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Angst wegen OP, wer hat Erfahrungen mit der Gynäkologie der HSK in Wiesbaden?

Dieses Thema im Forum "Allgemeines und Begleiterkrankungen" wurde erstellt von Nina, 3. Oktober 2005.

  1. Nina

    Nina early bird

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    Hallo,
    letzte Woche war ich wegen meiner Myome zum MRT.
    Es sind 10 Stück und mein ganzer Unterbauch ist davon ausgefüllt.
    Mein Gynäkologe meint, es hätte die Größe einer 26. Schwangeschaftswoche und ist auch außerhalb des Uterus mit der Bauchdecke verwachsen.
    Da ich auch starke Blutungen habe, ist die Gefahr das ich beim nächstem Mal verblute groß, meint der Arzt. Das heißt. das ich mich bald operieren lassen muss. Wegen der Verwachsungen wird ein großer Bauchschnitt notwendig sein.
    Mit meinem Rheumatologen habe ich auch gesprochen. Enbrel muss
    4 Wochen vor der OP abgesetzt werden, Mtx eine Woche vorher.
    Nach drei Kaiserschnitten weiss ich nur zu genau was mich erwartet, ich habe nur noch Panik. Dazu kommt jetzt noch das Rheuma, das ich ja auch in der Wirbelsäule habe. Wenn ich daran denke, das ich nach der OP einige Tage nur auf dem Rücken liegen kann, und das ohne Basismedikamente, wird mir schlecht.
    Der Gyn. meinte, ich solle mich in der HSK in Wiesbaden operieren lassen, da in dieser Klinik auch eine rheumatologische Abteilung vorhanden ist und eine Zusammenarbeit möglich ist. Hoffentlich klappt das dann auch.
    Gibt es hier jemand, der Erfahrungen mit der Gynäkologie der HSK gemacht hat? Ich muss mich morgen um einen Termin in der Ambulanz kümmern.

    Liebe Grüße
    Nina
     
  2. Uschi

    Uschi Neues Mitglied

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    Huhu,

    ich wurde 2001 einer Bauch-OP unterzogen: alles raus, das Myom wog 3,6 kg und ich sah aus wie im 9. Monat.

    Schnittlänge oberhalb Bauchnabel bis Schambein 36 cm, innen 4fach vernäht.

    Habe cP, nahm mein Cortison noch morgens am OP Tag ein, danach gab es Infusionen mit Corti und Antibios, am 2. Tag nach OP nahme ich oral alles selbst wieder ein.

    1. TAG OP - geschlafen, schmerzfrei
    2. TAG OP - wach, gewaschen, aufstehen !!
    3. TAG OP - sehr wach, schmerzfrei, laufen bis Bad !
    4. TAG nach OP - Schläuche raus, frei, schönes Pflaster, duschen !
    ab 5. Tag normales Essen, bewegen, alles oki.
    12. TAG Entlassung nach Hause

    Keine Nachblutungen gehabt, keine Schmerzen, keine Wundheilstörungen - nichts. Ich bin 51 gewesen am OP-Tag und hatte knapp 7 Jahre cP und Cortison.

    Also, Augen zu und durch :)

    Alles Gute wünscht dir

    Pumpkin
     
  3. Nina

    Nina early bird

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    @Uschi
    So schwer werden die Dinger?!
    Mein Gyn. meinte, dass ich nach der OP wieder rank und schlank sein werde und mein dicker Bauch dann verschwunden ist. Ich habe normales Gewicht, aber der Bauch hat sich stark nach vorne ausgedehnt.
    Wo wurdest du operiert, du wohnst ja nicht weit von mir weg?
    Ich habe Angst, dass die Gynäkologie in der HSK die Rheumaschmerzen unterschätzen, wie es leider oft von fachfremden Ärzten getan wird.
    Liebe Grüße
    Nina
     
  4. Bambi

    Bambi Neues Mitglied

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    Liebe nina,


    erstmal wünsche ich dir baldige Besserung.

    Wie Uschi schon schilderte können diese sehr groß werden. Eine Bettnachbarin von mir, junges Mädchen, hatte es auch und ihr wurden Bilder gezeigt und durfte diese auch behalten. Ihr ging es bis auf dem Bauchschnitt ganz gut.

    Bedenke das jeder anders reagiert, eine andere Bauchdecke hat!

    Den Unterschied konnte ich sehen, da ich nach 3 Tagen immer noch auf dem Flur her lief, als wäre in dem Fußboden Gold gestampft und mit richtigem Tritt diese sich lösen, nur man musste suchen, die Haltung hatte ich drauf. Andere gingen schon am 2. Tag aufrecht zu ihren Kindern!

    Generell arbeiten die Stationen zusammen, die Erfahrung konnte ich bisher machen.

    Ich stelle aber fest, das du sehr große Angst hast. Wie wir sie dir nehmen können, weiß ich im moment noch nicht, aber vielleicht hilft es, wenn du dir das Krankenhaus vorher ansiehst!

    Bedenke, das es bei jeder noch so kleinsten OP Komplikationen geben kann, nur davon darfst du nicht ausgehen, denke positiv, allein schon wegen deinen Kindern.

    Ich muss auch an der Brust operiert werden, bisher weiß ich nur, das es sich um Knoten handeln sollen, die sich nicht vergrößern. Habe auch geweint als ich das hörte und sah, aber es nützt nichts, das muss raus, sonst gefährde ich mich am Ende selbst.

    Ob ich dir nun ein wenig Mut mit auf dem Wege geben konnte, weiß ich nicht, drücke dir aber beide Daumen, das alles gut verläuft.

    Knuddel dich einmal ganz feste

    Liebe Grüße

    Bambi
     
  5. Monsti

    Monsti das Monster

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    Hallo Nina,

    zu jener Klinik in Wiesbaden kann ich gar nichts sagen, zu Myomen auch nicht, aber Erfahrung mit großen Bauchschnitten und Verwachsungen hab ich zur Genüge - ebenso mit Rheumaschüben im WS-Brustbeinbereich im Anschluss an die OPs.

    Im Prinzip läuft's ab wie von Uschi beschrieben. Spätestens am 3. Tag nach der OP bist Du wieder so mobil, dass Du größere Strecken gehen kannst ("Handtäschchen" halt dabei :rolleyes: ). Auch hatte ich nach meinen diversen großen OPs keineswegs nur auf dem Rücken gelegen. Je mehr Du Dich bewegst, desto schneller erholst Du Dich.

    Beim letzten Mal hatte ich vor und nach der OP mein Basismedi (Arava) weiterhin genommen - nur am OP-Tag selbst nahm ich nichts. Als es mit dem Schub losging, nahm ich für 2 Wochen zusätzlich Cortison, und gut war's.

    Wünsche Dir alles Gute!
    Liebe Grüße von
    Monsti