronisch krank ist und man benötigt einiges an hintergrundwissen und Erfahrungen. Ich musste mich viele Jahre durchboxen und kämpfen kämpfen kämpfen.... aber ich habe mien Ziel erreicht und das wirst du sicherlich auch.

    Was du dir überlegen solltest, wenn du die Ausbildung beendest, bist du dir sicher 20-30 oder 40 Jahre in diesem Beruf zu arbeiten? Kannst du das Gesundheitlich? Da musst du dir Gedanken drüber machen (auch wenns schwer fällt). Ich wollte ursprünglich auch einen anderen Beruf erlernen und habe dieses Jahr nun meine Ausbildung zur Bürokauffrau erfolgreich abgeschlossen. und ich bin froh diesen Beruf erlernt zu haben, weil er unheimlich viel Spaß macht!