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Amyotrophe Lateralsklerose und Rheuma ?

Dieses Thema im Forum "Allgemeines und Begleiterkrankungen" wurde erstellt von Emu, 30. August 2004.

  1. Emu

    Emu Neues Mitglied

    Registriert seit:
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    Wahrscheinlich ist es nur ein Zufall, aber ich habe im Urlaub eine Frau kennengelernt (Rheumatikerin), die ihre ALS-kranke Mutter gepflegt hatte.
    Nun ist ALS ja eine sehr, sehr seltene Krankheit (wenngleich durch Immendorf in der letzten eit öfter in den Medien).
    Mein Vater starb mit 44 Jahren auch an ALS, ich habe im gleichen Alter cP bekommen.
    Gibt es noch mehr Forumleser, in deren Familie ALS auftrat?

    Bin nicht in Panik, ist nur interessehalber!
    Liebe Grüße
     
  2. Als

    Hallo,

    habe mit Erschecken Ihre Nachricht gelesen. Auch meine Muttaer hat ALS und ich leide an einer seronegativen Spondarthritis und hatte auch bereits schon mehrere Regenbogenhautenzuendungen, HLA B27 Positiv . Bin seit einigen Jahren bei Herrn Dr Langer, Herausgeber der Rheuma-Online, in Behandlung und habe die Krankheit nun gut im Griff. Habe auch bereits ihn und auch andere Ärtze gefragt, ob es einen Zusammenhang gibt, aber jeder meint, das wäre zufall. Nur wenn ich dies jetzt höre, glaube ich schon nicht mehr an einen Zufall. Werde mich mal weiter schlau machen. Bis bald Sabine
     
  3. Emu

    Emu Neues Mitglied

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    Zufall ???? !

    Hallo Sabine,
    zunächst einmal-ich wünsche Dir und Deiner Mutter ganz, ganz viel Kraft, um das Ganze durchzustehen. Ich war damals erst 15 als mein Vater starb, aber ich habe genug mitbekommen und meine Gedanken sind bei Euch.
    Die Ursachen für ALS sind ja noch weniger bekannt als bei Rheuma und ich bin gerade dabei, in meinen Kopf mal ein bischen Ordnung zu bringen und von der Seite aus das Rheuma anzugehen.
    Mein Vater hatte im Krieg ein furchtbares Erlebnis, über das er nie hinweggekommen ist und es gab damals (1974) Ärzte, die versucht haben, zu diesem Trauma und der ALS eine Verbindung herzustellen.
    Ich selber vor meinen schwereren Krankheiten (Kniegelenksarthrose, Asthma, Rheuma) immer irgendwelche gravierenden Veränderungen/Einschnitte/schlimme Erlebnisse in den Monaten davor.
    Als ob das Immunsystem völlig zusammenbricht und auch mein Rheuma reagiert sehr auf Streß.
    Aber das ist auf Dauer ja keine gesunde Reaktion auf solche Ereignisse und es wird davon immer wieder welche geben. Man kann doch nicht jedesmal krank werden!
    Letztendlich bin ich auch noch immer nicht über den Tod meines Vaters weg und ich versuche jetzt auch darüber vielleicht einen Ansatz zu finden.
    Habe es geschafft, am Freitag auf Arte einen ALS-Film mir anzusehen, ohne daß ich aus dem Zimmer gelaufen bin (naja, 1 mal bin ich doch gerannt, aber wiederreingekommen und die ganze Zeit habe ich geheult).
    Ich habe auch meinen Doc schon darauf angesprochen, aber er meinte, daß eine erfolgversprechende Psychotherapie nicht von der Kasse übernommen wird, weil es meistens um die Ursachenforschung/verschüttete Traumata gebt und die kenne ich wohl schon. Aber er wollte gesprächsmäßig mit mir da am Ball bleiben.


    Alles Liebe! :)
    Emu