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Arbeiten mit RA ??

Dieses Thema im Forum "Ich bin neu!" wurde erstellt von Becky75, 4. Juni 2012.

  1. Becky75

    Becky75 Neues Mitglied

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    Hallo ,
    wie kommt ihr eigentlich mit der Arbeit zurecht? Ich habe momentan maßive schwierigkeitn bei der Arbeit . Ich arbeite als Krankenschwester also im Schichtdienst. Und dieser Wechsel macht mir zu schaffen.

    Vorallem der Nachtdienst, da bin ich alleine und muss Medikamente richten für 25 Pat. Hinterher tun mir so meine Hände weh, da könnte ich heulen.

    Hab schon überlegt, ob ich den Doc frag, ob ich eine Befreiung oder sowas bekomme nur für die Nachtdienste:confused:
    Hat da jemand erfahrung mit?

    Momentan hab ich Urlaub, da bin ich 2 Std Autogefahren, kurz Urlaub mit den Kids, und diese starre Haltung am Lenkrad, hat mich ganz fertig gemacht.

    Nehm immer noch Corti 5mg, vor 2 Wochen hab ich mal hochdosiert auf 10mg weil es da arg war mit den schmerzen.

    Ich hoffe, dass sie mich bald auf ein anders Medik. einstellt. Ich hab das Gefühl, dass das Corti nicht mehr richtig wirkt. Zumindest in der niedrigen Dosis von 5 mg.


    Freue mich über Antwort.
    Liebe Grüße
    Becky
     
  2. josie16

    josie16 PsA

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    Hallo Becky!
    Das kann ich mir gut vorstellen, daß dir der Nachtdienst zu schaffen macht. Ich habe selber viele Jahre ND gemacht auf einer Station mit 34 Pat. ich weiß, wovon Du sprichst.

    Leider habe ich mir dabei mehrere Bandscheibenvorfälle eingehandelt, die PSA war damals noch nicht diagnostiziert.
    Heute arbeite ich nicht mehr und bekomme EMR.

    Hast Du schon einen GdB, das wäre für deine Zukunft schon wichtig, es gibt ein paar Erleichterungen ab 50%, Du hast einen gewissen Kündigungsschutz bekommst mehr Urlaub etc.

    Außerdem solltest Du regelmäßig eine Reha beanspruchen, damit "deine ARbeitskraft weiter erhalten bleibt", ich weiß jetzt nicht wie alt Du bist.

    Wenn dir der ND solche Probleme macht, dann solltest Du mit deinen Ärzten reden, neben der Sache mit dem Medikamenten richten, solltest Du auch darauf hinweisen, daß Du alleine auch Patienten lagern mußt, da dürfte es mit einem Attest wegen dem ND keine Probleme geben.

    Vielleicht kündigt sich auch ein Schub an oder deine vermehrten Beschwerden hängen mit der körperlichen Belastung im Beruf zusammen, das darfst Du nicht vergessen.
     
  3. Becky75

    Becky75 Neues Mitglied

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    Hallo,
    Danke für deine Antwort.
    Ich bin 36 Jahre.
    Lagern muss ich zwar nicht auf meiner Station ( Psychatrie) aber anstrengend ist trotzdem.
    Ich habe halt erst seit April meine Diagnose, deswegen weiss ich nicht ob ich gleich eine Befreiung bekommen werde.
    Das mit dem GdB werde ich noch nicht machen können, da ich OPTISCH ( krumme Finger, dicke Finger) +Labor keine Veränderung hab. Nur im Röntgenbild sieht man , das eine gelenknahe Entkalkung bereits stattfindet.

    Ich werde auf jeden Fall fragen wegen der Nachtdienstbefreiung.

    Ja, an einen Schub dachte ich auch schon. Und das sch... Wetter spricht ja auch dafür:(
    Also bis bald
    Grüße Becky
     
  4. josie16

    josie16 PsA

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    Hallo Becky!
    Für einen GdB brauchst Du keine optischen Veränderungen, ausschlaggebend ist, welche Einschränkungen im Alltag und im Beruf hast!
     
  5. Frau Meier

    Frau Meier Guest

    Hi Becky75,

    ich wünsche dir, dass du bald wieder besser beieinander bist.
    So ich dich denn richtig verstanden habe, dass du 5 mg Prednisolon als ALLEINIGE Therapie hast, würde ich meine Ärztin schleunigst bitten, das zu überdenken.
    Eine RA ist selten mit 5 mg Prednisolon adäquat behandelt.

    Die Tatsache, dass du dich mit dem Richten von Medikamenten schwer tust, scheint mir dafür ein klares Indiz, dass das für dich ebenfalls gilt - bei allem Vorbehalt.
    Also: dränge auf eine Überprüfung!

    Grüße, Frau Meier
     
  6. km1710

    km1710 Neues Mitglied

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    Hallo,
    auch ich arbeite als Krankenschwester auf einer internistischen Station im 3 Schichtsystem,die körperliche Arbeit ist sehr schwer und ich habe seit 5 Jahren PSA.Ich habe mich lange mit dem Nachtdienst gequält,aber nun merke ich immer mehr,dass ich an meine körperlichen Grenzen komme.Ich bin 41 Jahre und habe nä Woche einen Termin bei unserer Pflegedirektorin,wegen Veränderung der Arbeitszeiten,also dem Nachtdienst.Meine Betriebsärztin hat mich ermutigt den Weg zu gehen und will mir dabei behilflich sein auch meine Rheumatologin befürwortet diesen Schritt und wird,wenn nötig,mir auch dabei behilflich sein.
    Auch wenn man uns optisch nicht Schmerzen ansieht,aber unsere Einschränkungen sind nunmal vorhanden.Einen Antrag auf Scherbehinderung kann ich nur empfehlen!
    Einen schönen schmerzfreien Tag wünscht km 1710
     
  7. Tinchen90

    Tinchen90 Mitglied

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    Hallo, Becky.

    Auch wenn ich nicht im Schichtdienst arbeite, kann ich dich gut verstehen. Bin momentan noch Zahnfee, aber seit Februar AU, weil das ständige aufspringen,laufen, Treppe rauf&runter und in den unbequemsten Stellungen assistieren nicht mehr geht. Ich habe mich um eine Umschulung bemüht und hoffe, dass ich damit dieses Jahr noch starten kann.

    Ich wünsche dir alles Gute.

    Liebe Grüße, Tinchen
     
  8. Becky75

    Becky75 Neues Mitglied

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    Hallo danke für eure Antworten.
    Werde im Juli bei meinem Termin beim Rheumatologe es ansprechen wegen einem Atest ( Nachtdienst) und mit dem Cortison.

    Vielleicht kann ich ja auch wieder Nachtdienst machen, wenn ich mal richtig eingestellt bin.
    Ist ja auch noch nicht so lange her mit de Diagnose.

    Aber es muss was geschehen, so kann es nicht weiter gehen. Selbst am PC merk ich wieder die Finger+Handgelenke wie sie anfangen zu ziepe :mad:.
    Euch allen noch einen schönen Abend-
    Bis die Tage.

    Grüßle
    Becky
    P.S. bin froh hier sein zu dürfen und mich mit euch austauschen zu können. Da fühlt man sich nicht ganz so allein!
     
  9. luiselotte

    luiselotte Registrierte Benutzerin

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    Hallo Becky,

    nur mit Kortison zu behandeln, wäre mittlerweile schon ungewöhnlich. Eigentlich gibt es ja die Basistherapie - vielleicht sprichst Du Deinen Rheumatologen mal darauf an.

    Und wegen des Grads der Behinderung, da gibt es diverse Seiten im Netz, wo Du Dich informieren kannst, z. B. unter

    http://www.betanet.de/betanet/soziales_recht/Rheuma---Schwerbehinderung-519.html

    Alles Gute weiterhin!
     
  10. Becky75

    Becky75 Neues Mitglied

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    Danke für den Link.
    Noch eine Frage dazu, macht das Gutachten mein Rheumatologe? Oder muss ich da zu jemand anderes gehen. Ich finde es gut, dass bei leichten Beschwerden / Behinderung auch schon eingestuft werden kann. Ich dachte es geht nur bei massiver Einschränkung.
    Danke und Grüßle
     
  11. Tinchen90

    Tinchen90 Mitglied

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    Hallo, Becky.

    Ich habe meinen GDB-Antrag mit dem SoVD gemacht. Der hilft dir auch, wenn du z.B. nach dem Bescheid Widerspruch einlegen willst. Gibt auch noch den VDK. Du musst die Namen und Adressen deiner behandelnden Ärzte und Kliniken angeben und der Kreis fordert dann die Unterlagen an und schickt dir nach Auswertung den Bescheid zu.

    Liebe Grüße, Tinchen
     
  12. luiselotte

    luiselotte Registrierte Benutzerin

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    Hallo Becky,

    beim (allgemeinen) Arzt habe ich den Antrag zur Feststellung des Grads der Behinderung erhalten und, wie Tinchen schreibt, alle behandelnden Ärzte angegeben und den Krankheitsverlauf beschrieben. Den Antrag habe ich dann an das zuständige Versorgungsamt geschickt, das dann über den Grad der Behinderung entschieden hat.

    Man kann sich beim VDK (vorher Mitglied werden) helfen lassen und auch, wenn man mit dem Ergebnis nicht zufrieden ist, formlos Einspruch erheben, um in einen höheren Grad eingestuft zu werden.

    Ist nicht schwierig und auch nicht allzu aufwendig, das schaffst Du schon! :top: