1. Diese Seite verwendet Cookies. Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies. Weitere Informationen

Aktenvernichtung beim Gesundheitsamt

Dieses Thema im Forum "Arbeit und Allgemeines" wurde erstellt von PapaSchlumpf, 9. März 2010.

  1. PapaSchlumpf

    PapaSchlumpf Neues Mitglied

    Registriert seit:
    10. November 2007
    Beiträge:
    1
    Zustimmungen:
    0
    Hallo miteinander,

    nach langem hin und her, habe ich mich nun doch dazu entschlossen einfach mal nach Euren Erfahrungen/Kenntnisses zu fragen.
    Bei meiner letzten Amtsärztlichen Untersuchung zur Verbeamtung staunte ich nicht schlecht über den Umfang meiner Akte beim Gesundheitsamt. Das dabei auch einige olle Kamellen aufgetischt wurden ärgerte mich besonders. Kollegen, die in neue Landkreise gezogen waren hatten entsprechend neue Akten.
    Die Verbeamtung hat zum Glück dennoch geklappt, aber seither wurmt mich eine Frage,

    Kann man eigentlich die Löschung seiner z.B. 5 Jahre alten Akte beim Gesundheitsamt verlangen? :confused:

    Z.B. wegen Datenschutz, oder macht man sich damit vorsätzlich verdächtig und eine Löschung geht eh nicht?

    Muss ich, um eine "weiße Weste" zu bekommen in eine anderen Landkreis ziehen, in dem der Amtsarzt etwas wohlgesonnener ist.

    Weiss irgend jemand von Euch etwas darüber?

    Viele Grüße
    Schlumpf
     
  2. blauermatiz

    blauermatiz Neues Mitglied

    Registriert seit:
    7. Juli 2009
    Beiträge:
    226
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    Ruhrpott
    Öhhmmmm.:confused:
    Warum hat das Gesundheitsamt ne Akte von Dir?
    Oder ist das Dein Arbeitgeber?

    LG
    blauermatiz
     
  3. MadCat

    MadCat Neues Mitglied

    Registriert seit:
    10. Oktober 2008
    Beiträge:
    134
    Zustimmungen:
    0
    Er schreibt ja, dass es um die Verbeamtung geht. Und i.d.R. wird man dann vom eigenen Gesundheitsamt untersucht, nicht von einem fremden ;) Insofern ist eine Akte logisch, man ist ja auch mehrfach da (mind. bei der Einstellungsuntersuchung und der Verbeamtung auf Lebenszeit).
     
  4. blauermatiz

    blauermatiz Neues Mitglied

    Registriert seit:
    7. Juli 2009
    Beiträge:
    226
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    Ruhrpott
    Bei uns macht sowas der Betriebsarzt.:confused:
     
  5. MadCat

    MadCat Neues Mitglied

    Registriert seit:
    10. Oktober 2008
    Beiträge:
    134
    Zustimmungen:
    0
    Den gibts ja z.B. bei einer Kommune nicht. Dafür sind die Amtsärzte im Gesundheitsamt dann da :)
     
  6. blauermatiz

    blauermatiz Neues Mitglied

    Registriert seit:
    7. Juli 2009
    Beiträge:
    226
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    Ruhrpott
    Achso.
    Das wusste ich nicht.:o
    Danke, wieder was gelernt.

    LG
    blauermatiz
     
  7. saurier

    saurier Bekanntes Mitglied

    Registriert seit:
    1. Juli 2009
    Beiträge:
    2.875
    Zustimmungen:
    55
    Ort:
    an einem fluss
    papaschlumpf

    gesundheitsunterlagen unterliegen einer anderen einstufung.
    d.h. sie ist nicht wie eine personalakte zu verwenden.

    sollten in deinen personalunterlagen, gesundheitsunterlagen enthalten sein, so kannst du verlangen, dass diese "nicht lesbar sind",d.h. diese müssten in deiner personalakte in einem verschlossenem umschlag mit stempel und unterschrift des arztes versehen, liegen damit da keiner einsicht hat.

    ggf.kannst du eine entfernung verlangen, da müsstest du dich mal an deinen datenschutzbeauftragten deiner firma wenden, den habt ihr mit sicherheit. wobei wenn es ein "entscheidener befund"für deine weitere tätigkeit ist, wird das eher nicht gehen. der arbeitgeber hat ein verbrieftes recht, gesundheitsuntersuchungen einzufordern, jedoch darf der arzt nur sagen "geeignet" oder nicht "geeignet" und das ergebnis der untersuchung, mit medizinischen inhalten darf dem arbeitgeber nicht öffentlich gemacht werden.

    ansonsten werden alle akten aus dem medizinischen bereich entsprechend archiviert und aufbewahrt. auch wenn eine arztpraxis schließt kommt deine akte in ein s.g. patientenarchiv. so hast du die möglichkeit oder dein neuer behandelnder arzt frühere befunde abzurufen.

    über die fristen, der aufbewahrung solltest du dann dort einmal nachfragen. bei uns ist es das gesundheitsamt des stadtbezirkes und da gibt es einen leiter des patientenarchiv.

    noch besser ist, man lässt sich prophylaktisch befunde und diagnosen in"kopie" bei feststellung geben, so hat man immer was in der hand.

    lg sauri:a_smil08:
     
  8. kroeti

    kroeti Mitglied

    Registriert seit:
    28. Oktober 2005
    Beiträge:
    199
    Zustimmungen:
    0
    Hallo,

    ich befürchte, Landkreiswechsel hilft da nicht- ich habe das Bundesland gewechselt.....und meine Akten wohl mit mir.
    Aber wenn du verbeamtet bist, interessiert sich in der Regel niemand für deine Akte beim Gesundheitsamt- nur eben z.B. bei einem Ländertausch.
    Aber auch das hat bei mir geklappt- dank der Hilfe meines Orthopäden, der mit der aufnehmenden Behörde lange lange diskutiert hat.
    Gruß Kröti