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Antrag beim Versorgungsamt?

Dieses Thema im Forum "Allgemeines und Begleiterkrankungen" wurde erstellt von Nana, 15. Juni 2003.

  1. Nana

    Nana Guest

    Hallo,

    ich überlege, ob ich einen Antrag beim Versorgungsamt stelle. Hat jemand von Euch Erfahrungen damit?

    Was muß man beachten?

    Dazu muß ich vielleicht sagen, das ich so heftige Schübe zwischendurch habe, das der MDK mich auf Pflegestufe I ge-setzt hat und das ich eine Haushaltshilfe bekommen habe.

    Bisher habe ich immer dagegen gesträubt, weil ich es leid war mich begutachten zu lassen...

    Würde mcih freuen, wenn mir jemand einen Rat geben könnte, denn eigentlich geht es mir gut, nur der Behördenkram macht mich manchmal echt fertig.
     
  2. merre

    merre Aktives Mitglied

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    Antrag Versorgungsamt

    Hallo Nana
    Di kannst diesen Antrag auch erstmal formlos stellen.
    "Hiermit stelle ich einen Antrag auf Feststellung des Grades einer Behinderung". Dann eine kurze Begründung, in der sollte zum Ausdruck kommen, daß Du auf Grund deines Zustandes gegenüber "normalen" Mitmenschen behindert bist.
    Zum Beispiel " ich kann meinen Haushalt nicht mehr alleine ordnen, ich habe eine Haushaltshilfe"....oder " lange Wege, zum Einkaufen kann ich nicht durchgängig gehen , auch fällt mir das Tragen der Einkäufe schwer. Ich bin auf fremde Hilfe angewiesen, wenn.........." Und letztendlich würd ich anfügen "bei akut eintreten Krankheitsschüben kan ich nur noch.....das und das".
    Ja sie senden Dir dann einen Antrag zu, aber Du bist erstmal registriert. Die entsprechenden Ärzte werden vom Versorgungsamt angeschrieben, um Befunde zu erhalten, also sollte die eigene Schilderung nicht zu fachlich ausfallen.
    Hoffe helfen zu können Helmut
     
  3. Mareen

    Mareen Guest

    hallo Nana,
    ich habe auch den Antrag beim Versorgungsamt gestellt. Es hat mich niemand weiter begutachtet, als meine Ärztin. Die hat einen Bericht geschrieben und der wurde dann ausgewertet. Leider hat es für einen Ausweis bei mir nicht gereicht, aber bei der Steuererklärung wirken sich meine 30 % denn doch aus.
    Alles Gute,
     
  4. knobi2

    knobi2 Guest

    Hallo Nana,

    so wie merre schrieb hat er die Wege "Versorgungsamt" auch schon hintersich, wie ich.

    Es gibt dazu von meiner Seite nur zu bemerken, dass es sicherlich gut ist, mit dem eigenen Arzt erst über diesen Schritt zu sprechen:

    1. Damit dieser seine Meinung zu einvem ebentuellen ERfolgt des Antrages sagen kann, und

    2. damit er oder sie informiert sind, dass Du einen Antrag stellen wirst, und das Versorgungsamt auf sie zukommt.

    Ich habe mit diesem Weg gute Erfahrungen gemacht.

    Viel Glück.

    knobi
     
  5. Mecki

    Mecki Neues Mitglied

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    Antrag beim Versorgungsamt

    Hallo Nana,

    ich habe mir beim Versorgungsamt einen Antrag geholt, ausgefüllt, sämtliche Arztberichte beigefügt, alle meine Leiden aufgeführt und bekam nach ca. 3 Moanten meinen Ausweis. Richtig wäre es natürlich, daß Dir Dein Hausarzt schreibt, was Du eigentlich alles hast. Der hat doch bestimmt die besten Erfahrungen mit solchen Anträgen.

    Ich wünsch Dir alles Gute Mecki
     
  6. Klaus

    Klaus Neues Mitglied

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    Antrag beim Versorgungsamt

    Hallo Nana,

    lass Dich von den Namen Klaus nicht verwirren ich heiße Heidi und habe auch die Pflegestufe I erhalten wegen meiner Krankheit. Beim versorgungsamt solltest Du mit Sicherheit einen Antrag stellen, der Bescheid kommt ca. in 4-6 Monaten. lege dem Bescheid alle Befundberichte, den Pflegegeldbescheid, bei. Wichtig ist, beschreibe in einem Zusatzschreiben alle behinderungen die aus der Krankheit hervorgehen, wie z. B. Schlafstörungen, starke Schmerzen, nicht Laufen, Stehen, Liegen, Sitzen. Schreibe von der Haushaltshilfe und dass Du ohne fremde Hilfe nichts mehr erledigen kannst in Deinem Haushalt.
    Hast Du schon eine Rente ?

    Viel Glück
    Heidi
     
  7. Sonja Labenski

    Sonja Labenski Neues Mitglied

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    Hallo Nana,

    ich habe auch vor zwei Wochen den Antrag beim Versorgungsamt gestellt.

    Ich habe dem Antrag alle mir vorliegenden Untersuchungsberichte und den Rentenbescheid von der BfA beigelegt.

    In dem Antrag wird unterschieden zwischen Behinderungen und Beschwerden, aber laß Dich dadurch nicht verunsichern. Der Unterschied ist für einen Laien nicht so ganz nachzuvollziehen.
    Ich habe einfach alles, was einen Namen hat, wie Mischkollagenose , Diabetes usw. unter Behinderungen geschrieben, den Rest unter Beschwerden. Für die Beschwerden brauchte ich mehrere Extrablätter, da die zwei Zeilen, die einem im Antrag zur Verfügung stehen, nicht ausreichen.

    Schreib ruhig ganz genau, welche Probleme Du im Alltag zu bewältigen hast, auch z. B. Magenschmerzen als Nebenwirkung der Medikamente usw.

    Um meine Probleme auch ein bißchen übersichtlicher darzustellen und als Hilfe für mich, damit ich nichts vergesse, habe ich die Schnupperversion des eHAQ ausgedruckt und mit in den Antrag gelegt.

    Mein Arzt hatte dann innerhalb von drei Tagen eine Anfrage des Versorgungsamtes über meinen Gesundheitszustand auf dem Tisch. Bis auf das Ausfüllen des Antrages hatte ich bisher keine weitere Arbeit mit dem Antrag, wenn man mal davon absieht, daß ich laut Versorgungsamt die Feststellung des Merkmals "RF" beantragt habe und vorsichtshalber sofort beim Bezirksamt den Antrag auf Befreiung von der Rundfunkgebühr stellen soll, damit es nach der Entscheidung des Versorgungsamtes nicht noch zu Verzögerungen kommt.

    Bevor ich den Antrag ausgefüllt habe, habe ich über die Suchfunktion hier im Forum viele Beitäge zu diesem Thema gefunden, die mir sehr geholfen haben. Ich habe sowohl "Schwerbehinderung" als auch "GdB" als Suchworte eingegeben und so 25 bis 30 Einträge gefunden.

    Viel Glück

    Sonja
     
  8. trombone

    trombone die Schreibtischtäterin

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    Hallo Nana,

    ich habe im vergangenen Herbst einen Antrag beim Versorgungsamt gestellt. Den Formvordruck habe ich mir bei meiner Gemeinde-/Stadtverwaltung besorgt, die haben diese Anträge auf jeden Fall vorrätig. An Arztberichten habe ich alles was vorlag in Kopie beigefügt. Je ausführlicher Deine Erkrankung vorallem von Fachärzten dokumentiert wurde desto besser. Auch wurden alle Ärzte angegeben, bei denen ich in den letzten drei Jahren in Behandlung war (und das waren nicht gerade wenig). Obwohl mir durch meine behandelnden Ärzte nicht viel Hoffnung gemacht wurde, habe ich im Februar nachträglich ab Antragsstellung 50 % anerkannt bekommen. Allso nur wenn Du es versuchst kannst Du gewinnen.

    Ich wünsche Dir viel Erfolg

    Gruß
    Birgit