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Arbeiten mit Schwerbehinderung

Dieses Thema im Forum "Arbeit und Allgemeines" wurde erstellt von JanineST, 6. März 2009.

  1. JanineST

    JanineST Neues Mitglied

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    Hallo ihr Lieben!
    Ich hab durch das Rheuma eine Schwerbehinderung.Mein aktueller Arbeitsvertrag endet nun zu Ende Mai und es wird keine Verlängerung geben.Ich bewerbe mich schon seit Oktober 2004.Letztes Jahr wurde ich endlich-aber nur für ein Jahr-und nach 2 jähriger MAE Maßnahme in diesem Verein,eingestellt.
    Ich bin echt verzweifelt.Habt ihr Erfahrungen was das betrifft?
    Sollte ich in die Bewerbungen rein schreiben,dass ich schwerbehindert bin?Wenn ja,nur dann,wenn in der Anzeige diese Floskel *...unter gleichen Vorraussetzungen werden schwerbehinderte bevorzugt eingestellt*, steht oder allgemein?Oder lieber erst im Vorstellungsgespräch?
    Ich brauche dringend Infos,denn ich muss mich weiter bewerben :(
     
  2. Postmarie

    Postmarie Neues Mitglied

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    Hallo Janine,
    ich kann dir nicht sagen wie Bewerbungen in der Wirtschaft sind, aber im öffentlichen Dienst solltest du dich mit Behinderung immer bewerben, denn Du wirst dann wenn du die gewünschte Ausbildung hast immer zu einem Vorstellungsgespräch geladen. Die Schwerbehindertenbeauftragte wird dann immer für dich sein.
    Ich wünsche Dir viel Glück:a_smil08:
    Postmarie
     
  3. JanineST

    JanineST Neues Mitglied

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    Hallo Postmarie!
    Danke für deine Antwort.Ich arbeite leider nicht im öffentlichen Dienst,ich bin Heilerziehungspflegerin.Da arbeitet man selten im ö.D.
    Ich brauche wahrscheinlich echt nur ein Quentchen Glück und das habe ich derzeit leider nicht :( Echt deprimierend.
    Hab ein schönes Wochenende!
    Janine
     
  4. Lloreter

    Lloreter Neues Mitglied

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    Hallo Janine,

    das ist wirklich ein zweischneidiges Schwert. Viel Personalbeauftragte lehnen deine Bewerbung schon im Vorfeld ab, wenn sie lesen,das du schwerbehindert bist, denn du weisst ja selber, das du laut Schwerbeschädigtengesetz so gut wie unkündbar bist. Und viele Unternehmen zahlen lieber die Ausgleichsabgabe anstatt Behinderte einzustellen.
    Auf der anderen Seite, verschweigst du deine Behinderung in der Bewerbung könnte dies vom Personalbüro wiederrum als Versuch der arglistigen Täuschung ausgelegt werden, denn ein Absage per Post ist ja doch wesentlich einfacher als wenn man sich Auge in Auge gegenübersteht.
    Also was soll man raten?
    Ich kann nur sagen, verlasse dich auf dein Bauchgefühl. Hast du denn niemanden in deinem Bekanntenkreis, der sich in der Personalpolitik auskennt.

    Wie schaut es denn bei dir mit einem Antrag auf EU-Rente aus. Keine Chance?

    LG
    Uwe