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Arbeitgeber über RA infomieren?

Dieses Thema im Forum "Allgemeines und Begleiterkrankungen" wurde erstellt von Svenja23, 11. Juni 2007.

  1. Svenja23

    Svenja23 Neues Mitglied

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    Hallo,
    ich bräuchte mal nen kurzfristigen Rat von euch!
    Morgen Vormittag habe ich einen Termin beim obersten Chef in unserem Betrieb-gezwungener Maßen... am19.4.wurde eine Synovektomie am Ellenbogen vorgenommen, ich war danach knapp 6 wochen krank,als ich wieder am arbeiten war kam gleich die Hiopsbotschaft,dass er mich aufgrund meiner Fehlzeiten sprechen möchte...nun gehn mir doch ordentlich die Muffen...vor meiner OP war ich im Feb. für 14 Tage krank und dazwischen nur mal einen Tag...
    Jetzt meine Frage an euch:wie würdet ihr euch bei diesem Gespräch vehalten? Offen über die Erkrankung sprechen? Verheimlichen und nur die akute OP in den Vordergrund stellen? Irgendwelche Tipps?
    Mein Antag auf SChwerbehinderung läuft noch. Ich habe eine unbefristeten Vertrag, also kann ja nicht so einfach am Stuhl gesägt werden, oder?
     
  2. grummelzack

    grummelzack Barbara

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    Das nennt man Krankenrückkehrgespräche und sollten im Beisein des Betriebsrates geführt werden. Habt ihr eine Schwerbehindertenvertretung in eurem Betrieb? Wenn ja, nimm diese och mit zu diesem "Gespräch".


    Keine krankheitsbedingte Kündigung ohne betriebliches Eingliederungsmanagement
    Wenig Beachtung hat die Neuregelung in § 84 Abs. 2 SGB IX gefunden, obwohl damit eine der wichtigsten Änderungen der letzten Jahre bezüglich krankheitsbedingter Kündigungen vorgenommen wurde: diese Vorschrift gilt für alle AN, also auch die nicht schwer behinderten und verbietet eine Kündigung, wenn der Arbeitgeber nicht zuvor Präventionsmaßnahmen durchgeführt hat. Liegen die Voraussetzungen ansonsten vor, verstößt eine krankheitsbedingte Kündigung trotzdem gegen den Grundsatz der Verhältnismäßigkeit, wenn der AG nicht zuvor – zusammen mit dem AN und BR/PR – geklärt hat, ob durch Präventionsregelungen die Kündigung hätte vermieden werden können. Mehr dazu im Mandanteninfo des Anwaltsbüro Bell & Windirsch vom Februar 2005

    Quelle:
    http://www.labournet.de/diskussion/arbeitsalltag/gh/jagd.html
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    Stichwort: Krankenrückkehrgespräche

    Was sind Krankenrückkehrgespräche?
    Was will der Arbeitgeber erreichen?
    Inwieweit und wie viel muss offenbart werden?
    Wann muss der Betriebsrat aktiv werden?
    Welche Rechte hat der Betriebsrat?
    Was ist zu tun, wenn sich der Arbeitgeber über die rechtlichen Vorgaben hinwegsetzt?

    Quelle:
    http://www.verdi-bub.de/p_tipps/archiv/agg_stichwort_krankenrueckkehrgespraeche/


    herzlichst grummel:D
     
  3. butterli

    butterli Neues Mitglied

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    Hallo Svenja:)
    Hatte vor einigen Wochen auch so ein Gespräch mit Chef und Personalmaneger der Betriebsrat und auch die Schwerbehindertenvertreterin waren auch dabei ,Du kannst auch auf eine Peson deines Vertrauens mitnehmen ,wen Ihr habt dann jemand vom Betriebsrat da hatte Ich zum Pech einen der nur die halbe Stunde da saß und nix sagte .Du solltest eigentlich sowenig wie möglich über deine Krankeit sagen das hat den Chef eigentlich nicht zu interesieren.Ich hatte vor Jahren eine Chefin der hab ich dann auch erzählt das ich Rheuma mit chr. Iritis.hab aber sowas entscheid ich aber auch dannach wie ich mit den jeweiligen Chef auskomm ,aber Ich hab vom Betreibsrat die Aussage bekommen das ich den Chef über Krankheiten nichts sagen sollte da dies irgendwan mal gegen einen vewendet werden kann .Hoffe konnte Dir trotzdem etwas helfen ,drück Dir die Daumen das es morgen nicht zu heftig wird.Sei ganz lieb gegrüßt vom Butterli:)