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Amtsarzt

Dieses Thema im Forum "Entzündliche rheumatische Erkrankungen" wurde erstellt von queenkiss01, 14. September 2009.

  1. queenkiss01

    queenkiss01 Neues Mitglied

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    Ich habe ja schon mal im forum geschrieben das ich zum ende des jahres meinen arbeitsverhältins beänden werde ( werksverlagerung ) und werde dann in eine Transfergesellschaft wechseln . Ich habe mich auch schon bei der arge arbeitssuchend gemeldet und hatte auch schon ein gespräch - der mitarbeiter der arge fragte ob ich denn in meinem beruf weiterarbeiten könnte , da er gesehen hatte das ich einen gdb von 30 habe mit zusicherung auf gleichstellung auf 50 .
    Ich sagte ihm das mir jede bewegung der re hand nur unter schmerzen möglich sind und das mir dann auch nach kurzer zeit die hand sehr anschwillt und dann keine tätigkeit mehr möglich ist - auch helfen dann schmerzmittel nicht mehr viel - und als chemikant ist das sehr schlecht - er meinte ja das kann man auch sehen - da die hand immer geschwollen ist . Ich hatte ihn dann mal gefragt ob da nicht eine umschulung im bürobreich möglich sei - er meinte das wäre schön möglich aber es könnte seind as cih zum amtsarzt müsste .

    So die einladung habe ich nun bekommen und frage mich dann : was macht der denn nun genau und auf was muss denn dann fast sein - oder was soll ich man besten vermeiden ?

    gruss chris
     
  2. kukana

    kukana Moderatorin

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    Hi Chris,
    der Amtsarzt wird sicherlich überprüfen wollen, ob du für einen Bürojob auch geeignet bist. Je nach Arbeit wird da auch die rechte Hand stark belastet, wenn du viel tippen oder handschriftlich erledigen musst. (Ich hab einen Bürojob). Zeige ihm, dass du es evtl. umsetzen kannst mehr mit links zu machen, sodass du dort abwechseln kannst mit den Händen. Einen Büroarbeitsplatz kann man häufig ein bisschen umorganisieren. Auch wechselnde Tätigkeiten wie : Aufstehen zum Kopieren, Ablage im Stehen sortieren, Telefonzentrale per Kopfhörer. Hilfreich sind auch ein höhenverstellbarer Tisch und ein orthopädischer Struhl falls du zu zusätzlichen Rückenproblemen neigst. Ebenso eine Gelauflage für eine Tastatur mit leichtem Anschlag, sowie eien ergonomische Maus sind hilfreich.

    Er wird sicher auch die Funktion deiner Hand testen und überlegen wie sich das weiter entwickeln könnte. Wenn du Befunde vorleigen hast von anderen Ärezten dann nimm diese mit.

    Richte dich aber darauf ein, dass du von ihm hören wirst, dass du selbst für einen leichten Job im Büro nicht fähig sein könntest.

    Gruß Kuki
     
  3. Tennismieze

    Tennismieze Neues Mitglied

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    Vermittel dem Arzt wahrheitsgemäß, mit welchen Problemen Du zu kämpfen hast. Gerade bei einer Umschulung, die meist nur einmal genehmigt wird, sollte sich der Arzt ein komplettes Bild machen können. Die Alternative ist doch, daß Du zwar in einer Umschulung landest, diesen Beruf aber eigentlich auch nicht ausführen kannst. Wäre also kontraproduktiv.

    Wie üblich nimm Deine Befunde und Medikamentenliste mit und mach Dir eine Aufstellung, mit welchen gesundheitlichen Problemen, deren Auswirkungen und Folgen Du zu kämpfen hast. Soll heißen: welche Tätigkeiten gehen gar nicht mehr, wie verändert sich Deine Leistungsfähigkeit über den Tag usw.

    Ebenfalls könntest Du Dir Gedanken machen, was Du als Umschulungsziel (Berufsbild) für Dich geeignet siehst.

    Mit diesen Unterlagen kannst Du dann locker zum Arzt gehen und brauchst nicht befürchten, irgendetwas vergessen zu haben.
     
  4. queenkiss01

    queenkiss01 Neues Mitglied

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    Hallo Kuki

    Genau davor habe ich ja angst , da leider nicht nur meine rechte hand beschwerden hat , sonder auch meine linke hand anfängt die selben probleme zu bekommen ( naja meine zehen leider auch ) und ich mache mir schon ein paar gedanken......:confused:

    Ich bin nun seit über 20 jahren in unserem bertiebslabor und die arbeit fällt mir immer schwerer - die büroarbeit fällt mir da am leichtesten ( naja und spass macht es auch noch :)

    Gruss chris
     
  5. queenkiss01

    queenkiss01 Neues Mitglied

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    ´Hallo nochmal :D

    Also mit der rechten hand kann ich handschriftlich kaum was machen - da das kaum einer lesen kann , es sei denn ich schreibe sehr langsam und in druckschrift :mad:

    gruss chris
     
  6. kukana

    kukana Moderatorin

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    Hi Chris,
    ich hatte das Glück vor meiner Rheumakarriere in einen Bürojob zu wechseln (bin Optikerin, also Handwerk mit sehr viel Feinarbeit mit den Händen/ Fingern). Aus einem Zeitvertrag wurde ein unbefristeter und ich bin jetzt seit 1995 dort, konnte meine Arbeit entsprechend umstellen, wie oben beschrieben. Zeitweise hatte ich dabei auch beide Hände mit einer Gelenkschiene gestützt, ums Knie Bandagen und hatte schmerzende Füße. Irgendwie ging es immer.

    Zeig dem Arzt auch, dass du das unbedingt möchtest und was du bisher schon gemacht hast im Büro.

    Zeitglich kannst du ja mal in den Zeitungen nach Jobs als Quereinsteiger gucken, ohne Umschulung?

    Gruß Kuki
     
  7. queenkiss01

    queenkiss01 Neues Mitglied

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    Hallo Kuki

    Meine hand ist auch in einer Gelenkschiene damit ich nicht allzu doll belaste , ohne geht es leider auf der arbeit gar nicht mehr.

    Ich bin mal gespannt was der sagt und werde auch offen über meine probleme reden damit ich dann auch ( so hoffe ich ) einen neuen job bekomme .


    gruss chris