Arcoxia und Rheumaklinik

Dieses Thema im Forum "Sonstige Medikamente und Schmerztherapie" wurde erstellt von Sosidel, 16. März 2019.

  1. Sosidel

    Sosidel Mitglied

    Registriert seit:
    28. März 2018
    Beiträge:
    99
    Zustimmungen:
    8
    Ort:
    Bayern
    Hallo,

    hab mal wieder eine Frage aber weiß nicht so genau in welchem Bereich ich die Frage unterbringen soll. Nun dann schreib ich einfach mal los. Den Versuch mit Amitriptilin habe ich ja nun abgebrochen und auch das Diclo musste ich aufhören, weil ich schlimme Durchfälle bekommen habe. Der Orthopäde hat mir nun Arcoxia verschrieben und in der Schmerzambulanz war man einverstanden damit. Soweit prima. Arcoxia wirkt recht gut. Es bleibt tagsüber ein kleiner Grundschmerz hier und dort übrig. Schwer zu beschreiben. Und Nachts ist die Wirkung nicht so gut. Die Entzündungen an den Händen scheinen jedenfalls besser geworden zu sein.

    Jetzt zur Frage. Ich soll mich, veranlasst von der Schmerzambulanz, in der Rheumaklinik durchchecken lassen. Die wollen erst mal keine längere Schmerztherapie beginnen, wenn nicht geklärt ist welche Grunderkrankung(en) vorliegt. Ist es nun sinnvoll entzündungshemmende Medikamente einzunehmen bevor man auf genau diese untersucht wird? Außerdem spritze ich ja immer noch Etanercept, das wissen die in der Schmerzambulanz. Ich habe nicht nachgefragt als ich dort war, ob das sinnvoll ist, das kam mir erst jetzt in den Sinn.

    Ich kann am Montag in der Schmerzambulanz anrufen, aber ich weiß nicht ob und wann ich dort die für mich zuständige Ärztin erwische und der Termin in der Rheumaklinik ist schon sehr bald.

    Was sind eure Erfahrungen?

    LG
     
  2. Kira73

    Kira73 Uveitispapst

    Registriert seit:
    17. April 2006
    Beiträge:
    3.561
    Zustimmungen:
    151
    Ort:
    München
    Meine Erfahrung ist vergleichsweise alt und fusst auf der damals noch schwierigeren
    Dianostik. Wenn ich dich richtig verstehe ist noch Diagnosebedarf offen.

    Ich wurde lange Jahre in Sachen Schmerzen behandelt, weil man nichts besseres
    hatte und auch den "Gegner" nicht benennen konnte. Langfristig hat mir das eine
    ganze Reihe Beschwerden eingehandelt die es vermutlich nicht gebraucht hätte,
    wäre die Behandlung zielgerichteter gewesen und nicht nur auf Schmerzbekämpfung eingeschossen.

    Mein Rat wäre von daher warte den Termin ab und schau vor allem, dass Rheumatologe
    und Schmerzambulanz mit dem Orthopäden eine gemeinsame Strategie finden. Die
    haben alle ihre eigene Sichtweise. Du wirst nicht umhin kommen die dazu zu bewegen
    miteinander zu arbeiten.

    Gruß
    kira
     
  3. Sosidel

    Sosidel Mitglied

    Registriert seit:
    28. März 2018
    Beiträge:
    99
    Zustimmungen:
    8
    Ort:
    Bayern
    Ja nun, der Rheumadoc bei dem ich eigentlich bin hat bisher auf die Verdachtsdiagnose PSA therapiert. Erst mit Cortison und jetzt mit Enbrel. Und tatsächlich ist der CRP niedriger geworden. In der Schmerzambulanz ist man davon nicht überzeugt und möchte auf Nummer sicher gehen. Natürlich mache ich mir Sorgen dass ich in die Psychoecke geschoben werde. Wobei ein paar kaputte Gelenke als mit-Schmerzverursacher eindeutig sind.

    Mir wurde außerdem gesagt dass, egal worauf die Schmerzen zurückzuführen sind, dringend eine Therapie begonnen werden sollte. Weil ich, laut psychologischer Anamnese deutlich mehr als nur depressive Verstimmungen habe. Ich weiß nicht wie ich das finde, stimmt ja einerseits, aber ich halte mich für stabil genug ohne Medikamente klar zukommen.

    Vorausgesetzt es passiert endlich was bei der Behandlung welcher Krankheit auch immer, vor allen die Schmerzen betreffend. Tja und da beißt sich vermutlich die Katze in den Schwanz. Mit Medikamente meine ich Amtidepressiva, ich finde das Amitriptylin schon in niedriger Dosis so schrecklich, ich kann mir nicht vorstellen sowas in hoher Dosis zu nehmen. Da ist man nicht mehr die Person die man ist. Oje, jetzt habe ich’s ganz schön lang gemacht. Aber mir liegt das alles ganz schön im Magen. Und man kann das kaum jemanden erzählen ohne schief angeschaut zu werden.

    Die Schmerzambulanz-Ärzte neigen zu der Diagnose Fibromyalgie, Polyarthrose eventuell noch was mit den Sehnen, weiß nicht mehr genau. Es wär halt blöd, wenn durchs unterdrücken mit Arcoxia am Ende nix festgestellt wird. Ich hab dann ja nirgendwo eine Entzündung. Sogar mein Rheumaknoten am Finger verschwindet (Hurra).

    Sorry fürs auskotzen lg
     
  4. Lagune

    Lagune Registrierter Benutzer

    Registriert seit:
    31. Juli 2011
    Beiträge:
    6.512
    Zustimmungen:
    456
    Ort:
    Bayern
    Wenn dich der Rheumatologe mit Enbrel behandelt wird er sich ziemlich sicher sein das du PSA hast. Der muss das ja auch abrechnen und darlegen oder so ähnlich und kann das doch nicht einfach so ohne Diagnose verordnen.

    Andauernde Schmezen oder chronische körperlicheche Erkrankungen können begleitend zu einer Depression führen und das gar nicht selten, sondern häufiger. Das bedeutet ja nicht das alles psychisch ist, sondern, dass in Folge oder begleitend einer körperlichen chronischen Erkrankung diese auftritt und dann zusätzlich auch behandelt werden sollte zB. in begleitender Psychotherapie oder Kombitherapie-Psychotherapie-Medikament-gegebenfalls Soziotherapie.
     
    #4 17. März 2019
    Zuletzt bearbeitet: 17. März 2019
    Pasti gefällt das.
  5. Maggy63

    Maggy63 Kreativmonster

    Registriert seit:
    15. Februar 2011
    Beiträge:
    13.222
    Zustimmungen:
    4.660
    Ort:
    Niedersachsen
    Vielleicht fragst du einfach mal in der Rheumaklinik nach, wie die es gern hätten. Von den Verdachtsdiagnosen würde ich erstmal gar nichts sagen, sonst legen die sich möglicherweise schon vorher fest.
     
  6. saurier

    saurier Registrierter Benutzer

    Registriert seit:
    1. Juli 2009
    Beiträge:
    3.432
    Zustimmungen:
    419
    Ort:
    an einem fluss
    @Hallo Sosidel,
    erst einmal muss ausko..auch mal sein.
    leider ist es so Usus,das kaum alle ärzte zusammen versuchen eine strategie zu fahren. sicher ansatzweise der ein oder andere guckt was der andere gemacht hat, aber das ist wohl eher selten.
    die abklärung in der rheumaklinik, setzt voraus, dass du befunde mitbringst. die stehen grob meist auf der einweisung als ein Name. dennoch solltest du sowohl von der schmerz ambulanz als auch dem rheumadoc befunde mit vorlegen. gamz ehrlich, ich halte das für unsinn denen in der rheumaklinik nichts von den bisherigen diagnosen zu sagen.
    was deine problematik anbelangt der entzündungsmedi wegen, Frage dort bitte nach,was da sinnvoll erscheint
    und inwieweit du das medi vorher absetzen sollst. ich denke eher nicht.
    es ist dir nicht geholfen,wenn eine entzündung im körper weiter sein unwesen treibt. zumal schmerzen ein erheblicher auslöser für depri sind und das lässt sich nicht so einfach ignorieren.
    das amitriptylin in seiner weiteren aufgabe bei schmerzen dient eher nicht der behandlung einer depression, sondern ist das medi der wahl bei einschiessenden schmerzen bzw.den s.g.neuro pathischen schmerzen. dazu zählt auch das lyrica oder gabapentin.
    dies hat man eher durch zufall erkannt und hilft sicher den ein oder anderen auch gut.
    wobei die dosierungen des amitryptilin bei mir z.bsp.eher wenig beginnend angesetzt wurde. hauptsächlich als schlafunterstützender faktor. klar will man am nächsten tag oder auch tagsüber nicht als mensch rumlaufen, der irgendwie neben sich steht. da gibt es auch noch andere möglichkeiten, medikamentös etwas zu machen.
    ich finde es gut dass dein schmerzzentrum dich gern weiter untersuchen lassen möchte, sicher auch um eben nicht nur den schmerz in den griff zu bekommen, sondern auch um dir in der rheumatischen erkrankung besser helfen zu können.
    wann sollst du in die rheumaklinik?
    wünsche dir viel erfolg!
    sauri
     
  7. Ducky

    Ducky Registrierter Benutzer

    Registriert seit:
    30. April 2011
    Beiträge:
    2.303
    Zustimmungen:
    502
    Ort:
    Panama
    Warum setzt eine Rheumaklinik voraus, dass ich Befunde mitbringe?
    Ich habe damals außer Rö-bilder, die dort nochmal gemacht wurden und MRT Bilder, die nicht angeschaut wurden, nichts mit.
    Das ist ja gerade das Praktische, dass man alles vor Ort hat.
    Nebenbei hatte ich dann noch Physiotherapie.
    Wassergymnastik ging nicht wegen noch nicht, wegen nach op, stillgelegtem Sprunggelenk
    Insgesamt war ich 2 Wochen da.
     
  8. Maggy63

    Maggy63 Kreativmonster

    Registriert seit:
    15. Februar 2011
    Beiträge:
    13.222
    Zustimmungen:
    4.660
    Ort:
    Niedersachsen
    Wenn man handfeste Diagnosen hat, sollte man die schon erwähnen. Aber ich habe die Erfahrung gemacht, dass, wenn es nur VERDACHTsdiagnosen sind, ruht man sich gerne darauf aus und sucht nicht mehr weiter. Deshalb würde ich die nicht erwähnen.
    Und zweitens ist es oft so, sobald man die Fibromyalgie erwähnt, gleich eine Depression angedichtet bekommt (wobei man, falls die Psyche tatsächlich einen Schlag weg hat, gern mal die Frage stellen könnte, was zuerst da war: die Henne oder das Ei), die man deswegen noch lange nicht haben muß, aber es dann heißt, man wäre eben depressiv und deshalb hätte man all die Symptome.
    Ich hoffe, ich hab mich einigermaßen verständlich ausgedrückt.
     
    Stachi und allina gefällt das.
  9. Ducky

    Ducky Registrierter Benutzer

    Registriert seit:
    30. April 2011
    Beiträge:
    2.303
    Zustimmungen:
    502
    Ort:
    Panama
    Maggy,
    meine Schmerzärztin hatte deswegen extra auf die Einweisung, neben dem VD.a. systemische Erkrankung, reaktive Depression geschrieben.
    Woher der dortige Psychologe widersprach und meinte, dass ich nix habe, was die Psyche angeht
     
  10. Kati

    Kati Registrierter Benutzer

    Registriert seit:
    1. Januar 2009
    Beiträge:
    2.561
    Zustimmungen:
    554
    Ducky Du hast Glück gehabt.
    Da erste Mal, wo bei mir - außer der Vaskultis - noch eine Arthritis im Raum stand, sagte er Arzt:
    Du hast wahrscheinlich nur eine Depression.
    Meine Freundin, im selben KH Psychologin, hat ihn so angefahren, wie ich sie noch nicht erlebt habe.
    Sie hat ihm praktisch gesagt, er soll sich aus Dingen raushalten, von denen er keine Ahnung hat und zudem soll er sie nicht beleidigen.
    Wenn sie auch nur eine Spur einer psychischen Erkrankung gesehen hätte, hätte sie mich nicht zu ihm begleitet.
    Damit war das Thema vom Tisch.

    Damit eine "Depression" irgendwelche "Somatisierung" hervorruft, muß einiges nicht stimmen... und diese Hypothese nur aufzustellen, weil man grad Tomaten auf den Augen hat...

    Naja, ich hör lieber auf!!!
    Kati
     
    allina gefällt das.
  11. Maggy63

    Maggy63 Kreativmonster

    Registriert seit:
    15. Februar 2011
    Beiträge:
    13.222
    Zustimmungen:
    4.660
    Ort:
    Niedersachsen
    Vor ein paar Jahren war ich in der Neurologie, um eine bestimmte Erkrankung abklären zu lassen. Ah, Frau Maggy hat Fibromyalgie, aha, Frau Maggy geht es soundso, meine Herrschaften, wir sind uns, glaube ich, einig, was der Grund ist ...
    Frau Maggy bekam also einen Stapel Fragebögen zum Ausfüllen, nach der Auswertung kam die Neuropsychologin und was war das Ergebnis? Nein sowas aber auch, Frau Maggy hat tatsächlich KEINE Depressionen! Hm, merkwürdig ...
    Hab ich doch gleich gesagt.
    Ich ärgere mich immer, weil mir NIE Einer glaubt. Wenn ich was in der Richtung hätte, würde ich das schon sagen!
     
    Stachi und Kati gefällt das.
  12. Kati

    Kati Registrierter Benutzer

    Registriert seit:
    1. Januar 2009
    Beiträge:
    2.561
    Zustimmungen:
    554
    Und dann wahr vermutlich die Zeit um und man hat nix anderes mehr gemacht... für eine somatisierung in solchem Umfang brauch es mehr als "nur" eine Depression... aber auch das scheint schwer veratändlich zu sein...
     
  13. Sosidel

    Sosidel Mitglied

    Registriert seit:
    28. März 2018
    Beiträge:
    99
    Zustimmungen:
    8
    Ort:
    Bayern
    Hallo und Danke erst mal,

    ja, ich war in der Rheumaklinik, das Arcoxia habe ich nicht abgesetzt. Die Unterlagen habe ich mitgenommen, war auch so verlangt und einen Teil davon hatten die ja eh schon vorliegen, weil die Schmerzambulanz nur ein Stockwerk tiefer ist. D. h. die arbeiten eng zusammen. Durch die Schmerzambulanz habe ich überhaupt nur einen Termin, der zeitnah war, bekommen. Sonst dauert es dort Monate bis man unterkommt.

    Die Ärztin meinte außerdem dass es nicht so sinnvoll ist alles neu zu röntgen u. s. w. weil die Strahlenbelastung sonst allmählich zu hoch wird. Sie hat sehr gründlich untersucht, obwohl sie schon einige Verdachtsbefunde vorliegen hatte. Und die Anamnese war gründlicher als je zuvor erlebt. Jetzt habe ich natürlich große Hoffnungen dass es irgendwie weitergeht. Festlegen wollte sie sich noch nicht. Sie will erst alle Unterlagen gründlich durchgehen und dann noch eventuell die eine oder andere Untersuchung veranlassen/machen. Möglicherweise. Mal sehen. Ich habe sie auch gefragt was sie davon hält, dass die CRP-Werte unter Enbrel runtergegangen sind. Dazu hat sie gesagt, dass das zwar einerseits gut ist, die anderen Symptome durch das Medikament aber auch in den Griff bekommen werden sollten. Und dass das Enbrel dann eben nicht das Richtige oder Einzige sei. Die vielen Sehenansatzentzündungen sollten auch behoben werden durch eine Therapie.

    Leider habe ich den nächsten Termin erst in ca. sieben Wochen. Das ist furchtbar lange warten. Ich werde morgen die restlichen Unterlagen hinbringen und dann versuchen mit Nachdruck (das Arcoxia verliert irgendwie seine Wirkung und die Schmerzen schleichen sich wieder ein, gibts das?) einen früheren Termin zu bekommen. Mal sehen.

    Zum Amitryptilin will ich nur sagen, dass ich halt nicht damit zurecht kam. Das müsste ich mal in den Ferien ausprobieren, weil ich bei höherer Dosis morgens völlig neben der Kappe bin. Nehme ich aber weniger, hilft es gar nicht.

    Therapie in der Schmerzambulanz geht jetzt morgen erst mal provisorisch los, eigentlich wollen die, dass ich dort einen drei bis vierwöchige ambulante multimodale Therapie beginne. Morgen ist ein Ergotherapie und anschließen ein manueller Therapie-Termin, dass hatte ich noch nie und ich freue mich echt darauf. Endlich geht mal was vorwärts.

    Das Thema Depression stand schon im Raum. Die Schmerzambulanz wollte mich zum Psychologen schicken damit der mal überlegt diese medikamentös zu behandeln. Das finde ich nicht gut. Denn ich bin überzeugt, dass ich, wenn ich die Schmerzen durch irgendeine Therapie in den Griff bekommen könnte, dann ist das mit der Depression auch weg. Mir geht es jetzt schon besser. Das Arcoxia hat mir wirklich gut getan auch wenn es jetzt ein wenig in der Wirkung nachgelassen hat. Ich habe mit meiner Hausärztin, die mich sehr unterstütz, so gut sie das halt kann, gesprochen. Sie ist der Meinung das ich, wenn schon, eine Psycho(gesprächs)therapie beginnen könnte.

    Jedenfalls, herzlichen Dank und lg
     
  14. Stachi

    Stachi Neues Mitglied

    Registriert seit:
    14. Januar 2019
    Beiträge:
    8
    Zustimmungen:
    4
    Hallo an Alle Leidensgefährtin,- ten
    Ich bekomme es mit der Angst , wenn ich all das lese. Ich habe das Gefühl, mich immer zu leicht abservieren zu lassen , weiss nicht wie ich es formulieren soll. Habe auch starke Schmerzen, einen Dauerschmerz und akute , meist Kreuz/Bein u. Knie bds.und schulter/Arm und seit 2017 nun erst mal Fibrumyalgie diagnostiziert (da momentan kein Hinweis auf ein entzündliches Rheuma festgestellt werden konnte)mit auch Degenerativen Veränderung des Bewegungsapparates (LWS , Isg, Osteochondose, HWS, beide Knie wiederholte Miniskusrisse, Schulter..) nun werden alle Schmerzen gern der Fibrumyalgie zugeschoben. Rezidivierende Depression habe ich leider auch , aber noch nie zu hören bekommen , das die Schmerzen davon kommen. Schmerztechnisch nehme ich nun schon jahrelang Pregabalin und Novaminsulfon,im Akutfall Tramadol long, wobei ich doch nun ganz schon die Nebenwirkung merke. Schlechte Augen und eine starke Verschlechterung der Atmung Lufo unter 50 %. Da ich aber schon lange unter Allergien und Heuschnupfen leide , weiss ich nicht genau ob es einfach nur daran liegt und die jahrelange Arbeit in einem grosses feuchten kühlem Berreich mit vielen kühl/klimaanlagen . Nun ja , auf jedenfall bin noch auf der Suche , nach einem gescheitem Schmerzhilfsmiitel , wobei ich wenigstens für die Nacht so einigermassen klar komme . Pregabalin + Tizinadin+Novamin+tTrazodon ( beruhigendes antidepressiva) ist mein jetziges Nachtmahl und verhilft mir zu etwas Ruhe/Schlaf, ohne den starken Bewegungsdrang ,die Schmerzen ,die extreme Anspannung.
    Euch ein guten Wochenstart in den Frühling , der bei mir auch die Fibru Schmerzen und die Gelenk/Knochenschmerzen vestärkt . Schon weil man sich nun auch mehr bewegt.
    Lg Stachi aus dem Norden
     
    #14 24. März 2019
    Zuletzt bearbeitet: 24. März 2019
  15. Maggy63

    Maggy63 Kreativmonster

    Registriert seit:
    15. Februar 2011
    Beiträge:
    13.222
    Zustimmungen:
    4.660
    Ort:
    Niedersachsen
    @Sosidel, ich finde, das klingt gut. Hoffentlich folgen den Worten dann auch angemessene Taten.
     
  16. Maggy63

    Maggy63 Kreativmonster

    Registriert seit:
    15. Februar 2011
    Beiträge:
    13.222
    Zustimmungen:
    4.660
    Ort:
    Niedersachsen
    @Stachi, du weißt schon, dass Tramadol und ähnliche Medikamente atemdepressive Wirkungen haben können? Ein Sauerstoffgehalt von gerade 50% ist schon sehr bedenklich, haben deine Ärzte noch nichts unternommen? Ich hatte so einen schlechten Wert, als mein Asthma noch nicht diagnostiziert und behandelt wurde. Da solltest du dringend eine Lösung finden!
     
    Kati und Ducky gefällt das.
  17. Kati

    Kati Registrierter Benutzer

    Registriert seit:
    1. Januar 2009
    Beiträge:
    2.561
    Zustimmungen:
    554
    Stachi ich meine wie Maggy, dass das eine Behandlung erfordert.
    Ob das dann Rheuma ist, weiß ich natürlicht nicht. Man kann durchaus Arthrosen haben und auch noch Allergien... und noch einiges anderes.
    Eine Behandlung sollte erstmal das Problem der Luft ins Auge fassen - was doch eigentlich auch wieder logisch ist.
    Ich wäre auch Depressiv - vielleicht sogar ehe p(m)anisch - wenn ich keine Luft bekäme!

    Setz Dich durch, und lass Dir helfen!
    Kati
     
    Maggy63 gefällt das.
  18. Stachi

    Stachi Neues Mitglied

    Registriert seit:
    14. Januar 2019
    Beiträge:
    8
    Zustimmungen:
    4
    Hallo Maggy
    Danke für deine Nachricht , war auch beim Pneumologen , der erst COPD Gold3 diagnostiziert u. mir ein Pulverinhallator Cortinsionhaltig verschrieb, konnte ich auch mit immer wieder neuen Versuchen nicht vertragen, stärker werdender Husten Atemnot. (salbutamol akutspray hatte ich zur not)Nun hatte der wert sich von 38 auf 50 % gebessert beim 2. Besuch , war jetzt im Winter , er tippt nun auch auf Asthma, erstmal neues Medikament "Foster"bis zum nächsten Anlauf. Es ist mal besser ,mal nicht. Geht ja nun los mit Pollen e.t.c. ist.. Naja , ist nur schwer zu klar zu kommen mit den Ganzem Sack , die alten Verhaltenweisen und die jetzige körperliche Situation passen so gar nicht u. Meine zerstörerische Seite sagt immer , weiter so , du schaffst das, bis ich nicht mehr kann ,kaum eine Körper Region o. Schmerz .
    Entschuldige die Jammerei
    Welche Behandlung/ Medikament nimmst Du nun?
    VG Stachi
     
  19. Maggy63

    Maggy63 Kreativmonster

    Registriert seit:
    15. Februar 2011
    Beiträge:
    13.222
    Zustimmungen:
    4.660
    Ort:
    Niedersachsen
    Was heißt jammern... Das steht Einem auch zu bei so einem Zustand.
    Foster ist klasse, das ist das beste Asthmaspray, was ich jemals hatte. Als Notfallspray habe ich noch Berotec, das brauche ich aber nur seeeehr selten. Wegen der cP nehme ich noch 5 mg Cortison, das wirkt sich natürlich auch positiv auf das Asthma aus.
    Probleme habe ich eigentlich nur, wenn ich mir einen Infekt eingefangen habe oder wenn das Wetter so sehr ungünstig ist. Dann brauche ich Cortison auch mal höher dosiert. Ansonsten gehts mir vom Asthma her bestens.

    Vielleicht bräuchtest du für den Anfang auch erstmal Cortison, damit die Bronchien die Gelegenheit haben, sich wieder zu beruhigen. Du solltest deinen Arzt mal darauf ansprechen.
    Bist du Pollenallergiker? Dann mein herzliches Beileid... Das ist mal was, was ich nicht habe... :D Sowas artet ja gern zum Asthma aus. Wo meins herkommt, weiß man nicht.
     
  1. Diese Seite verwendet Cookies. Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies.
    Information ausblenden