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Arbeitsvertrag, aber..

Dieses Thema im Forum "Kaffeeklatsch" wurde erstellt von Wicky, 11. Juni 2007.

  1. Wicky

    Wicky Neues Mitglied

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    ... ich könnte heulen.

    Hallo Zusammen,

    ich bin nur noch am Verzweifeln. Es kommt ein Tiefschlag nach dem anderen.

    Ich durfte heute meinen Arbeitsvertrag unterschreiben (bin am 26. Juni fertig mit meiner Ausbildung). Und das Gehalt ist sogar prima....wir hätten einige Sorgen weniger. Das wäre so prima.

    ABER: Der Vertrag kommt nur zustande, wenn ich ein positives Gesundheitszeugnis habe.

    Ich könnte nur noch heulen. Wie soll ich ein positives Gesundheitszeugnis vorweisen? Wie denn? Ich sehe mich jetzt schon in der Arbeitslosigkeit und in starken, sehr starken finanziellen Nöten.
    Wenn ich nur nicht krank wäre. Uns würde es so gut gehen, wenn ich endlich ausgelernt bin.

    Ich .... ich kann nicht mehr. Mein Freund meint, dass das nicht so wild wäre wegen meiner Gesundheit. Das kann ich ja mit dem Hausarzt sprechen. Ich habe sogar morgen wieder einen Termin.

    Aber ich habe keine Chance, oder? No Chance.

    Ich könnt nur noch heulen. Ich glaub ich geb mich auf. Ich brauch diesen Job....hilfe!

    Es tut mir leid, dass ich schon wieder jammer, aber meine bzw. unsere Zukunft bricht total zusammen.

    Wenn ich doch nur einen Chance hätte?!!???
     
  2. Wicky

    Wicky Neues Mitglied

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    Oh bitte helft mir.... ist es wirklich so aussichtslos?

    Eigentlich sollte ich mich ja freuen, da ich übernommen werde, aber wenn die Klausel nur nicht im Vertrag wäre.

    Ich habe aber zu Beginn meiner Ausbildung auch schon mal so ein Wisch vom Arzt abgegeben. Ist das nicht mehr gültig?

    Bitte sagt mir, dass ich mich nur verrückt mache. Bitte. Ich bin doch erst 24 Jahre.
     
  3. Hallo Wicky
    Nun, es wird dich nicht viel trösten wenn ich schreibe, dass es in der heutigen und zukünftigen Zeit nicht nur Kranke, sondern auch Gesunde mit mangelnden Finanzen trifft. Aber ist das ein Grund zum Aufgeben?
    Ich hab noch nichts von Arbeitsverträgen gehört, an den ein positives Gesundheitszeugnis gekoppelt ist. Aber du schreibst ja, du musstest so etwas schon zu Beginn der Lehrzeit abgeben. Wurde deine Erkrankung schon vorher diagnostiziert oder wärend der Ausbildungszeit? Warst du wärend dessen viel krank? Sprich mit deinem Arbeitgeber über eine günstige Zukunftsprognose. Ich weiss auch nicht ob du medikamentös gut eingestellt bist und gut klar kommst. Ich würde meine Lehrzeit beschreiben. Z.B. war nicht sehr eingeschränkt oder so.
    Aber den Kopf in den Sand stecken ist sicher keine gute Lösung.
    Auf jeden Fall Zitat von dir: Ich glaub ich geb mich auf. Nee du, soweit bist du noch lange nicht um so etwas sagen zu können. Ich kann aber verstehen, das du nun Angst um die Zukunft hast. Hör auf deinen Freund, der scheint eine gute Einstellung zu haben. Und ein Freund, der zu dir hält,
    ob gesund oder krank ist soooo viel mehr wert.
    Atme tief durch.....Die Zukunft ist nicht nur negativ ;)
    Sei lieb gegrüsst von Sylke
    Und schreib doch mal von deiner Ausbildungszeit!!!
    Das wird schon :)
     
  4. jussoe

    jussoe Mitglied

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    Nicht verzweifeln

    Hi Wicky.
    Das Ist wirklich einen schwierige Frage ob man es bekannt geben soll oder nicht.Einerseits, was soll passieren wenn du es nicht sagst.Man kann dich ja nicht verklagen,daß du krank bist.Das einzige was kommen kann ist eine Entlassung.Nun kommt es wirklich auf die Erkrankung an.Ich denke wenn man mit seiner Erkrankung niemanden gefärdet,ich sage mal offenes TBC,und möchte in der Lebensmittelindustrie wäre das schon verantwortungslos.Da aber Rheuma in der Regel nicht ansteckend ist fällt das wohl nicht ins Gewicht.
    Ich war jetzt erst in Berlin bei der LNDW.Da wurde die Frage auch mit AIDS-Betroffenen diskutiert.Es wurde gesagt das man es nicht unbedingt angeben muß.Das hat damit zu tun das manche AIDS-Betroffene einen Schwerbehindertenausweis haben und sie natürlich im Fall einer Erkrankung manche Rechte nicht mehr in Anspruch nehmen können.Mir ging es mit meiner
    neuen Arbeitsstelle ähnlich.Ich habe eine reaktive Arthritis und wurde auch gefragt ob ich gesundheitlich in Ordnung bin.Ich meinte nur mir geht es soweit gut bis auf ein paar Stellen hier und dort.Ich denke man muß auch selbst einschätzen ob man der neuen Aufgabe gewachsen ist.Nun ist auch die Frage wieviel krank ist noch gesund.Ab wann zählt man wirklich als richtig krank.Menschen mit hohem Blutdruck sind auch Tag täglich gefährdet.Es würde aber keiner auf die Idee kommen das irgendwo anzugeben.Also der Arbeitgeber hat immer ein Risiko auch mit angeblich gesunden Menschen.Erkundige Dich mal ob der Arbeitgeber ein Gesundheitszeugniss verlangen darf.Das ist ja nun schon eine sehr private Sache.Es kommt wie gesagt auf den Arbeitsplatz an.Ich würde es auf alle Fälle probieren.Mehr als dich nicht übernehmen können sie nicht.Also du hast nichts zu verlieren.Ist nur meine persönliche Meinung.Möglicherweise hat hier noch jemand mehr Erfahrung und rät dir etwas ganz anderes.

    Also,viel Erfolg und alles Gute Jussoe
     
  5. Kira73

    Kira73 Uveitispapst

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    positiv denken

    Hallo Wicky,

    es ist sicher nicht aussichtslos.
    Ich bin aber auch der Optimist mit dem Gendeffekt für " Alles wird gut" .

    Dieses Zeugnis soll nicht aussagen, dass du gesund bist, sondern dass du den Beruf auch ausüben kannst. Das wirst du doch sicher vor Antritt gut ausgesucht haben, nicht wahr?

    Apropos mit den hausarzt sprechen du wirst sicherlich zu einem Medizinischen Dienst ( MDK) oder Arbeitsmedizinischen Zentrum ( AMZ) gehen für das Gesundheitszeugnis.

    Wir müssen von der Firma jedes Jahr dorthin und trotz Sehbehinderung und allen Einschränkungen bekomm ich das Okay immer meinen Job als Technische Zeichnerin weiter auszuüben. Die können evtl. Auflagen verordnen, besondere Tisch oder die Firma muss eine Brille zahlen oder so.

    Wenn das so ein "Reinreiß"-Gutachten wäre hätten die das vor der Ausbildung veranlaßt. Die beginnen keine schweineteure Ausbildung mit jemand,den sie hinterher an die Luft setzen. Ein Azubi kostet bereits im ersten Lehrjahr ca. 28t € ohne Ausbildungsvergütung. Das ist nicht zu unterschätzen.

    Gruß Kira
     
    #5 11. Juni 2007
    Zuletzt bearbeitet: 11. Juni 2007
  6. Wicky

    Wicky Neues Mitglied

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    Hallo,

    okay... nochmal gaaaaanz langsam. *Durchschnauf*

    Ich bin seit 2003 bei der Firma. Habe 2 Jahre lang ein Studium gemacht, jedoch hat mich der Prof sozusagen raus geschmissen (hatte absolut gar nichts mit Krankheiten zu tun), wofür ich nichts kann. Dann habe ich in der gleichen Firma eine Ausbildung anfangen dürfen, mit der ich diesen Monat fertig bin. Habe diese Ausbildung dann in 1 1/2 Jahren gemacht.

    Ich bin dann Informatikkauffrau, d.h. ich habe einen Bürojob, ich schaffe das auch. Ist kein Problem. Ich bin auch Pendler, d.h. meine Arbeit liegt ca. 50 km einfach von mir weg.

    Ich habe während dem Studium meine Knie operieren lassen müssen. Angegeben habe ich meinem Ausbildungsleiter damals Knorpelschäden, was auch stimmte...die anderen Kleinigkeiten habe ich nicht angegeben. Ich war sonst eigentlich kaum krank.

    Jetzt steht in dem Arbeitsvertrag unter Nebenabrede: Die Begründung bzw. Forsetzung des Arbeitsverhältnisses wird davon abhängig gemacht, dass das Gesundheitszeugnis ein positives Ergebnis aufweist.

    Ich habe mit meinem Freund nochmal gesprochen, er meint, dass haben die rein geschrieben, weil ich die 2 Operationen hatte. Aber mehr ist nicht bekannt in der Firma. Die Diagnose Rheuma wurde erst dieses Jahr gestellt und ich werde jetzt auf Sulfa eingestellt. Jedoch ist die Diagnose seronegativ. Nur der CRP-Wert ist nicht in Ordnung. Vielleicht muß ich dann ja so was nicht angeben? Ich werde mit keinem in der Firma sprechen, da ich mit keinem wirklich gut reden kann. Möchte ich auch nicht.

    Ich habe jedoch vor Beginn des Studiums, also 2003 schon mal so einen Wisch vom Arzt ausfüllen lassen. Ist der nicht mehr gültig?

    Ich habe morgen wieder einen Termin beim Hausarzt, kann ich das mit ihm nochmal durchsprechen? Wird er mir helfen? Ich hätte damals auch zum Betriebsarzt müssen, habe das jedoch nicht gewußt und habe mein Hausarzt so etwas ausstellen lassen. Ich würde dies wieder so machen, so das ich nicht zum Betriebsarzt muß.

    Muß ich nun Rheuma angeben? Auch wenn es seronegativ ist?

    Ich hoffe das es jetzt etwas deutlicher wird.

    Wir sind leider auf das Geld angewiesen und ich habe mich schon so gefreut auf den Gehalt. Aber ich habe nach der Unterschrift auf dem Arbeitsvertrag daheim nur geheult. Mein Freund freut sich total, aber ich seh das leider nicht so optimistisch.

    EDIT: Habe was vergessen. Das ist öffentlicher Dienst wo ich arbeite und ich wäre dann nach der Ausbildung Kundenberaterin.
     
    #6 11. Juni 2007
    Zuletzt bearbeitet: 11. Juni 2007
  7. Witty

    Witty Neues Mitglied

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    Hallo Wicky,
    spreche das auf jedem Fall mit Deinem Hausarzt durch. Der wird Dir sicherlich
    helfen. Er steht unter Schweigepflicht und darf auf keinen Fall die Diagnose
    an Deinen Arbeitgeber weiterleiten. Du musst Deinem AG auch nicht sagen,
    dass Du Rheuma hast. Ob, oder dass Du in Deinem Beruf arbeiten kannst
    kann Dir auch Dein Arzt sagen und Dir dann (wie damals auch) attestieren.
    Lg Witty
     
  8. Hallo Witty
    Der Arzt steht unter Schweigepflicht, da hast du Recht, aber...ich glaube, dann kann er auch kein Gesundheitszeugnis ausstellen.
    Auch ich brauchte ein Gesundheitszeugnis, für den Lebensmittelbereich. Stell dir vor, man hätte wegen der Schweigepflicht irgend etwas Ausschlaggebendes nicht erwähnt!
    Wichtig wäre zu erfahren, was zu der Gesundheitsfrage im Arbeitsvertrag steht, ob mit rechtlichen Konsequenzen zu rechnen wäre. Da kenn ich mich leider nicht aus.
    @ Wicky...Ich drück dir die Daumen
     
  9. Wicky

    Wicky Neues Mitglied

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    Hallo,

    ich frage mich, warum ich für diesen Bereich, also Informatikkauffrau und öffentl. Dienst ein Gesundheitszeugnis brauche. Ich lese immer nur, das dies in der Lebensmittelbranche so ist.

    Wollen die mir eins reinwürgen?

    Also der Wisch damals war auch kein Gesundheitszeugnis. Das war halt so ein Fragebogen eher. Reicht das jetzt nicht mehr?

    Versteh es nicht. Soll ich mal mein Arbeitsrechtsschutz vielleicht anrufen und nachfragen?
     
  10. Witty

    Witty Neues Mitglied

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    Also bei einem Gesundheitszeugnis geht es wohl eher um ansteckende
    Krankheiten. Bei Deinem Fragebogen könnte ich mir vorstellen
    (ähnlich wie bei der Jugenduntersuchung unter18),geht es darum,ob man
    für den auszuübenden Beruf geeignet ist. Das ist wohl auf allen
    Ämtern für jeden vor einer Einstellung so.Wird wohl auch von einem Amtsarzt
    gemacht werden. Da Du morgen zu Deinem Hausarzt gehst würde ich
    auf jedem Fall mal mit ihm darüber sprechen.
     
  11. anbar

    anbar Neues Mitglied

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    Hallo Wicky,

    ich denke,die schicken dich zum Betriebsarztzentrum und die untersuchen Dich,ob du diensttauglich bist für den Arbeitsplatz.Ob Du keine ansteckenden Krankheiten hast usw.
    Das wird auch bei unseren Neueinstellungen (ebenfalls öffentl.Dienst) so gehandhabt. Ist aber alles halb so wild.Es sieht Dir keiner an das du Rheuma hast. Das sind ja spezielle Blutwerte bei rheuma,ich bin auch seron. und nehme auch sulfa.In einem "normalen Blutbild" erscheint nix davon.
    Vor einigen Jahren ist ein Azubi an Morbus Chron erkrankt,hat das Jahr wiederholt und ist heute ein angesehener Mitarbeiter.

    Alles Gute wünsche ich Dir und toi toi toi,das alles so geschieht,wie Du es Dir erhoffst.

    Gruß´Anbar

     
  12. Hallo Wicky
    Na siehst du, Anbar schreibt das, was in dem einen Link ja auch in etwa so steht.
    Ich sagte ja, wird schon ;)
     
  13. Wicky

    Wicky Neues Mitglied

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    Hallo,

    also muß ich es auch nicht erwähnen? Ich sage einfach das es mir gut geht und fertig.

    Falls die mir Blut abnehmen habe ich nur ein Problem, und das ist der CRP-Wert. Leider steigt dieser immer höher, anstatt zu sinken. Trotz Cortison. Ansonsten sind meine Blutwerte echt okay.

    Ich hoffe nicht, dass der Betriebsarzt dann Funktionstests der Gelenke macht. Denn meine Knie sind ja auch schon ganz arg kaputt. Aber ich werde so lange nichts sagen, wie ich kann. Und heute spreche ich das mal mit meinem Arzt durch. Mal sehen was der sagt.
     
  14. ibe

    ibe Guest

    Liebe Wicky,

    ich kann deine Aufregung gut verstehen. Rede mit deinem Hausarzt drüber. Ich bin auch der Meinung, dass das nicht mit deiner Erkrankung zu tun hat, es geht nur darum, z. B. nichts Absteckendes zu haben.

    Mach dich bitte nicht verrückt. Mein Sohn hat auch bei seiner Ausbildung als Informatikkaufmann und seinem jetzigen Arbeitsplatz nichts, rein gar nichts vom Rheuma erwähnt.

    Du wirst sehen, wenn du mit deinem Arzt gesprochen hast, gehts dir besser und du bist erleichtert.

    Viel Erfolg und Kopf hoch! Das wird schon werden, bin ich mir sicher.

    Lieben Gruß von ibe
     
  15. Kira73

    Kira73 Uveitispapst

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    Blutabnahme

    Hallo Wicky,

    soweit ich das weiß ist eine Urinprobe ( zur Abklärung Diabetes, Drogen, wg. Sicherheitsfaktor) erlaubt, aber keine Blutabnahme.

    Sagen müssen mußt du gar nichts. Sei einfach ehrlich. Das sind keine Monster auch wenn wir viele , viele negative Erfahrungen machen.

    Ehrlich währt am längsten.

    Viele Grüße Kira
     
  16. Chrisu

    Chrisu Neues Mitglied

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    Liebe Vicky,
    ich kann deine Angst gut verstehen, aber wie du ja schreibst, wirst du im öffentlichen Dienst arbeiten. Meine Frau (Lehrerin) musste vor ihrer Verbeamtung auch erst einmal zur Amtsärztin und sich dort einer Routinekontrolle unterziehen. Getestet wurde damals noch auf TBC (entfällt heute), AIDS und das Allgemeinbefinden untersucht. Welche genauen Untersuchungen fällig sind, kann ich dir nicht sagen.

    Ich habe dir hier einmal den entsprechenden Gesetzestext im Auszug für NRW mitgeschickt, der gilt aber ähnlich in allen Bundesländern für alle im öffentlichen Dienst:

    "Vor der Einstellung in das Beamtenverhältnis ist in der Regel zu prüfen, ob die Bewerberin oder der Bewerber die für die vorgesehene Verwendung erforderliche Eignung in gesundheitlicher Hinsicht besitzt. Hierfür ist das Zeugnis einer Amtsärztin oder eines Amtsarztes anzufordern; Dienststellen, die über eigene Ärztinnen oder Ärzte mit den für die Untersuchung notwendigen Einrichtungen verfügen, fordern dieses Zeugnis von einer oder einem dieser Ärztinnen oder Ärzte an. ...
    Die Einstellungsbehörde darf von der untersuchenden Person grundsätzlich nur die Übermittlung des Ergebnisses der Eignungsuntersuchung und dabei festgestellter Risikofaktoren anfordern."

    Also wirklich kein Grund zur Panik!


    Liebe Grüße und Kopfhoch


    Chrisu
     
    #17 12. Juni 2007
    Zuletzt bearbeitet: 12. Juni 2007
  17. Wicky

    Wicky Neues Mitglied

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    Hallo Zusammen,

    vielen Dank für eure Antworten und Aufmunterungen.

    Ich komme soeben von meinem Hausarzt. Erst mal was ganz Erfreuliches: meine Entzündungswerte sind im Normalbereich! Hammer! Seit Jahren ist der überhöht und immer mehr angestiegen....und jetzt steht nicht mal mehr ein + davor und ist rot...Wow habe ich mich gefreut. Schmerzen habe ich immer noch starke, aber das Sulfa schlägt anscheinend an. 2 andere Werte sind erhöht, aber die sind nicht kritisch.

    Dann hab ich ihn auf den Arbeitsvertrag angesprochen. Er findet es höchst komisch, dass das so drin steht, da ich ein Bürojob habe und auch nicht verbeamtet werde. Ganz normal Angestelle im öffentlichen Dienst. Soll dies auch nochmal mit meinem Anwalt abklären, was ich morgen mache.
    Wir sind jetzt so verblieben, dass er mir ein Zeugnis ausstellt, dass ich geeignet bin für diesen Beruf. Und das soll ich vorlegen und schauen wie die reagieren. Theoretisch müsste das AUF ALLE Fälle reichen meint er. Er stellt mir es in 2 Wochen aus.

    Ich hoffe das dann damit alles geklärt ist. Ich bin schon etwas beruhigter, aber ich zitter auch schon ein wenig davor, was die sagen, wenn ich das vorlege.
     
  18. ibe

    ibe Guest

    Liebe Wicky,

    du wirst sehen. Das läuft schon. Geh nun alles locker an und lass es auf dich zu kommen.

    Viel Glück und alles Gute wünscht dir ibe.
     
  19. Wicky

    Wicky Neues Mitglied

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    Hallo Zusammen,

    ich melde mich nochmal zu dem Thema. Jetzt ist es soweit.

    Ich habe einen Termin bekommen, obwohl ich ein ärztliches Attest von meinem Hausarzt vorgelegt habe. Mein Unternehmen erkennt das nicht an. Mein Anwalt sagt jedoch, dass das ärztliche Attest genauso viel Wert hat, wie das vom Betriebsarzt. Sie müssten es anerkennen.

    Ich habe einen Bildschirmarbeitsplatz.
    Trotzdem wird mir Blut abgenommen!!! Ich verstehe das nicht. Im Blut ist zu erkennen, dass ich Probleme habe. Mein CRP-Wert ist gut auf 14! Was soll das? Auch ist es so, dass die Untersuchung in einem Büro bei mir im Geschäft statt findet! Da soll ich mir Blut abnehmen lassen? Ich habe sehr mit Entzündungen zu kämpfen und ich möchte nicht, dass ich mir was einfange dort!

    Es ist nicht nur die Bildschirmarbeitsplatzuntersuchung! Was macht der dann noch? Gelenksüberprüfungen? Muß ich mich ausziehen? Ich kenne den Arzt nicht!

    Was soll ich tun? Ich habe den Vertrag ja erst unterschrieben und somit eine 6-monatige Probezeit.

    Klar, er hat Schweigepflicht. Aber mein Unternehmen beharrt so darauf, dass ich das nicht abnehme! Und ich glaub das nicht, denn wenn er was feststellt, dass er das auch sagt. Da bin ich mir sicher! Er muß ja begründen, warum ich für den Job nicht geeignet bin, also erfährt das mein Geschäft.

    Was für ein Blutbild wird da gemacht? Mein CRP-Wert ist hoch, Leukos und Harnsäure...wird das alles getestet?

    Muß ich dem all meine Krankheiten sagen? Muss ich das? Das seh ich nicht ein....

    Helft mir, bitte.