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Alles scheiße- weiß kein Ausweg mehr! Kann mir hier Jemand helfen?

Dieses Thema im Forum "Entzündliche rheumatische Erkrankungen" wurde erstellt von Lilli19, 19. September 2012.

  1. Lilli19

    Lilli19 Neues Mitglied

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    19. September 2012
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    Hallo,
    ich bin 19 Jahre alt und hab nun wieder ein Rheumaschub.
    Und zwar fing alles vor ca 7 Jahren an, als mein Rheuma festgestellt wurde.
    Ich hatte Beschwerden in beiden Knien und im rechten Zeh, die auch mehrmals punktiert wurden mussten.
    Mit Medikamenten(Ibuprofen,MTX,Cortison,Enbrel) haben wir es dann irgendwann in den Griff bekommen und ich hatte mindestens 3 Jahren keine Beschwerden mehr und konnte ohne Medikamente gut auskommen.
    Mein Rheumatologe hatte mir erzählt das er oft Patienten hat, wo das Rheuma nach der Pupertät ganz und gar verschwindet und das es sehr gut sein könnte das es bei mir auch der Fall ist.
    Daraufhin hab ich eine Ausbildung als Gesundheits-und Krankenpflegerin angefangen und bin nun schon seit 1Jahr dabei.
    Vor 5 Wochen dann der Schock.
    Ich war im MRT weil ich morgens manchmal Schmerzen in der Hüfte hab und mein Rheumatologe der Sache auf dem Grund gehen wollten.
    Das Ergebnis war schwere Entzündungen in den Hüftgelenksfugen und die Wirbelsäule sei auch schon angegriffen.
    Deswegen werd ich momentan auf Humira eingestellt und soll wieder Ibuprofen und eigentlich auch Cortison nehmen.
    Mein Rheumatologe und mein Hausarzt haben mir nun geraten das es das beste sei, wenn ich meine Ausbildung abbrechen würde und mir was neues suchen soll im Büro, da der Beruf nicht geeignet für mich ist.
    Das Problem ist ich bin vor ein paar Wochen in eine eigene Wohnung gezogen und bin auf das Geld angewiesen. Ich möchte auch nicht wieder zurück ziehen, da ich in ein paar Monaten denn wieder auf Wohnungssuche wär, wegen einer neuen Ausbildung, weil meine Eltern auf ein kleines Dorf wohnen wo die Busverbindungen mega schlecht sind und die Benzinkosten noch teurer sind wie meine Wohnung. Die Agentur für Arbeit meinte mir würde kein Geld zustehen für die Wohnung.Seit fast ein Monat bin ich nun schon krank geschrieben, weil es mir überhaupt nicht gut geht und es immer schlimmer mit den Schmerzen wird.
    Die nächsten Ausbildungen fangen auch alle erst wieder im August 2013 an und dafür laufen schon die meisten Bewerbungsfristen ab. Kann ich mich denn trotzdem ganz normal jetzt Bewerben, obwohl ich noch im Arbeitsverhältnis stehe und soll ich da was von meiner Krankheit reinschreiben/ das meine Krankenkasse vielleicht auch die Ausbildungskosten übernehmen wird?
    Ich war nun schon bei der Agentur für Arbeit die konnten mir aber auch nicht wirklich weiter helfen. Die meinten nur das ich mit mein momentanen Arbeitgeber sprechen soll um das Arbeitsverhältnis aufzulösen und das ich ein Antrag ausfüllen soll das der Amtsarzt mich untersuchen kann und man somit eventuell Gelder von der Krankenkasse bekommen würde, um eine neue Ausbildung oder Weiterbildung zu ermöglichen. Und das ich erstmal abwarten soll. Ich kann aber ja nicht abwarten und irgendwann bekomm ich gar kein Geld mehr....Die sagen das immer alle so einfach-.-
    Beim Sozialverband war ich auch schon aber der früheste Termin wäre erst Anfang November. Was könnte ich denn noch beantragen oder machen?
    Ich fühl mich einfach Hilflos, allein gelassen und weiß nicht wie das alles weiter gehen soll.
    Ich hoffe Ihr könnt mir hier irgendwie helfen:/
     
  2. Nachtigall

    Nachtigall Aktives Mitglied

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    Hallo Lilli,
    erst mal herzlich willkommen hier im Forum! Ich hoffe, du findest hier deine Antworten.
    Und lass dich zuerst mal herzlich umarmen, ich glaube, du brauchst das jetzt sehr. :)

    Hat dein Rheumatologe gesagt, welche Art Rheuma es ist? Es deutet doch sehr auf Wirbelsäulenrheuma (=Spondylarthritis) oder ähnliches in dieser Richtung hin.
    Klar ist Krankenpflege ein schwerer Beruf, aber bei einer Umschulung für Büro kann es dir auch passieren, dass du extreme Schmerzen beim Sitzen bekommst wegen der Hüfte.
    Zur sofortigen Kündigung würde ich dir nicht raten, wenn du noch gar nicht weißt, was du nachher machen wirst.
    Falls du dich bewirbst, macht es einen besseren Eindruck, wenn du noch in Anstellung bist. In der Bewerbung würde ich die Krankheit nicht erwähnen, ich würde es eher so formulieren, dass ich mich umorientieren möchte. Beim Vorstellungsgespräch muss man auch noch nichts sagen, das geht niemanden was an, das käme vielleicht noch auf den Gesprächspartner an, dass man sich evtl. outet, wenn die Chemie stimmt.
    Ich würde sagen: Nichts überstürzen, sondern in Ruhe alle Möglichkeiten abwägen.

    Nimmst du denn das Kortison schon? Das würde ich dir sehr anraten, denn das hilft am schnellsten.

    Ich hoffe, dass dies noch einige User lesen, die in der Krankenpflege arbeiten, und von ihren Erfahrungen berichten können.
    Ich selber bin von der Altenpflege in die Behindertenbetreuung gegangen, dies ist leichter zu bewältigen.
    Wäre sowas nichts für dich, ein Beruf wie Heilerziehungspflegerin? Da kann man auch in Einrichtungen arbeiten, die mehr auf geistige Behinderungen zugeschnitten sind und wenig Mehrfachbehinderte haben. Dein Jahr in der Krankenpflege würde dir zum Vorpraktikum angerechnet werden und du könntest schon ins 2. Vorpraktikumsjahr einsteigen. Da müsstest du dich aber erkundigen. In diesem Beruf sucht man immer Fachkräfte, und er ist nicht so schwer wie Kranken- oder Altenpflege. Er ist abwechslungsreich und man sitzt nicht den ganzen Tag, das könnte ich auch nicht. Es muss dir halt liegen, mit geistig behinderten Menschen zu arbeiten. Mir gefällt es jedenfalls sehr gut.

    Vielleicht konnte ich dir mit meinen Impulsen ein wenig weiterhelfen.
    Alles Liebe! Knuddeldrüclk!
     
  3. Sadi

    Sadi Registrierter Benutzer

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    Liebe Lilli

    Also ich würde dir gerne helfen... kann auch gut verstehen wie du dich gerade fühlst.
    Das Arbeitsamt ist auch nicht wirklich zuständig für umschulunge in Folge von Krankheit.
    Die gesezliche Rentenversicherung oder die Berufsgenossenschaft sind hier meines Wissens die richtige Anlaufstelle. Dort werden auch die entsprechenden Anträge gestellt.
    Dazu benötigst du aber Gutachten von jeweiligen Ärzten. Ein einfaches machen sie mal eine Umschulung genügt da nicht und ich finde es unmöglich dich einfach so stehen zu lassen, mit den Worten du solltest eine Umschulung machen.
    Da du aber noch keinerlei Berufserfahrung hast, und auch noch keine abgeschlossene Ausbildung, wenn ich mich nicht irre, wird es aber auf eine neue Ausbildung hinauslaufen.
    Viel wichtiger finde ich es aber im Moment das du gesundheitlich wieder auf die Beine kommst.

    Wende dich hierzu noch einmal an Deinen Rheumatologen ( die geizen immer so mit ihren Terminen)
    oder Hausarzt. Spreche dieses Problem an.

    Was das Geld angeht. Vil kannst du dich an die örtliche Caritas wenden die habe eine große Beratungsbandbreite soziale Probleme Erkrankungen Schulden und Allgemeine Probleme.
    Mach dir da mal ganz schnell einen Termin....

    Ich kann mir denken das das keine große Hilfe ist, aber ein Versuch.
    LG
     
  4. took1211

    took1211 Guest

    Hallo Lilli,
    ich würde weder einen Aufhebungsvertrag noch eine Kündigung ins Auge fassen.Du würdest in jedem Fall erstmal eine gewisse Zeit ohne Einkommen
    dastehen(Sperre).Bringe deine medizinische Behandlung auf die Reihe,so dass du medikamentös gut eingestellt bist.

    Gleichlaufend machst du dir Gedanken darüber,in welche Berufsrichtung du dich orientieren willst.Dafür gibt es verschiedene Anlaufstellen,wo du
    dich beraten lassen kannst.Agentur für Arbeit - Bereich Berufsausbildung z.B..(Du hast ja eine Ausbildung angefangen und noch nicht beendet.)
    Bei einer dualen Ausbildung erhälst du Ausbildungsgeld,dazu kannst du Berufsausbildungsbeihilfe(BAB) beantragen,wenn dein Einkommen nicht ausreicht,um deine Lebenshaltungskosten, incl.Miete usw.,begleichen zu können.
    Bei einer rein schulischen Ausbildung besteht die Förderungsmöglichkeit im Beantragen des BAFÖG,welches du meistens zu 50% zurückzahlen musst.
    Die Ausbildung zur Heilerzieherpflegerin ist eine schulische Ausbildung.Viele Bestimmungen sind oft von Bundesland zu Bundesland verschieden.
    lg took
     
  5. Heike68

    Heike68 Bekanntes Mitglied

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    @took
    kleine Korrektur...
    Schüler BAFÖG muss nicht erstattet werden, Studien BAFÖG zu 50 %

    LG
    Heike
     
  6. merre

    merre Aktives Mitglied

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    Ausbildung

    Hallo und willkommen bei uns.
    Wenn ich das überdenke, was Du schreibst, wäre meiner Meinung nach die Arbeitsagentur zuständig.
    Und zwar müssen die eine Begutachtung betreffs der "verbleibenden Leistungsfähigkeit" in Auftrag geben. Kannst Du aber auch einen formlosen Antrag stellen. Da wird dann bewertet, was Du wie und wie lange noch arbeiten kannst.
    Die Ausbildung abbrechen würde ich nicht, ein Gespräch mit der Krankenkasse in ebendieselbe Richtung wie bei der Arbeitsagentur wäre da sinnvoll. Bei der Krankenkasse ginge es dann um die Leistungsfähigkeit. Die Krankenkasse kann nämlich eine Krankschrift aufheben und auf eine Tätigkeit/Ausbildung verweisen, die Deiner Leistungsfähigkeit entsprechend noch möglich ist.
    Dem sollte man zuvor kommen.
    Ich weis alles ein bissl schwierig, wenn Dir das über den Kopf wächst meldest Dich einfach mal per PN. Ich schau dann mal.
    Müßte wissen: Alter, Schulabschluß, jetzige Ausbildung mit Ausbildungszeit und Arbeitgeber, gesundheitliche Beschwerden mit Diagnose und Krankschrift wie lange. Gibt es ärztliche Verweise auf eine andere Ausbildung wegen gesundheitlicher Einschränkungen, welcher Arzt.
    Ja damit ginge es schon, um mal nachzufragen Gruß "merre", ach und gute Besserung
     
  7. Lilli19

    Lilli19 Neues Mitglied

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    Hallo ihr Lieben,

    vielen Dank schon mal für eure Mühe, ich fühl mich schon nicht mehr so allein und weiß nun ein paar Anlaufstellen:)
    Danke, Danke , Danke!
    Ich werde meinen Arbeitgeber also noch nichts sagen und erstmal mich bei der Krankenkasse , Rentenversicherung und und und Informieren und beraten lassen.
    Nächsten Mittwoch hab ich nun auch ein Termin bei der Rheuma-Liga, um mich mal dort zu beraten...die kennen sich ja auch aus mit der Gesetzeslage und und und-hoffe ich;)

    merre: den Antrag von der Argentur für Arbeit hab ich schon bei mir zu Haus, nur ich bin halt noch am überlegen den abzugeben, weil die von der Agentur meinten ich soll mein Arbeitgeber vorher bescheid sagen und mit denen reden, um ein Auflösungsvertrag zu machen...
    Deswegen bin ich bisschen hin und her gerissen und ich würde auch erst nach der Amtsarztuntersuchung ein Beratungstermin für andere Ausbildungsberufe bekommen meinten die zu mir.

    took1211:das mit dem BAFÖG beantragen hat mich nun ein bisschen beruhigt nur es geht auch eher um die Übergangsphase, weil die nächsten Ausbildungen fangen erst im August an:/

    Sadi: also beim Rheumatologen und beim Hausarzt bin ich momentan sehr oft, nur die sehen das alles immer so locker ... vonwegen ja lass dir Zeit ...das kriegen wir irgendwann schon hin mit dem Ausbildungswechsel...
    Das mit den Gutachten meinten die wäre kein Problem.

    nachtigall: mein Rheumatologe hatte auch davon geredet von der Spondylarthritis und das aber mit der Verbindung einer anderen Rheumaart,aber hatte ich nicht ganz verstanden, weil er mir an dem Tag erst gesagt hatte das es schon auf die Wirbelsäule übergegangen ist und ich erstmal total schockiert war. Zuerst nur Hüftgelenksfugen betroffen und denn Wirbelsäule...aber ich werde bei mein nächsten Termin auf jedenfall Ihn noch einmal drauf ansprechen.

    Sagt mal habt ihr einen Behindertenausweis /beantragt?...hatte da gerade was drüber gelesen. Und wie das ist mit den Prozenten und das man denn Ermäßigungen kriegt?!

    Lieben Gruß und nochmal vielen Dank:*
     
  8. Nachtigall

    Nachtigall Aktives Mitglied

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    Ich habe beantragt, aber damals nur GdB 20 bekommen. Werde mal einen Verschlimmerungsantrag stellen. So wie ich mitbekommen habe, stellt man den am besten am Anfang eines Jahres, da wird noch mehr genehmigt als am Jahresende (bei mir was es Jahresende).
     
  9. Judy_Tiger

    Judy_Tiger Mitglied

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    Hallo Lili,

    ich kann dir momentan zwar keinen Tip geben, weder zum Schwebehindertenausweis noch zu deiner Ausbildung. Da kenn ich mich mit der Gesetzeslage zu wenig aus.
    Das einzige was mir einfällt: Nach einem Studium ist es wohl einfacher Rheumagerechte Jobs zu finden, aber das muss ja auch finanziert werden bzw. man braucht auch ein ABi.

    Aber ich wollte dir einfach sagen, dass du nicht allein bist mit deinen Problemen!! Ich bin auch gerade am Anfang des Studium und stecke wieder im Schub...

    Naja, wir sind doch besser als die Scheißkrankheit und die ewigen Schmerzen, davon lassen wir uns nicht unterkriegen!!
     
  10. took1211

    took1211 Guest

    Hallo Lilli,
    da du bereits ein Jahr in der Ausbildung bist,hättest du während der Übergangsphase einen Anspruch auf AG I.Das müsstest du mit einem Sachbearbeiter
    der Agentur für Arbeit/Berufsausbildung abklären und ausrechnen lassen.Für diesen Zeitraum müsstest du wahrscheinlich für deinen Lebensunterhalt
    bezuschusst werden,entweder Wohngeld oder aus H 4.
    Am Besten,du schreibst dir alle Fragen auf,die du von dem Sachbearbeiter beantwortet haben möchtest.
    lg took
     
  11. Katy

    Katy Mitglied

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    Hallo Lilli,
    erst einmal auch willkommen von mir hier. Deine Situation gleicht meiner vor 30 Jahren. Erstes Ausbildungsjahr als Krankenschwester, dann der erste Rheumaschub. Ich kann Dir jetzt nur von meinen Erfahrungen berichten, jeder Arbeitgeber ist da anders. Ich konnte meine Ausbildung beenden, weil ich mit offenen Karten gespielt habe und von schweren Tätigkeiten meistens befreit war. Ich habe sogar noch gut 5Jahre in dem Beruf gearbeitet und musste dann leider doch umschulen. Das wurde komplett vom Arbeitsamt übernommen.
    Versuch erst einmal, Dich gut einstellen zu lassen. Vielleicht gibt es auch für Dich eine Möglichkeit die Ausbildung zu beenden und Dich dann im Unterrichtsbereich oder als Praxisanleiterin weiter zu qualifizieren.
    Ich wünsche Dir alles Gute und vor allem, daß Du Deinen Schub schnell in den Griff bekommst.

    Liebe Grüße Katy
     
  12. hannaelli 38

    hannaelli 38 Neues Mitglied

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    Hallo Lilli,
    Ich möchte mal ganz ehrlich sein. Ich habe 35 Jahre als Krankenschwester und Ausbilder gearbeitet und es sind viele Schüler durch meine Hände gegangen. Seit Jahren habe ich Rheuma, Arthrose, MB, Spondyloarthritis und Fibromyalgie. Seit 2008 bin ich in voller Erwerbsminderungsrente. Die letzten Jahre vor der Berentung konnte ich mich aufgrund meiner Position in der Firma bedingt schonen. Als Schüler wird dir alles abverlangt ohne wenn und aber. Da hat eine solche Erkrankung, sorry, nichts zu suchen. Der Job ist so intensiv, dass du dir schon in der Ausbildung keine Schwächen oder längere Ausfallzeiten leisten kannst. Das mag für manche Außenstehende sehr hart klingen, aber man kann nicht zum Patienten sagen, sorry ich kann sie nicht lagern, mir tut gerade etwas weh. Das interessiert den Patienten nicht und sollte ihn auch nicht kümmern. Auch sich, auf Kosten von Kollegen später zu schonen finde ich unfähr. Es möchte keiner für den anderen mitarbeiten.
    Du bist noch jung und es gibt, auch wenn es jetzt nicht so erscheint, bestimmt einen Beruf für dich der dir gefällt und dich ausfüllt.
    Einige Lösungsvorschläge hat es ja schon im Forum gegeben.
    Auf Dauer ist KS kein Job für dich. Mich hat er vermutlich auch meine Gesundheit gekostet.
    Sorry nochmal die harten Worte
    Hannaelli38