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ANA-Titerhöhe 1:640

Dieses Thema im Forum "Allgemeines und Begleiterkrankungen" wurde erstellt von jessimom, 19. September 2008.

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  1. jessimom

    jessimom Neues Mitglied

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    Hallo, ich bin neu hier. Ich war gestern beim Arzt, eigentlich wegen einer völlig anderen Sache, dabei erfuhr ich folgende Laborwerte, siehe oben und mein Fluorenzensmuster ist feingranulär. Ich bin damit völlig überfordert, da ich wie gesagt wegen einer anderen Sache hin bin, Auswertung zwar schon meiner Laborbefunde, sie aber Rheuma hat mit untersuchen lassen, da ich nach der Entbindung meines Babys seit April Knieschmerzen habe und Probleme habe, Flaschen aufzubekommen. Ich dachte eher das es daran liegt weil mein Kleiner so schwer ist. So, nun stehen unter diesem Aspekt eventuell folgende KRankheitsbilder: SLE, Sjögren-Syndrom oder SKlerodermie. Wobei ich von den 3 eigentlich fast keine Sympthome habe, ausser Knieschmerzen und bisher 2-3 x auch Muskelschmerzen. Leider dauert ein Termin bei einer Spezialistin hier sehr lange, ich bin seit gestern total fertig. Kann mir einer einen Rat geben oder was das eventl. heissen könnte?
     
  2. sabsi

    sabsi Neues Mitglied

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    Hallo Jessimom

    Hast du noch andere Blutwerte,BSG,CRP,ENA's etc?Der ANA Titer allein sagt nur wenig über eine rheumatische Erkrankung aus.
     
  3. Lavendel14

    Lavendel14 Die Echte ;)

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  4. jessimom

    jessimom Neues Mitglied

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    nein leider nicht, nur oben genannte werte. termin bei der spezialistin kann ich leider erst anfang okt machen, da diese urlaub macht.
     
  5. Lavendel14

    Lavendel14 Die Echte ;)

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    Hallo jessimon,

    dann warte erstmal den Termin bei der Spezialistin ab. Versuche dich nicht verrückt zu machen.;) Ist zwar leichter gesagt als getan, aber was nutzt das ganze Rätselraten am Ende. Das schürt nur unnötige Ängste.
     
  6. sabsi

    sabsi Neues Mitglied

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    Hallo Jessimom

    Ich schließe mich Mandy an-warte erstmal den Termin ab.Wie schon gesagt,ein erhöhter ANA Titer ist nur ein kleiner Teil des Puzzles,um sicher zu gehen ob es tatsächlich eine rheumatische Erkrankung ist gehört schon eine Menge mehr dazu.;)
     
  7. jessimom

    jessimom Neues Mitglied

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    die ärztin gab mir in kopie den blutbefund mit für die rheumatologin nachher, da stand dann auch das das fluorenzmuster typisch ist für 3 krankheitsbilder, sle, sjögren-syndron und skel...(weiss leider nicht wie das geschrieben wird-habe den befund gerade nicht bei mir) nach nachlesen im internet jagde mir das richtig angst ein. nach nochmaligen nachfragen heute meines befundes sagte sie mir, dass da ein zwar eindeutiger befund ist, aber es ja nicht sein muss das die krankheit ausbricht es z.b. (mein verdacht) auch polyathritis sein kann, dass hatte ich als kind....danach noch bis zum 20. lebensjahr probleme und jetzt erst, ich bin 34 jahre, seit entbindung vor 9 monaten nachdem der kleine quasi schon 4 monate da war. ich habe überwiegend knieschmerzen, teils auch nachts, und manchmal tut mir der ganze körper weh...also sowas wie muskelschmerzen aber nicht muskelkater. was könnte das sein? passt nicht zu den 3 genannte eventuell krankheiten...
     
  8. sabsi

    sabsi Neues Mitglied

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    Hallo Jessimom

    Schwer zu sagen woher deine Beschwerden komme bzw. was das sein könnte.Es gibt mehr als 400 verschiedene Erkrankungen des rheumatisches Formenkreises.Wenn du schon als Kind Polyarthritis hattest (wurde das sicher diagnostiziert?) wär es möglich daß die CP durch die Geburt wieder aktiviert wurde.Aber hör jetzt auf dich verrückt zu machen und warte erst mal ab was der/die Spezialistin dazu sagt.Wie Mandy schon geschrieben hat werden durch das rumsurfen im Inet nur Ängste geschnürt.Was genau meinte deine Ärztin mit einem eindeutigen Befund?
     
  9. jessimom

    jessimom Neues Mitglied

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    ja die diagnose als kind war sicher.
    mit sicher meinte meine ärztin, den ana - titer das dies soweit erstmal ein sicherer befund ist, dass eine autoimmunkrankheit bei mir vorliegt :-(
     
  10. Witty

    Witty Neues Mitglied

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    bekommst du denn schon eine Basistherapie? Wichtiger als die Frage welche Kollagenose dahintersteckt, wäre ein schneller Beginn einer Therapie. Wenn sich dann die Symtome verbessern u. evtl. ganz verschwinden, ist es egal wie die Erkrankung heisst. Manchmal wird diese nie gefunden. Doch wenn dann die Beschwerden abklingen, lässt es sich auch mit der Diagnose "undifferenzierte Kollagenose" od. undifferenzierte rheum. Erkrankung" ganz gut leben. Man muss nicht immer eine 100% Diagnose haben.
     
  11. jessimom

    jessimom Neues Mitglied

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    Nein, ich weiss ja noch nicht mal was ich habe. Bis auf den Blutbefund, ich muss ja erst zu einer Spezialistin, und den Termin dafür bekomme ich erst ab 5. Okt da die Ärztin Urlaub hat :-(. Meine Ärztin hat einfach mal Rheuma mit untersuchen lassen, weil ich mal erwähnte das ich seit April Knieschmerzen habe, eigentlihc bin ich wegen einer ganz anderen Sache hin wo auch alles in Ordnung ist, nur eben jetzt das. Das hat mich völlig umgehauen, ich weiss noch gar nicht was ich für eine Art ANA habe...ach ja, und was mir dieses Jahr auffiel, dass ich auf einmal nach dem Solariumbesuch an den Unterarmen rote Flecken hatte, dass hatte ich vorher noch nie. Die sind aber meist am 2. Tag verschwunden und taten auch nicht weh oder so. Wie gesagt, meine Hauptsympthome sind Knieschmerzen, morgendliche Steifheit oder wie man das nennt-ich muss erst ne Weile laufen dann gehts wieder, und dass ich Probleme habe Flaschen aufzudrehen. Oh man, ich mache mich total verrückt deswegen :-((((
     
  12. Witty

    Witty Neues Mitglied

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    Ich kann mir schon vorstellen, dass du dich verrückt machst. Gerade wenn man zum erstenmal damit konfrontiert ist. Aber du hast schon Glück, dass deine HA dich ernst nimmt. Viele brauchen Jahre um überhaupt damit ernstgenommen zu werden. Ich hoffe auch, dass du einen guten Rheumatologen hast. Du meinst, dass du deine spezifischen ANA, heissen ENA noch nicht kennst. Das kann evtl. der Rheumatologe herausfinden. Möglicherweise findert er aber auch keine od. noch keine. Ist gar nicht so selten. Deshalb solltest du ihm alle deine Symtome sagen, auch wenn dir manche nicht so wichtig erscheinen. Könnten alle damit zusammenhängen.
    Wenn man dann rechtzeitig behandelt, kann sich die Erkrankung auch wieder verziehen. Eine Therapie kann zwar jahrelang dauern, aber nicht jeder muss lebenslänglich Medikamente einnehmen. Man kann auch evtl. diese dann wieder absetzen. Sollten die Symtome zurückkommen, muss man wieder behandeln. Egal wie die Erkrankung heisst, die Medikamente sind für alle rheum. Erkrankungen/Kollagenosen die gleichen. Erstmal die weiteren Untersuchungen abwarten.
     
  13. jessimom

    jessimom Neues Mitglied

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    du glaubst gar nicht wie gut deine worte tun, seit donnerstag versuchen mich alle zu beruhigen: das wird schon, ist sicher nicht weiter wild blablabla. aber bis jetzt bist du die einzige die es geschafft hat, mich zu beruhigen das man es bei mir wohl tatsache rechtzeitig erkannt hat...bzw die ärztin instinktiv es einfach mit untersuchen liess. ich warte nun ab, was die rheumatologin rausfindet, mehr kann ich ja leider eh im moment nicht tun.
     
  14. Witty

    Witty Neues Mitglied

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    Nun, ich bin mit meiner Tochter 3 Jahre lang von Arzt zu Arzt gewandert bis einer mal auf die Idee kam nach den ANA zu sehen. Auch als diese dann postitiv waren, hat es noch ein ganzens Jahr gedauert bis zur Behandlung.
    Und trotzdem war es noch nicht zu spät dafür. Nach jahrelanger Therapie kommt sie auch schon mehrere Jahre ohne Behandlung gut zurecht u. ist beschwerdefrei. Also waren auch 4 Jahre nach Erkrankungsbeginn noch nicht zu spät.
    In meinem Bekanntenkreis gibt es jemand, bei dem nach der Geburt des 2. Kindes erstmals rheum. Symtome auftraten. Die ANA wurden da auch positiv getestet. Etwa ein halbes Jahr später kamen typische Sjörgren-Syndrom Antikörper dazu. Da fing man mit der Behandlung an.Auch ihr geht es jetzt nach etwa 3 Mon. Behandlungsdauer ganz gut. Sie träumt auch davon die Medis abzusetzen. Das kann aber schon noch dauern. Wünsche dir gute Besserung und warte in Ruhe ab.
     
  15. Lavendel14

    Lavendel14 Die Echte ;)

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    Hi jessimom,

    Witty hat schon geschrieben, dass du beim Rheumatologen jede Beschwerde schildern solltest. Mein Rheumadoc sagte mir anhand dessen schon seinen Verdacht...entweder Sjögren Syndrom oder Lupus. Nach sämtlichen Untersuchungen und der Diagnostik in der Klinik behielt er Recht.
    Warte deinen Termin ab und du wirst weiter sehen.

    Du kannst dich auch an die Rheumaliga wenden, die über viel Informationsmaterial verfügt, was du anfordern oder herunter laden kannst.
    http://www.rheuma-liga.de/home/layout2/aktivitaeten_67_0.html

    Schönes Wochenende für dich!
     
    #15 20. September 2008
    Zuletzt bearbeitet: 21. September 2008
  16. jessimom

    jessimom Neues Mitglied

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    wieso hat es noch ein ganzes jahr gedauert bis zur behandlung? dauert es so lange bis zur sicheren diagnose???
     
  17. Witty

    Witty Neues Mitglied

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    Hallo Jessimom,

    das muss bei dir nicht genauso sein. Es lag an den Ärzten. Die fanden keine spezifischen Antikörper u. die Organe waren in Ordnung. Zumindest wusste ich, dass keine Organbeteiligung vorliegt. Auch die Röntgenuntersuchungen waren in Ordnung. Bei Kollagenosen findet man ohnehin oft nichts im Röntgenbild, weil nicht die Knochen, sondern das Bindegewebe angegriffen wird. Und die Schmerzen sieht man halt nicht.
    Die Ärzte in der Uniklinik waren ohnehin nicht einig. Die einen waren dafür, die anderen gegen eine Basis u. so wurde nur ein durchblutungsförderndes Medikament, wegen der blauen Finger (Raynaud-Syndrom) verschrieben. Nach dem 2. Klinikaufenthalt innerhalb eines Jahres habe ich eine niedergelassen Rheumatologin gefunden, die sofort bei der 1. Blutuntersuchung die spez-Werte U1rnp+SCL70 gefunden hat f. die Diagnose Mischkollagenose mit Sklerodermiebeteiligung. Die Therapie hat sie schon gleich begonnen, ohne auf die Blutwerte zu warten. Die wußte schon aufgrund der Symtome u. weil sie auch die Fähigkeit hatte eine Stunde lang zuzuhören, um was für eine Erkrankung es sich handelt. Die Uniklinikärzte haben zwar jede Menge Untersuchungen gemacht, aber zugehört hat keiner. So hat halt jeder seine eigenen Erfahrungen. Deshalb wünsche ich dir einen guten bzw gute Rheumatologin. Bisher hast du ja auch mit deiner HA Glück gehabt. Dann dauert es nicht so lange mit der Diagnostik und Behandlung.
     
  18. jessimom

    jessimom Neues Mitglied

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    hallo, ich weiss ihr seit alle keine ärzte aber ich habe noch eine frage. ich erstelle gerade sowas wie ein sympthomtagebuch für die ärztin damit ich nichts vergesse. dabei fiel mir ein, dass ich einige male, wenn ich mich sehr leicht gestossen habe oder irgendwie keine ahnung ungünstig mit dem finger wo ran kam, dass es anfing zu kribbeln und anschliessend ein taubheitsgefühl hatte bis ca. 30 min. dann halt, nach meinem sport - schon 2-3 am gesamten körper diesen muskel-und knochenschmerz hatte, zudem hatte ich im sommer ca. 2-3 wochen druckkopfschmerzen gehabt, aber aushaltbar so das ich keine tablette nehmen brauchte. steht das in einem zusammenhang für einer der 3 vermuteten diagnosen die ich evenlt. habe, und wenn ja zu was passt es? und, ist der titer 1:640 leicht erhöht oder schon "erhöht"????
     
  19. Witty

    Witty Neues Mitglied

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    Zu welcher mögl. Erkrankung deine Symtome passen kann man wohl kaum genau zuordnen. Teil das einfach mal so der Ärztin mit.
    Ein ANA-Titer von 640 gilt als erhöht. Ab 80 ist er grenzwertig. Bei jungen Leuten, also wenn du so unter + -60 bist, ist er auf jedem Fall mit einer Erkrankung in Verbindung zu bringen. Ältere Leute können schon mal einen Titer in dieser Höhe haben, ohne dass was dahinterstecken muss. Die haben dann aber auch keine entsprechenden Beschwerden.
    PS. Die Höhe des ANA-Titers sagt nichts über die Schwere der Erkrankung aus. Niedere Titer können mit mehr Beschwerden behaftet sein, als hohe Titer.
     
    #19 21. September 2008
    Zuletzt bearbeitet: 21. September 2008
  20. jessimom

    jessimom Neues Mitglied

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    ich bin 34 jahre, und das ganze trat nach meiner entbindung auf. oh je. es gibt noch phasen wo ich in selbstmitleid zerfliesse, dann denke ich, weil ich eine kämpfernatur bin, ach das wird schon viele andere haben es auch...
    was ich nur komisch finde, meine rheumawert war i.o.!