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Alles Schwindel...??? / Sulfasalazin

Dieses Thema im Forum "Klassische langwirksame Antirheumatika" wurde erstellt von Bine305, 15. November 2015.

  1. Bine305

    Bine305 Neues Mitglied

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    Hallo,

    seit ich im August Sulfasalazin genommen hatte, ging bei mir der Schwindel los. Erst, beim hochdosieren, mehr Benommenheit, bei der vollen Dosis dauerhaft. Inzwischen habe ich das Medikament schon gut vier Wochen abgesetzt, der Schwindel ist geblieben. Nun habe ich schon MRT und Neurologe hinter mir (HNO kommt noch, der Neurologe meinte aber, dass da wohl auch nix gefunden wird), alles ok. Meine Hausärztin hatte die üblichen Untersuchungen gemacht (EKG, Gleichgewichtstest, etc.) und auch ein Medikament verordnet, was leider nicht wirkte.

    Der Neurologe meinte nun, evtl. sei duch das Rheuma Basismedikament getriggert der Schwindel quasi "hängen geblieben", vom Körper also gelernt. Daheim habe ich mich ein wenig schlau gelesen und habe Interessantes dazu gefunden. Und mich natürlich gefragt, was mir da so den Boden unter den Füssen weggezogen hat, mich so ins Schwanken gebracht hat, mein Gleichgewicht gestört hat.

    Da fiel mir ein, wie sehr mich der "Empfang" meiner Hausärztin nach dem Krankenhausaufenthalt (zur Rheumadiagnostik, angeschoben durch die Schmerzambulanz) erschüttert hatte, als sie meinte, diese Diagnose (PsA) würde von den niedergelassenen Rheumatologen nicht anerkannt, da sich anscheinend die Rheumatologen mit dem Krankenhaus nicht grün sind. Dies wurde mir inzw. leider auch noch mal von der Rheumatologin vom Krankenhaus bestätigt, dass es da wohl ziemliche Probleme gibt.

    Ich hatte sie in meiner Schwindel-Not selber noch einmal kontaktiert, weil meine Hausärztin dies für unnötig fand und auch vermittelt, dass sie wohl auf Seiten der niedergelassenen Rheumatologen steht (sie hat mich deswegen auch regelrecht ausgeschimpft, weil ich so eigenmächtig war...). Aber die Therapie mit Sulfa hatte sie trotzdem begonnen....

    Einen Termin bei meiner bisherigen niedergelassenen Rheumatologin habe ich erst im Feb. 16, vorher war nichts zu machen, selbst durch die Krankenkasse nicht.

    Die Basistherapie habe ich ja nun nach der Rücksprache mit der KH-Rheumatologin beendet, es bleiben noch Arcoxia (+ Pantoprazol). Ich bin zum ersten Mal seit langem relativ schmerzfrei, was für mich eigentlich die Richtigkeit der Diagnose bestätigt, zudem habe ich großes Vertrauen zur Krankenhausrheumatologin.

    Aber dieser Konflik scheint mir mehr zu schaffen zu machen, als ich dachte.

    Als ich las, das meine Hausärztin auf die Überweisung wieder nur "Verdacht auf PsA" schrieb und dann die Uraltdiagnosen somatoforme Schmerzstörung, Fibromyalgie und reaktive Depression (von meiner niedergelassenen Rheumatologin) als gesichert dazuschrieb, fand ich das nicht ok. In der Schmerzambulanz im Frühjahr (die ich auch im Alleingang konsultiert habe, meine Hausärztin war davon ebenfalls nicht begeistert) wurde mir bestätigt, dass ich eindeutig keine Depression hätte!

    Ich fürchte, ich werde da wieder in eine Ecke geschoben (alles psychosomatisch) und es gibt nachfolgend keine weitere wirksame Hilfe. So wie ich das in den langen Jahren meiner Schmerzen schon erlebt habe. Seit der PsA -Diagnose weiß ich, dass das was ich an heftigen Schmerzen empfunden hatte, durchaus körperliche Ursachen hatte, man kann es sehen (wenn auch teilweise minimal - bei mir spielt sich vieles an der Sehenen ab). Was mir fehlt ist HLAB 27.

    Daher meine Frage, damit ich evtl. im Gespräch meine Hausärztin dazu ansprechen kann (wenn ich den Mut dazu finde...):

    Kann man bei einer Verdachtsdiagnose ein Basismedikament verordnen?? Ich würde einfach gerne Klarheit haben, was die Diagnose angeht. Vielleicht finde ich dann auch mein Gleichgewicht wieder???

    Oder hat noch jemand eine Idee gegen den Dauer-Schwankschwindel??

    Liebe Grüße
    Bine
     
    #1 15. November 2015
    Zuletzt bearbeitet: 15. November 2015
  2. Maggy63

    Maggy63 Kreativmonster

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    Hallo Biene. Zum Problem 'Schwindel' kann ich leider nichts beitragen. Das kann vielfältige Auslöser haben, oft kann auch keine Ursache gefunden werden.
    Mein Mann hat auch seit Jahren Schwindelattacken und kein Doc weiß, wo es herkommt.

    Zu deinem Problem 'Hausärztin' gibts nur eine Lösung: Arzt wechseln.
    Das hab ich auch schon gemacht, nachdem ich mit meinem alten Doc nicht weiterkam.
    Da war alles nur psychisch bedingt und er hatte auch keine Anstalten gemacht, sicher über irgendwelche anderen Sachen Gedanken zu machen.
    Das geht alles nur zu deinen Lasten - psychisch und physisch.

    Du hast Beschwerden und da muss dir geholfen werden! Da haben persönliche Animositäten zwischen einzelnen Ärzten nichts zu suchen.

    Auf Verdacht wirst du wahrscheinlich kein Basismedikament bekommen. Versuch daher immer wieder, rasch einen Termin beim Rheumadoc zu bekommen. Manchmal werden Termine frei, weil Patienten absagen.

    Ich wünsche dir, dass du bald eine vernünftige Therapie bekommst.
     
  3. Bine305

    Bine305 Neues Mitglied

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    Hallo Maggy,
    Danke für die Antwort. Ja, ein Wechsel ist sicherlich gut, sollte auch schon erfolgen, aber dann kamen mir doch Zweifel, da ich noch nicht so recht weiß, wohin. Alles nicht so einfach, ich fühle mich schon recht hilflos und mag nicht noch mal derartige verbale Angriffe erleben... Kurz nach der neuen Diagnose war ich so voller Hoffnung, dass es nun besser wird mit einer wirksamen Therapie.

    LG Bine
     
  4. Clara07

    Clara07 Aktives Mitglied

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    Hallo Bise,

    immer diese Zwickmühlen, das ist einfach unnötig und traurig. Dass Ärzte gegen bestimmte Krankenhäuser, gegen bestimmte Kollegen, Krankenhaus gegen Krankenhaus...ist mir seit 1983 bekannt. Der Patient bleibt auf der Strecke.

    Meine Frage ist, wurdest du auch von einem HNO-Arzt untersucht, der auf Schwindel spezialisiert ist? Du hast sicher schon alles zu den verschiedenen Schwindel-Ursachen gelesen.

    Ich selber habe keine PSA und auch nicht deine Medikamente. Mit MCTD, Diabetes, Hirninfarkt bin ich trotzdem mit reichlich Schwindelproblematik "gesegnet". Meine Rheumatologin/Hausärztin hat mir auch verboten Diabetes, Schwindel und TIAs behandeln zu lassen. Sie hat mir Hyperventilieren und Panikattacken diagnostiziert :rolleyes:. Ich musste mir ein komplett neues Ärzteteam aufbauen.

    Liebe Grüße
    Clara
     
  5. Kati

    Kati Bekanntes Mitglied

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    Bine, nur ganz kurz wegen dem Schwindel (HA würde ich sofort wechseln!):
    stell Dich mal bei einem guten Physiotherapeuten vor.
    Manchmal geht der Schwindel von einer Verspannung (Halswirbel usw.) aus, und wir merken das gar nicht.
    Gerade bei dem Stress, würde das passen.

    Liebe Grüsse - ich schwindle auch gerade total, so dass ich kaum sitzen kann -
    Kati
     
  6. Bine305

    Bine305 Neues Mitglied

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    Falls das in meinem Post nicht klar wurde: Das Basismedikament bekam ich ja schon, verordnet vom Krankenhaus, das Rezept von meiner Hausärztin dann später ausgestellt. Und das, obwohl sie die Diagnose auf der Überweisung zum Neurologen als Verdachtsdiagnose bezeichnet hat.
    Das empfinde ich als Widerspruch in sich, oder?

    Lg Bine
     
  7. Clara07

    Clara07 Aktives Mitglied

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    Stimmt! Frau Doktor ist sich ihrer Beurteilung nicht so ganz sicher.

    LG
    Clara
     
  8. Bine305

    Bine305 Neues Mitglied

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    Danke für die Hinweise. Ob der Hno auf Schwindel spezialisiert ist, weiß ich nicht, aber eine kleine Hoffnung habe ich ja noch, dass er mehr macht als nur die simplen Tests, die meine Hausärztin schon gemacht hat und der Neurologe (der hat gar nicht weiter untersucht, ihm reichte evtl. Auch schon der Hinweis auf reaktive Depression auf der Überweisung)

    Bei einer Osteopatin war ich schon und Physiotherapie für den Nacken/Schulterbereich bekomme ich auch schon. Hat leider nichts gebracht, eher verstãrkt es das Schwurbeln noch :-((

    LG Bine
     
  9. Hai

    Hai Mitglied

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    Hallo Bine,

    Ich weiß nicht was bei dir noch sonst so los ist, aber ich hatte von Sulfasalazin heftige Schwindelanfälle und einen Dauertinitus bekommen. Mein damaliger Rheumatologe hatte passenderweise auch noch gerade Urlaub. Ich hatte die Tabletten dann ganz schnell in die Ecke geworfen und bin nach einigen Tagen zu einer HNO Ärztin gegangen. Ich hab dann eine Behandlung mit Magnetfeldern bekommen und war einige Zeit krank geschrieben. Den Tinitus habe ich 13 Jahre später immer noch, aber der Schwindel ist glücklicherweise weg gegangen.

    Das der eine Arzt "hü" und der andere "Hot" sagt scheint mir bei Rheuma und co. langsam der Normalfall zu sein. Ich bin im Laufe der Zeit sehr skeptisch geworden.

    Vor allem vertraue ich auf mein eigenes Gefühl. Wenn mir eine Behandlung mehr schadet als nutzt, dann breche ich sie ab. Egal was andere sagen. Und ein Arzt kann an einem Tag sehr unfreundlich und ein anderes Mal richtig nett und freundlich sein. Sind halt auch "nur" Menschen.

    Liebe Grüße von Hai
     
  10. Bine305

    Bine305 Neues Mitglied

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    Danke Hai,

    für die antwort. Das tut mir echt Leid, dass Dir der Tinitus erhalten geblieben ist. Kommst du amit gut klar?

    Aber der Schwindel ist weg - das läßt mich ja auch ein wenig hoffen, dass es bei mir auch so geht. wie lange hattest du Sulafsalazin genommen?? Ich habe es ja doch gut sechs Wochen genommen, am Anfang dachte ich der Schwindel geht weg wenn der Körper sich an das Medikament gewöhnt hat... es hat ja auch niemand gewarnt, im Beipackzettel stand Schwindel zwar unter häufige Nebenwirkungen, aber ich dachte eher, das wäre harmlos.

    Die Behandlung, die Du bekommen hast, war beim HNO?? Kassenleistung?? Dann könnte ich ja bei meinem Termin mal fragen, ob so etwas auch mir helfen könnte. Ich habe ja noch keinerlei Idee, wie es weiter gehen kann.

    Das Hüh und Hott bei den Ärzten finde ich sehr verunsichernd. Ich hoffe, ich finde noch jemanden, der sich auskennt und auf meiner Seite ist.

    LG
    Bine
     
  11. Hai

    Hai Mitglied

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    Hallo Bine,

    Bei mir kam der Schwindel sehr schnell und heftig. Ich hatte die Tabletten nur ein paar Tage genommen. Aber dann könnte ich mich bei der Arbeit nicht mehr konzentrieren. Es ist ja schon lange her, aber ich weiß noch, das ich in einem Computerprogramm das ich programmiert Gatte eigentlich unbedingt einen Fehler finden musste und es nicht konnte, weil es mir so schlecht ging. Auf dem Heimweg musste ich sogar eine Pause einlegen, um mich wieder zu fangen.

    Ob die Behandlung damals eine Kassenleistung war, weiß ich leider nicht mehr.

    Liebe Grüße von Hai
     
  12. Bine305

    Bine305 Neues Mitglied

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    Danke Hai für die Antwort. So wie geschildert fühle ich mich nun schon seit Wochen, ist echt keine Lebensqualität mehr. Na, vielleicht wird es ja doch wieder gut, ich versuche so aktiv wie möglich zu sein, damit der Körper den Schwindel wieder "verlernt".
    Lg Bine
     
  13. Maggy63

    Maggy63 Kreativmonster

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    Ich hab da nun überhaupt keine Ahnung davon, aber grad nen Gedanken. Wie lange verbleibt das Medikament im Organismus? Vielleicht muss das erst komplett abgebaut werden und der Schwindel verschwindet dann von selbst. Möglicherweise. Eventuell.
     
  14. Bine305

    Bine305 Neues Mitglied

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    Hallo Maggy,

    das hatte ich mich auch gefragt und sogar den Hersteller kontaktiert. Halbwertzeit ist 8 Stunden, der Neurologe meinte, dann müsse es nach gut 40 Stunden ausgeschieden sein :-(

    Was ich noch im Hinterkopf habe ist noch das Vitamin B12, da war ich letztes Jahr im unteren normalen Bereich (gemessen wurde wegen Zungenbrennen - das habe ich auch immer noch bzw. empfindliche Mundschleimhaut), so dass meine Ärztin keine Veranlassung zum handeln sah. Nun nehme ich ja auch schon seit dem Krankenhausbesuch Pantoprazol zur Arcoxia und das ist fürs B12 ja nicht so toll. Aber auf meine Nachfragen kamen eher skeptische Blicke, aber innerhin wurde gestern der Wert mal mit abgenommen.
    Langsam gehen mir aber die Ideen aus und ich bin ziemlich platt...

    LG
    Bine
     
    #14 17. November 2015
    Zuletzt bearbeitet: 17. November 2015
  15. Nachtigall

    Nachtigall Aktives Mitglied

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    Hallo Bine!
    Ich hatte auch vom Sulfasalazin Schwindel und Erschöpfung, und das 3 Monate lang. Ich hielt so lange durch, weil man mir immer sagte, das würde wieder vergehen und ich solle doch warten, bis das Sulfa seine Wirkung entfaltet hat. Nun, es hat nichts geholfen und die Nebenwirkungen sind auch nicht leichter geworden, also hab ich es wieder abgesetzt. Nach ca. 10 Tagen waren die Nebenwirkungen weg.

    Bei mir hatte Schwindel noch andere Ursachen, die niemand gefunden hatte:
    Als Jugendliche hatte ich chronische Mandelentzündung und mehrmals im Jahr eitrige Mandeln, das hat mir Drehschwindel und Kippschwindel beschert. Kein Arzt kam dahinter, ein Laie gab mir den Tipp. Nachdem die Mandeln raus waren, ging es mir viel besser und der Schwindel legte sich mit der Zeit.

    Vor etwa 4 1/2 - 5 Jahren hatte ich ständig leichten Kopfschwindel. Ich wurde auch von oben bis unten durchgecheckt und man fand nichts. Der HNO meinte, es seien die Medikamente, der Neurologe schob es auf die Psyche, aber sein Medi half nichts. Dann kam ich wegen was anderem zur Reha, und weg war der Schwindel. Fazit: Ich war einfach überarbeitet, total überlastet, und das hatte den Schwindel verursacht. In der Reha hatte ich Ruhe - und weg war der Schwindel und ist in dieser Form nie mehr gekommen.

    Alles Gute!
     
  16. Bine305

    Bine305 Neues Mitglied

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    Hallo Nachtigall,

    vielen Dank für Deine interessante Antwort.

    Da hat dir das Sulfasalazin auch zugesetzt.
    Jetzt sind wir hier schon drei - ich hatte schon fast das Gefühl, ich bin damit alleine. Darf ich fragen, was Du nun nimmst?? Ich muss ja evtl. auch ein anderes Basismedikament bekommen, wenn ich erst Mal einen Termin beim Rheumatologen (der die Diagnose mitträgt...) habe. Bis dahin bleibe ich beim Arcoxia, auch wenn ich merke, dass die Schmerzen wieder an einigen Ecken auf der Lauer liegen. Noch ist aber alles besser als früher, da bin ich dem Sulfasalazin doch dankbar, denn es hatte ja nicht nur Nebenwirkungen.

    Dass bei Dir der Schwindel durch Stress ausgelöst wurde, kann ich mir auch gut vorstellen. Ich bin da ja auch auf der Spur, was da vom Sulfa getriggert bei mir hineinspielt (s.o.). ich denke, wenn ich eine klare und anerkannte Diagnose habe und einen Arzt, der mit mir auf meiner Seite schaut, was mir hilft, lässt der Stress sicher nach. Oder ich muss halt arg daran arbeiten, die jetzige Situation zu entstressen. Gar nicht so einfach, so "besoffen" wie mir im Kopf ist.

    LG
    Bine
     
  17. Nachtigall

    Nachtigall Aktives Mitglied

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    Nein, Bine, damit bist du nicht alleine. Es gibt hier einige, die das Sulfa gar nicht vertragen haben.

    Ich hab dann MTX bekommen (neben Cortison und Arcoxia), Arcoxia wurde durch Celebrex ersetzt, weil ich es zusammen mit MTX nicht vertragen hatte, ein paar Jahre später bekam ich Humira, mit dem ich das Cortison ausschleichen konnte. Jetzt schauen wir, dass wir MTX reduzieren. Ich hab also Humira, MTX und Celebrex.

    Gute Besserung!
     
  18. Bine305

    Bine305 Neues Mitglied

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    Danke Nachtigall.

    Ich bin gespannt, was mich dann weiter erwartet, im Telefonat mit der Rheumatologin vom Krankenhaus meinte sie, ich könne dann MTX bekommen. Aber ohne niedergelassenen Arzt, der die Diagnose anerkennt, fange ich da nichts an. Auch nicht, so lange ich noch solchen Schwindel habe und nicht klar ist, was da hinter steckt.

    Beim Arcoxia frage ich mich allerdings, wie lange man das nehmen kann ohne Folgen?? Du nimmst es bzw. Celebrex schon lange?? Bisher vertrage ich es ja gut. Ich hatte es unter Sulfasalazin eine Woche zum Test ausgesetzt, um hier auszuschließen, dass der Schwindel davon kommt. Hatte es vorher vier Wochen vorm Sulfa aber problemlos genommen, daher denke ich, es ist nicht am Schwindel schuld, auch wenn es als Nebenwirkung auch Schwindel aufgeführt hat.

    Vorm MTX habe ich Respekt... Sulfasalazin soll ja besser verträglich sein und wenn ich das schon nicht vertrage??

    Eine Idee habe ich gerade auch noch: kann sich Rheuma (bei mir PsA) auch in Schwindel äußern?? Also keine Nebenwirkung sondern neue Baustelle? Ich werde mal recherchieren.:vb_confused:

    LG
    Bine
     
  19. Nachtigall

    Nachtigall Aktives Mitglied

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    Ich nehme die Coxibe schon seit ca. 7 Jahren, vertrage sie gut, sie haben mir nicht geschadet. Meine Laborwerte sind sehr gut.
    MTX vertrage ich auch sehr gut, hab nie Probleme mit Übelkeit und sonstigen Dingen, nur Haarausfall, aber dem kann man entgegenwirken. Also keine Sorge, wenn du MTX nehmen sollst. Probier es einfach aus. ;)