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Arbeit aus gesundheitl. Gründen nicht mehr möglich

Dieses Thema im Forum "Arbeit und Allgemeines" wurde erstellt von smashy, 7. Juni 2008.

  1. smashy

    smashy Neues Mitglied

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    5. Juni 2005
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    149
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    Hallo,
    bin zwar kein Rheumapatient - stelle mal hier aber die Frage rein, da ich denke, daß es hier bestimmt Leute mit ähnlicher Problematik und Erfahrung mit dem Umgang haben.
    Da ich von Geburt unter Klumpfüßen leide und speziell der linke Fuß arge Schmerzen bei längerem Laufen bereitet (bei dem könne man nichts mehr machen, meinte der Arzt, der würde immer falsch stehen in jedem Schuh, nur noch OP hilft evtl. Linderung). Nun kommt hinzu, daß ich auch noch noch eine überwiegend laufende, stehende Beschäftigung habe (im öffentlichen Dienst, bin nicht verbeamtet). Habe mittlerweile meinem AG Bescheid gegeben, daß ich auf lange Sicht hin mit dieser Tätigkeit arge Gesundheitsprobleme bekommen werde. Zum Teil bin ich auch schon wegen dem Fuß ausgefallen und kann 3/5 der Woche nur noch mit Schmerzmittel zur Arbeit gehen.
    Hab dann vom Arzt ein Attest bekommen, daß ich überwiegend sitzende Tätigkeit ausüben sollte, da sämtliche orthopädische Maßnahmen die Schmerzen nicht verbessern konnten. Der AG sagt, es gibt diese Personalentwicklungsmaßnahmen, wo man Leute auf höherwertige Tätigkeiten als die jetzige erproben kann. Auf meiner jetzigen Tätigkeitsebene gibt es nämlich keine sitzende Tätigkeit, das ist das Problem. Für diese Maßnahme ist aber zwingend eine freie Stelle notwendig. Und die gibt es nicht.

    So, nun zu meinen Überlegungen. Bin dann zum Versorgugsamt und hab einen Antrag auf Schwerbehinderung abgegeben. Beim abgeben meinte der Bearbeiter kann es schon sein, daß ich u.U. sogar gleich 50 GdB bekomme. Dann wäre ich schwerbehindert mit Gehbehinderung. Entschieden wurde der Antrag noch nicht.

    Werde jetzt auch erstmal einen Antrag beim Deutschen Rentenversicherungsbund stellen, auf Teilhabe am Arbeitsplatz (berufliche Rehabilitation). Eine behindertengerechte Umgestaltung meines Arbeitsplatzes wird allerdings durch seine Beschaffenheit sehr, sehr schwierig. Also geht es in erster Linie um den Arbeitsplatzwechsel.

    Bin auch schon in Kontakt mit dem Integrationsamt.
    Bin nun am überlegen, da ich gerade noch zwei Wochen Urlaub habe, nach diesem meine Vorgesetzten (und wenn ja, welche alle) über den Weg den ich jetzt eingeschlagen habe, vorab zu informieren. Nicht daß die aus allen Wolken fallen, wenn sich auf einmal der Rentenbund bei Ihnen meldet. Soll ich da alle bisher beteiligten Personen informieren? (incl. unserer hausinternen SB-Beauftragten, mit der ich mich dann auch zusammen setzen will).
    Was meint Ihr zu dem ganzen Thema? Ist ein schwieriges Feld, wenn man den jetzigen Beruf aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr machen, dieser aber nicht umgestaltbar ist und es keine andere Stelle im Hause gibt. Es gibt wohl Möglichkeiten, daß der AG mit Zuschüßen eine Stelle neu schaffen kann. Da bin ich mal sehr gespannt, wie sich das entwickelt. Bin jetzt übrigens erst 36 Jahre alt und hab noch ca 25 Jahre zu arbeiten. Von daher .... Ach, wir haben ja auch einen hausinternen "Technischen Berater" für solche Fälle. Eigentlich könnte man auch erst diesem sagen, guck mal, ob der Arbeitsplatz für smashy umgestaltbar ist. Und wenn nicht, kann ich mir den Weg über den Rentenbund sparen oder nicht? Aber den Rentenbund darüber zu informieren, ist sicherlich auch kein Fehler, hmmmm ....

    Noch was kommt hinzu, die Sache mit der Fuß-OP. Da meinte der Arzt, könne man nur noch das Untere Sprunggelenk versteifen laßen, damit der Fuß in eine andere Stellung kommt und sich somit die Schmerzen deutlich verringern sollten. Da ich ja auch im Alltag diverse Probleme habe, ist dies unabhängig von der Entwicklung der Arbeitsplatzgeschichte, durchaus ein Thema für mich. Nur wie soll ich vorgehen?
    Erst den Arbeitsplatzwechsel machen? Dann OP? Anders rum und durch sitzende Tätigkeit den operierten Fuß schonen zu können? Schwierig, schwierig alles.
    Liebe Grüße,
    smashy
     
    #1 7. Juni 2008
    Zuletzt bearbeitet: 7. Juni 2008