K
Kalip
Guest
Ich habe am Montag einen Termin zur Arthroskopie des rechten Knies. Das ist dann mittlerweile meine dritte am gleichen Knie. Zwischendurch hatte ich auch einige Punktionen, weil mein Knie immer wieder dick wurde. Im letzten Jahr im Mai war ich zur Punktion bei einem Arzt, der unsauber gearbeitet hat. Dadurch habe ich eine Infektion mit Kokken im Knie bekommen. Dies wurde bei einer Punktion, die eine Woche später durchgeführt wurde, festgestellt. Natürlich war ich dafür bei einem anderen Arzt. Der hatte große Bedenken, als er mein Knie sah und liess sich unterschreiben, daß er für die Infektion nicht verantwortlich sei. Er hat zwar einiges an Punktat entfernt, mein Knie war aber nach wie vor entzündet. Auch Antibiotika hat nicht geholfen. Nachdem ich dann ein halbes Jahr mit dem entzündeten Knie durch die Gegend gelaufen bin, hat er einen guten (und wirklich fähigen) Kollegen im Krankenhaus gebeten, mich doch zu operieren. Das ist dann auch passiert mit Entfernung der Innenhaut und einigen anderen Baustellen.
Nun war ich letzte Woche zum MRT und es wurde festgestellt, daß sich der Gelenkspalt teilweise ganz geschlossen hat und im Oberschenkelknochen so etwas wie eine "Höhle" gebildet hat. Da ich zwei Jahre zuvor schon einmal zum MRT war (vor der verhängnivollen Punktion), hat der Arzt, der befundet hat, sich diese Bilder zum Vergleich geholt und mir gesagt, daß er noch nie gesehen hätte, daß sich etwas in zwei Jahren so verschlechtert hat. Eigentlich wäre das ein Fall für eine TEP - aber weil der Arzt befürchtet, daß evtl. noch Kokken im Knie sind, möchte er erst mal bei einer Arthroskopie Proben entnehmen.
Nun bin ich am überlegen, ob ich den ersten Arzt verklagen soll - ich habe schon mit jemandem gesprochen, der mir auch dazu geraten hat. Aber vielleicht gibt es noch andere, die damit Erfahrung haben? Da ich keine Rechtsschutzversicherung habe, müsste ich erst mal selbst alles bezahlen.
Ich wäre froh über Eure Erfahrungen und Ratschläge - vielen Dank schon einmal im Voraus.
Euch allen einen schmerzfreien Tag
Nun war ich letzte Woche zum MRT und es wurde festgestellt, daß sich der Gelenkspalt teilweise ganz geschlossen hat und im Oberschenkelknochen so etwas wie eine "Höhle" gebildet hat. Da ich zwei Jahre zuvor schon einmal zum MRT war (vor der verhängnivollen Punktion), hat der Arzt, der befundet hat, sich diese Bilder zum Vergleich geholt und mir gesagt, daß er noch nie gesehen hätte, daß sich etwas in zwei Jahren so verschlechtert hat. Eigentlich wäre das ein Fall für eine TEP - aber weil der Arzt befürchtet, daß evtl. noch Kokken im Knie sind, möchte er erst mal bei einer Arthroskopie Proben entnehmen.
Nun bin ich am überlegen, ob ich den ersten Arzt verklagen soll - ich habe schon mit jemandem gesprochen, der mir auch dazu geraten hat. Aber vielleicht gibt es noch andere, die damit Erfahrung haben? Da ich keine Rechtsschutzversicherung habe, müsste ich erst mal selbst alles bezahlen.
Ich wäre froh über Eure Erfahrungen und Ratschläge - vielen Dank schon einmal im Voraus.
Euch allen einen schmerzfreien Tag

