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Arthrosen & Hypermobile Gelenke

Dieses Thema im Forum "Ich bin neu!" wurde erstellt von sandrine, 23. August 2008.

  1. sandrine

    sandrine Neues Mitglied

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    Hallo, ich lese ja hier schon länger mit, habe mich aber erst heute registriert. :p

    Zu mir: Ich bin 39, Mutter von 3 Kindern und weiß seit ein paar Wochen dass ich hypermobile Gelenke habe, Probleme mit meinen Gelenken habe ich schon ziemlich lange. Massiv wurden sie aber erst in letzter Zeit

    Bisherige Diagnosen:
    2004 - aktivierende Arthrose im linken Knie
    2007 - Arthrose in der linken Hüfte (Schmerzen seit 2001 )
    2007 - Blutbefund - Borreliose
    2008 - Blutbefund - massiv erhöhte, unerklärliche Entzündungswerte
    2008 - Hypermobile Gelenke


    Schmerzen seit einigen Jahren schubweise, momentan ein Dauerzustand:
    in den Gelenken (Finger, Hand, Zehen, Fuß) zeitweise sogar mit Kraftverlust
    Rücken (unterer Bereich), nach dem schlafen brauche ich eine zeitlang um mich wieder aufzurichten und in Schwung zu kommen.
    Stellenweises, stechen, ziehen (Muskeln oder Sehnen??)
    Es knackst bei jeder Bewegung (Hals, Hand/Fingergelenke/Fußgelenke, Wirbelsäule und Knie sowieso)


    manchmal:
    einschlafen und kribbeln der Fingern und Hände, vorwiegend beim schlafen
    superempfindliche Stellen an der Haut die nicht mal ein zartes drübestreichen mit einer Feder vertragen würden.
    immer wieder unerklärliche Ödeme (Finger, Füße, Knie), seit meiner ersten Schwangerschaft (1990)

    Die Ärzte haben mir bisher nur empfohlen, Gewicht abzubauen und das rauchen einzuschränken, bzw. aufzuhören.

    Mittlerweilen tut mir mein ganzer Körper weh, eigentlich undefinierbar - Muskeln/Sehnen, oder weiß der Teufel was. Beginnt stechend und wird dann ziehend, ähnlich wie eine Geburtswehe.

    Ich lege mich eh schon 1x pro Tag in die heiße Badewanne (oder Infrarotkabine) und ziehe mich extra warm an (gerade bei so kaltem/feuchten Wetter wie heute).

    Ich halte das schön langsam nicht mehr aus, früher hatte ich diese Schmerzen wenigstens nur ab und zu, momentan ist es ein Dauerzustand, sogar wenn ich NUR RUHIG im Bett liege.


    In 4 Tagen bekomme ich den Blutbefund von der rheumatischen Klinik wo ich vor 2 Wochen vorstellig wurde.:confused:
    Ich hoffe es kommt wenigstens IRGEND ETWAS raus, sonst glaube ich noch selber an Hypochondrie.
     
  2. ivele

    ivele Aktives Mitglied

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    hallo Sandrine,

    erstmal möcht ich dich ganz herzlich hier begrüßen :),
    dass du hier bist, ist schon ein erster + wichtiger Schritt !!
    Warte erstmal die Befunde ab und versuch dich nicht verrückt zu machen,
    denn auch das beschleunigt nichts ;).
    Auch wenn die Befunde negativ WÄREN, besagt das gar nichts,
    denn es gibt einige seronegative Rheumaformen,
    das heißt , dass z.B.der RF neg. ist...
    Dann wird sicher weitergesucht, wnn du in kompetenten Händen bist !!
    Also versuch bitte mal in Ruhe abzuwarten, denn ich vermute , du brauchst deine Kräfte für die Familie nur allzusehr :).
    Ich wünsch dir alles Gute und schicke liebe Grüße aus NÖ
    ivele :)
     
  3. Savolo

    Savolo Neues Mitglied

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    Hallo Sandrine,
    ist die Diagnose "hypermobile Gelenke" denn etwa NICHTS?
    In Deutschland wird das, obwohl es manchmal Probleme wie Rheuma machen kann, noch nicht als Krankheit anerkannt. In England ist das anders. Hier ein deutscher und ein englischer Link: http://www.hypermobilitaets-syndrom.de/index.php?module=Pagesetter&func=viewpub&tid=1&pid=10
    http://www.hypermobility.org/

    Ich finde es allerdings seltsam, dass du erst beim Arzt von deiner Hypermobilität erfahren hast. Ich bin 51 und weiß seit meinem 4. oder 5. Lebensjahr davon. Außer gelegentlichen leichten Schmerzen im Handgelenk habe ich zum Glück keine wesentlichen Probleme.
    Allerdings hatte ich als Kind eine beidseitige Hüftdysplasie (links stärker als rechts). Das wurde zwar operiert, aber meine linke Hüfte schmerzt seit 1,5 Jahren, vermutlich durch eine Arthrose.
    Ich habe das Gefühl, viele Menschen sind erst zufrieden, wenn sie eine Rheuma-Diagnose ganz sicher haben! Dabei gibt es erstens tausend andere Gründe für Gelenkschmerzen und zweitens kann ich mir wahrlich was Angenehmeres vorstellen als gerade Rheuma (was ja meist mit sehr starken Medikamenten behandelt wird, aber nach schulmedizinischen Gesichtspunkten nicht heilbar ist).
    Vielleicht solltest du es mal mit Klassischer Homöopathie versuchen, beim Lesen deiner Krankheitsschilderung fallen mir gleich mehrere Mittel ein (habe selbst beruflich damit zu tun). Außerdem : hast du den Rat der Ärzte, mit dem Rauchen aufzuhören und abzunehmen, schon befolgt? So ganz schlecht ist dieser Tipp nicht; Rauchen und Rheuma ist ein No-No und Abnehmen entlastet die Gelenke.
    LG, Sabine
     
  4. Mücke

    Mücke Guest

    hallo savolo,

    und warum habe ich es u.a. denn als diagnose auf meinem bericht aus der rheumatologie.
    werden diagnosen gestellt, ohne dass es eine erkrankung ist ??

    da war vom ehlers-danlos syndrom,w as sich jetzt jetzt herausgestellt hat, noch keine rede

    aber mit den schmerzen hast du recht--aber bei mir wird auch deswegen nicht mehr nach rheuma geschaut, obwohl anas positiv und rheumafaktor auch..beides wird aber mit hashimoto begründet



    viell hypermobilität erst nach der schwangerschaft aufgetreten-weiß nicht ob das geht..aber zumindest ändert sich ja das bindegewebe und da gehören die bänder ja nunmal dazu
     
  5. sandrine

    sandrine Neues Mitglied

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    Der Begriff Hypermobilität war für mich bis vor kurzem neu.
    Natürlich war/ist mir bewußt dass ich überdurchschnittlich beweglich bin, dachte das dies daran liegt, weil ich als Kind und junges Mädchen sehr viel geturnt und rhythmische Gymnastik gemacht habe.

    Es sind schon lange nicht mehr nur Gelenksschmerzen.
    Ich kann mir auch etwas angenehmeres vorstellen, glaube mir.
    Wobei mein Arzt eigentlich nur entzündliches Rheuma ausschließen möchte.
    Unbedingt drauf stehen tue ich ja nicht gerade. :cool:


    Rauchen habe ich zwar vorerst nur stark eingeschränkt. :o
    Mit dem abnehmen ist das so eine Sache, ich hatte mal Eßstörungen und muß diesbezüglich verdammt aufpassen mit dem abnehmen.
    Aber immerhin, sind ja jetzt eh schon mal 2 kg von alleine weg.
     
    #5 24. August 2008
    Zuletzt bearbeitet: 24. August 2008
  6. Savolo

    Savolo Neues Mitglied

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    Hallo sandrine,
    Hypermobilität ist ein angeborener, dominant vererbter Zustand. Man hat das also von Geburt an oder man hat's nicht (@ Mücke: Bei echter, angeborener Hypermobilität kann eine Schwangerschaft die Symptome verstärken, aber hervorrufen kann sie sie nicht).Meine vier Kinder haben es alle in unterschiedlich starker Ausprägung geerbt. (Ich habe die deutlichste Ausprägung.)
    Es gibt auch "antrainierte" Schlangenmenschen, die aber ihre Überbeweglichkeit nach Trainingsaufgabe oder -unterbrechung sehr schnell wieder verlieren, aber die Durchdrückfähigkeit der Gelenke bei echter Hypermobilität ist eigentlich beim Sport eher unerwünscht (stelle ich bei KG fest).
    Es ist ja gut, dass du eher Rheuma ausschließen, als haben willst! Bei manchen (auch in diesem Forum) lässt sich das nicht so eindeutig sagen.
    Für's Abnehmen wünsch ich dir viel Glück! Wenn du mal eine Essstörung hattest, ist die doch wahrscheinlich durch deine Lebensumstände entstanden bzw. aufrechterhalten worden. Ich denke, die Gefahr wieder da rein zu fallen, wäre hauptsächlich dann gegeben, wenn du immer noch in ähnlichen Lebensumständen wärst wie damals (oder wenn an deiner jetzigen Lebenssituation etwas sehr unbefriedigend wäre).
    LG, Sabine
     
  7. sandrine

    sandrine Neues Mitglied

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    Eben, deshalb ist es für mich nach wie vor noch "gefährlich".:o
     
  8. sandrine

    sandrine Neues Mitglied

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    GsD ist es kein entzündliches Rheuma!

    Aber ich habe heute die Diagnose - Fibromyalgie - bekommen.
    Wärme, Bewegung und gut ist - ich komme mir etwas verascht vor. :(