Hallo zusammen,
ich (weiblich, Jahrgang 1996) suche Austausch, weil ich seit vielen Jahren Beschwerden habe, die sich nicht auflösen lassen und immer wieder als „nicht rheumatisch“ eingeordnet werden, obwohl sie bestehen bleiben.
Seit ca. 2014 habe ich wiederkehrende, punktuelle Schmerzen rechts neben der Wirbelsäule, kurz vor dem Schulterblatt, mit Ausstrahlung in Nacken und gesamte rechte Schulter. Manuelle Therapie/Einrenken hilft nur kurzfristig, NSAR helfen deutlich, Schonung ist im Alltag kaum möglich (körperlich belastender Job). Die Beschwerden kommen zuverlässig zurück, besonders bei Stress oder Belastung.
Zusätzlich habe ich:
Was mir ebenfalls stark zu schaffen macht:
Diese Erschöpfung und Steifigkeit stehen nicht immer im Verhältnis zur körperlichen Belastung.
Rheumatologisch:
Was mich verunsichert:
Die Beschwerden bestehen seit vielen Jahren, kommen immer an denselben Stellen wieder und werden im Alltag eher stärker als besser. Ich kann diese Regionen langfristig nicht schonen, und rein orthopädische Maßnahmen helfen nur kurzfristig.
Meine Fragen an euch:
Vielen Dank fürs Lesen und für eure Erfahrungen.
ich (weiblich, Jahrgang 1996) suche Austausch, weil ich seit vielen Jahren Beschwerden habe, die sich nicht auflösen lassen und immer wieder als „nicht rheumatisch“ eingeordnet werden, obwohl sie bestehen bleiben.
Seit ca. 2014 habe ich wiederkehrende, punktuelle Schmerzen rechts neben der Wirbelsäule, kurz vor dem Schulterblatt, mit Ausstrahlung in Nacken und gesamte rechte Schulter. Manuelle Therapie/Einrenken hilft nur kurzfristig, NSAR helfen deutlich, Schonung ist im Alltag kaum möglich (körperlich belastender Job). Die Beschwerden kommen zuverlässig zurück, besonders bei Stress oder Belastung.
Zusätzlich habe ich:
- häufige Magen-Darm-Probleme mit Bauchschmerzen
- wechselnde Schmerzen in verschiedenen Körperregionen, zuletzt:
- rechtes Knie (mechanisch wirkend, Gefühl von Verschieben/Festhängen)
- danach linkes Schienbein mit schneller, starker Knochenhautreizung, die nach Entlastung wieder abklang
- insgesamt den Eindruck, dass mein Körper auf Belastung sehr schnell entzündlich reagiert
Was mir ebenfalls stark zu schaffen macht:
- ausgeprägte Müdigkeit und Erschöpfung
- Konzentrationsprobleme und Wortfindungsstörungen
- Phasen, in denen mir selbst alltägliche Dinge wie Haushalt kaum möglich sind
- Morgensteifigkeit, besonders im Schulter-/Nackenbereich, die sich erst nach Bewegung im Laufe des Tages langsam bessert
Diese Erschöpfung und Steifigkeit stehen nicht immer im Verhältnis zur körperlichen Belastung.
Rheumatologisch:
- Anti-CCP positiv, ANA positiv
- CRP/BSG meist unauffällig
- Eine Rheumatologin meinte, der CCP sei „nur dann wirklich relevant, wenn er über 500 liegt“ – meiner sei zwar positiv, aber nicht extrem hoch
- Unter Hydroxychloroquin waren die Beschwerden rückblickend deutlich besser, nach Absetzen kamen sie wieder
- Gelenke sind selten sichtbar geschwollen, es fühlt sich eher nach Sehnen-/Ansatzproblemen an als nach klassischer Gelenkentzündung
Was mich verunsichert:
Die Beschwerden bestehen seit vielen Jahren, kommen immer an denselben Stellen wieder und werden im Alltag eher stärker als besser. Ich kann diese Regionen langfristig nicht schonen, und rein orthopädische Maßnahmen helfen nur kurzfristig.
Meine Fragen an euch:
- Kennt jemand dieses Muster (sehnendominanter Verlauf / Enthesitis, trotz oft normaler Entzündungswerte)?
- Wie wurde das bei euch abgeklärt (Ultraschall, MRT)?
- Hat bei euch eine Basistherapie geholfen, auch ohne klassische Gelenkschwellungen?
- Wie wurde bei euch ein „nur moderat positiver“ Anti-CCP eingeordnet?
- Hattet ihr zusätzlich Morgensteifigkeit, Erschöpfung oder Konzentrationsprobleme?
Vielen Dank fürs Lesen und für eure Erfahrungen.