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amtsarzt

Dieses Thema im Forum "Nichtentzündliche rheumatische Erkrankungen" wurde erstellt von roco, 7. November 2009.

  1. roco

    roco Guest

    hallo, habe ma hier eine frage. Ich habe aus der klinik vor jahren den „befund“ hochgradiger verdacht auf fibromyalgie. Behandelt wird das mehr oder weniger nicht, da es laut behandlundsrichtlinien nicht nötig ist. Außerdem werde ich ja wegen meiner chronischen depressionen behandelt, wo ich ja eh ein antidepressivum bekomme. Über den „umweg“ schmerzsyndrom soll nun auch noch eine dauerbehandlung manuelle therapie herauskommen.

    nun bin ich auch harz4-empfänger und soll endlich auch eine maßnahme machen. die mir angebotenen sachen (altenpflege oder kindergarten-kinderbetreuung) traue ich mir einfach nicht zu. Die schmerzen werden bei körperlicher belastung immer schlimmer und sie psychischen belastungen würde ich auch nicht ertragen. habe eh schon mit schlafstörungen und dauermüdigkeit zu kämpfen.

    nun soll ich deswegen zum arbeitsamtsarzt, ob und vieviel ich überhaupt arbeiten kann und hab tierischen bammel. schon das ausfüllen dieser papiere ist nicht einfach und man hört ja auch immer wieder, das man bei diesen ärzten halbtot sein muss, bevor sie was anerkennen. ich möchte ja nicht „garnix“ machen, aber das meiste, was harz4-er in 1-eurojobs tun sollen ist einfach zu schwer für mich.

    Kann mir jemand helfen und mir sagen, wie ich mich verhalten soll und was ich nicht vergessen darf?

    lg rocofra
     
    #1 7. November 2009
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 7. November 2009
  2. Tennismieze

    Tennismieze Neues Mitglied

    Registriert seit:
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    @rocofra
    Ich durfte in diesem Jahr auch zum Amtsarzt des Arbeitsamtes und kann Dir also ein paar Infos geben. Meine Vorbereitung bestand im wesentlichen aus einer Sammlung der medizinischen Befunde / Röntgenaufnahmen und zugehörigen Berichten. Zusätzlich habe ich eine Aufstellung mit aktuellen Beschwerden und Medikamenten beigefügt. Dabei habe ich gerade die Beschwerden nicht global als Schmerzen angeführt, sondern wann und unter welchen Umständen sie auftreten, welche Auswirkung diese auf mein Befinden und Leistungsvermögen haben, ob sie sich verstärken usw.

    Diese Aufstellung war sehr hilfreich, weil ich mich während des Termins auf den Arzt konzentrieren konnte, der sich erfreut über die Aufstellung zeigte. Somit bestand die Untersuchung nur in der Feststellung von diversen körperlichen Maßen und Bewegungen. Anschließend gab es noch ein paar Fragen zur Aufstellung und damit war ich dann entlassen.

    Der Arzt selbst war sehr freundlich und verständnisvoll. Seine Aussage war eher kritisch negativ gegenüber den behandelnden Standeskollegen. Anhand der Aufstellung konnte der Arzt dann in Ruhe auch immer wieder nachlesen, was wirklich Sache war und mußte sich nicht ausschließlich auf eine Momentaufnahme von ein paar Minuten verlassen. Solche Gedächtnisstützen helfen sehr.

    Ich kann Dir also nur raten, Dich entsprechend vorzubereiten und dann ruhig dort hineinzugehen. Fang mit der Aufstellung frühzeitig an und arbeite immer wieder daran. Auch wenn einige Beschwerden seltener vorkommen, führe sie mit an. Überleg Dir immer wieder, wie erlebt ein Gesunder einen Tag und welche Umstände mußt Du krankheitsbedingt machen.
     
  3. merre

    merre Aktives Mitglied

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    Amtsarzt...

    ...die utachterlich beauftrageten Ärzte des Arbeitsamtes sind in der regel Kollegen, die in einer entsprechenden Fachrichtung praktizieren und wissen wovon sie reden.
    Sie können sich zu den bekannten Diagnosen ein eigenes Bild machen und das auch untersuchungstechnisch belegen.
    Mein Gutachter des AA war ein Chirurg - ein anerkannter Experte, leider hat er verschiedene meiner "Problemchen" als "richtiges Problem" gesehen. Aber auch Empfehlungen gegeben, wie eine Weiterbehandlung aussehen könnte.
    Die endgültige Einschätzung der "Verfügbarkeit auf dem Arbeitsmarkt" hat dann die Arbeitsvermittlerin eingeschätzt. Aus meiner Sicht sehr ZUFRIEDENSTELLEND für mich.

    also keine Bange "merre"
     
  4. mitEsprit

    mitEsprit Neues Mitglied

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    mein Männe war schon öfter dort!!!Ist halb so schlimm......sei einfach du selbst......
    Der Amtsarzt war ein "normaler"Hausarzt....


    lg
     
  5. Ducky

    Ducky Guest

    hallo rocofra,

    ich wurde damals vom arbeitsamt aus zweimal unteruscht, einmal als ich den beruf zur erzieherin nciht mehr ausüben konnte bzw, die ausbildung zwar abschließen konnte aber eben gleich in die umschulung sollte.
    da hat mich ein arzt direkt beim AA unteruscht. das war halb so schlimm, sehr nett und ratgebend was denn seiner ansicht nach gehen würde. das gutachten war gut geschrieben.

    danach folgte für mich ein berufsfindungvormittag, um zu schauen was ich dehnn könnte und was man dann auch als umschulung zahlen würde

    das zweite gutachten war gut 3 einhalb jahre nach der umschulung bei einem psychiater. dort musste ich im wartezimmer einen haufen fragebögen ausfüllen und es fand ein gespräch statt. das ende von lied war, dass dieser mir sagte, dass er mich nciht mehr in meinem beruf sehen würde und ich die em-rente beantragen sollte, dies hat er dann auch so weitergegeben.
    alles war wie bei einem normalem arztbesuch.

    lass dich nciht unterkriegen
     
  6. sborgmann

    sborgmann Neues Mitglied

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    Ich kenne ja dein Alter nicht, aber wenn du < Bj. 1960 bist, dann kann es für dich eigentlich nur von Vorteil sein wenn dich der AA für weniger als 6 Std arbeitsfähig schreibt.

    Es ist dann abwägungssache ob du wenn es garnicht geht EU-Rente einreichst (evtl. mit Ergänzendem H4), es kann auch sein das die AfA dir das zur Auflage macht einen Antrag auf EU-Rente zu stellen.
     
  7. Knuddel

    Knuddel Akki

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    Hallo rocofra,

    zu dem Thema habe ich vor kurzem einen Blog angefangen.Vielleicht liest Du da mal?

    Liebe Grüße,
    die Akki ( Knuddel)
     
  8. roco

    roco Guest

    bin baujahr 67 und die vom amt "werden mir schon beine machen"....

    also so locker seh ich die angelegenheit denn doch nicht...

    und wo liest man hier bitte einen blog:confused:

    lg rocoro
     
  9. Gitta

    Gitta Aktives Mitglied

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    Bärlin :-)
    Liebe Ratte,
    ich war auch schon bei so einem Doc.
    Nur,wie man reagiert,sollte Frau/Mann auf die Tagessituation
    abhänig machen.Ich wurde mal gefragt:
    Was tut ihnen den weh ?
    An dem Tag war ich gut drauf und sagte den Arzt:
    Wenn sie fragen,was nich weh tut,kommen wir
    also sie und ich,heute noch nach Hause.
    Lage sondieren und reagiern.
    Meine Gedanken
    gitta
     
  10. Ducky

    Ducky Guest

    hallo rocofra,

    unter kuddels benutzerbilde stehen u.a. die beiträge und auch blog2
    auf die zwei drücken und es erscheint ihr blog zum thema, teilhabe am arbeitsleben, wenn ich das gerade noch richtig erinnere.
     
  11. roco

    roco Guest

    vielen dank ducky:)
     
  12. Maddina27

    Maddina27 Neues Mitglied

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    3 Min und fertig

    also ich war vor Jahren mal beim Amtsart wegen 'Teilhabe am Berufsleben = Umschulung'. Der Mann war sehr nett und untersuchte mich ruck zuck und dann war alles genehmigt. Also keinen Bammel.

    Trotzdem würde ich das mit dem Job Im Altersheim/Kindergaren erstmal probieren, viell. tut so eine soziale Aufgabe auch gut und man fühlt sich gebraucht und wächst über seine Aufgaben auch den Schmerzen hinaus. Und wenn es gar nicht geht, kann man immer noch sagen 'ioch ahbe es versucht'

    Alles Gute
    Maddina
     
  13. susisu

    susisu Neues Mitglied

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    jetzt weiss ich was ich ahbe seit ich im kh.war das ist erosive osteonchondrose und die schmerzen kommen nicht von den bandscheibenvorfall und wölbungen und fibro soll es auch nicht sein nur die osteonchondrose löst den akuten schmerz aus doc sagt wenn nochmal so schlimm das ich nicht gehe kann will sofort bandscheibeninplantae reinmachen und später am knie auch ,,
    ud wie gehts dir denn so?flg susi:uhoh: