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Arzt wechseln???

Dieses Thema im Forum "Allgemeines und Begleiterkrankungen" wurde erstellt von nn, 24. Juni 2003.

  1. nn

    nn Guest

    Hallo ihr lieben,

    ich habe ein kleines Problem mit meiner Aerztin.
    Im November, beim ersten Termin hat sie sich total Zeit gelassen, sowohl fuer Untersuchungen als auch fuer meine Fragen. Ich bin im Moment auch sehr gut medikamentoes eingestellt. ABER inzwischen hat sie keine Zeit mehr fuer Fragen. Als ich letzte Woche da war (mit Termin!) fragte sie mich, wie es auf der Kur war und dann konnte ich eigentlich auch schon wieder gehen. Als ich meinte, ich haette noch ein paar Fragen, sagte sie mir, sie haette keine Zeit, da auch andere Patienten warten wuerden. Damit hat sie mich dann herausgeschoben.
    Was mich weiterhin nervt, ist, dass sie mich jedesmal, wenn wir wegen der Blutergebnisse telefonieren, mich fragt, wieviel Cortison ich denn derzeit nehme. Ich habe aber in der ganzen Behandlung noch nie Cortison genommen.

    Nun meine Frage: Lohnt es sich, den Arzt zu wechseln, oder sollte ich darueber hinwegsehen, da es mir ansonsten ja sehr gut geht.

    Nadja
     
  2. Uschi

    Uschi Neues Mitglied

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    Hallo,

    da hätte ich schon lange einen anderen Arzt. Wenn mein Arzt nicht mal weiss, was er mir verordnet ! Na danke - also, auf und lossuchen.

    Alles Gute
    Pumpkin
     
  3. Gisi

    Gisi grün-weiß

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    schwere Entscheidung

    Hallo Nadja,

    ob es sich lohnt, einen neuen Arzt zu suchen, wenn Du momentan sehr gut eingestellt bist und es Dir einigermaßen gut geht, kannst Du am besten selbst entscheiden. Für mich wäre das ein großes Plus für den behandelnden Arzt...

    Ich weiß ja nicht, wie lange Du im Sprechzimmer warst und wieviel Zeit Deine Ärztin pro Patient einplant, wenn alles in Ordnung ist.
    Ich glaube, bei meinem Arzt werden etwa 10 Minuten pro Termin veranschlagt - manche Patienten sind früher fertig, andere bleiben 30 Minuten oder länger, wenn eine ausführliche Beratung erforderlich ist. Das bedeutet längere Wartezeiten für die Leute im Wartezimmer, die spätestens nach einer Stunde Terminverzögerung unzufrieden werden. Ich habe auch schon fast drei Stunden gewartet und war entsprechend genervt...

    Allerdings finde ich, dass Fragen des Patienten zu beantworten sind und wäre sehr befremdet, wenn man mir Auskünfte verweigert, weil die Zeit drängt. Bisher hatte ich damit allerdings noch keine Probleme, weil meine Fragen immer beantwortet wurden, auch wenn ich nur fünf Minuten mit dem Arzt gesprochen habe, weil eben alles okay war.

    Die Frage nach der Cortisoneinnahme würde mich auch etwas ärgern, allerdings muss man bedenken, dass es wohl eher die Regel ist, dass Patienten mit entzündlichem Rheuma eine Low-Dose-Dauertherapie mit Cortison machen. Deshalb würde ich darüber hinweg sehen, denn die Ärztin hat sicher nicht alle Therapiepläne im Kopf und vielleicht nicht die Zeit, sich jedes Mal die Berichte durchzulesen, wenn telefonisch nach Blutbefunden gefragt wird.

    Ich hole mir die Laborbögen selbst bei der Anmeldung ab, wenn ich in der Stadt bin, oder lasse sie mir zuschicken. Bei auffälligen Werten schaue ich halt im Internet nach oder frage meinen Arzt beim nächsten Termin. Falls Handlungsbedarf besteht, werde ich von der Praxis angerufen.

    An Deiner Stelle würde ich mir für den nächsten Termin meine Fragen vorher aufschreiben, gleich zur Sache kommen und deutlich machen, dass mir die Beantwortung sehr wichtig ist!
    In z.B. 10 - 15 Minuten kann man eine Menge Fragen stellen und Antworten bekommen. Wenn diese Fragen nicht zu Deiner Zufriedenheit beantwortet werden, kannst Du immer noch über einen Arztwechsel nachdenken.

    In diesem Fall musst Du aber wahrscheinlich ewig auf einen Termin warten und weißt dazu nicht, was Dich erwartet und ob der neue Rheumatologe in der Behandlung so kompetent ist, wie Deine Ärtzin, die Dich so gut eingestellt hat...
     
  4. Pleon

    Pleon Guest

    Uschi hat ganz recht. Such dir nen anderen und "kündige" dann. Daß mit der Frage nach dem Cortison kann einmalig mal vorkommen, aber dauernd wär mir das zu "fett". Das ist schlampige Praxisführung. Wenn mich nen Mandant anruft, muß ich auch im Zweifel die Akte zur Hand nehmen und kann dem nicht irgenwas vorfaseln von anderen Verfahren, nur um so zu tun, als ob ich mich kümmere. Sowas...<kopfschüttel>