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Abschaffung der Versorgungsämter in NRW: Protestmail

Dieses Thema im Forum "Arbeit und Allgemeines" wurde erstellt von liebelein, 16. Juli 2006.

  1. liebelein

    liebelein Carpe Diem.....

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    wer von euch auch findet, das die versorgungsämter bestehen bleiben sollen hat hier die möglichkeit, eine protestmail zu senden:

    http://www.vdk.de/nrw


    schönen sonntag noch

    liebi
     
  2. Kira73

    Kira73 Uveitispapst

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    Abschaffung?

    Hallo Liebelein,

    hab ich gepennt, etwas verpaßt? Wer sagt denn dass die abgeschafft werden sollen? Alle? Wieso? Wann? Warum?

    :confused: Kira
     
  3. liebelein

    liebelein Carpe Diem.....

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    hi kira..

    schau mal auf der site nach, da steht einiges dazu.

    ebenso stand es in der vdk zeitung und in einigen anderen tageszeitungen...warum...tja, aus kostengründen wahrscheinlich...

    dann wird es noch schwieriger, das versorgungsamt zu besuchen um dort persönlich vorzusprechen...

    ob die stellen in den rathäusern erweitert werden...vllt.

    grüßle
     
  4. gisipb

    gisipb Neues Mitglied

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    Macht mit WIR brauchen die Versorgungsämter!

    Hallo Ihr,

    mal schnell für Euch kopiert:


    Sozialverband VdK kämpft um Erhalt der NRW-Versorgungsämter
    Schicken Sie eine E-Mail an Ministerpräsident Rüttgers!


    (12.07.2006) Der Sozialverband VdK NRW startet heute eine E-Mail-Aktion gegen die Auflösung der Versorgungsverwaltung NRW. Per E-Mail an Ministerpräsident Dr. Jürgen Rüttgers können Sie Protest einlegen. Die E-Mail-Aktion ist eine Ergänzung der bereits seit Mai laufenden Unterschriftenaktion des Sozialverbands VdK. Unterschriftenlisten liegen in den 44 Kreisgeschäftsstellen des Sozialverbands VdK NRW aus. Die Protest-Aktion läuft bis zum 31.07.2006

    Sehr geehrter Herr Ministerpräsident Dr. Rüttgers,

    durch den Sozialverband VdK habe ich erfahren, dass die Landesregierung in NRW die Auflösung der Versorgungsverwaltung und die Kommunalisierung der Aufgaben ab dem Jahr 2007 beschlossen hat. Dagegen wehre ich mich entschieden.

    Ich befürchte, dass es durch die Auflösung der Versorgungsämter zu einer deutlichen Verschlechterung in der Beratung, Betreuung und Bearbeitung meiner Anliegen kommen wird. Die dortigen Mitarbeiter haben sich bisher stets durch Sachkompetenz und Verlässlichkeit bei erfreulich kurzen Bearbeitungszeiten ausgezeichnet. Ich befürchte, dass die langjährige fachliche Erfahrung der Mitarbeiter der Versorgungsverwaltung zu Lasten meiner Interessen verloren geht. Weiter befürchte ich, dass es bei Verlagerung der vielseitigen Aufgabengebiete auf die Kommunen zu einem massiven Qualitätsverlust kommt, bei dem meine Angelegenheiten nicht mehr kompetent und zügig bearbeitet werden. Auch droht der landesweit einheitliche Maßstab bei der Beurteilung von Erkrankungen endgültig verloren zu gehen.

    ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

    Wer bisher einen Schwerbehindertenausweis beantragen wollte, konnte dies bei einem der 11 Versorgungsämter in NRW tun. Allein im Jahr 2004 wurden zirka 530.000 Verfahren zur Feststellung einer Behinderung, zur Zuerkennung von Nachteilsausgleichen (wie etwa dem Merkzeichen G) und zur Ausstellung von Schwerbehindertenausweisen von den Mitarbeitern der NRW-Versorgungsverwaltung bearbeitet.
    Das soll ab nächstem Jahr anders werden, denn die NRW-Landesregierung hat im Zuge der Verwaltungsreform beschlossen, zum 1. Januar 2007 die Versorgungsämter in Nordrhein-Westfalen aufzulösen und deren Aufgaben auf Städte und Kreise zu verteilen.
    Der Sozialverband VdK NRW befürchtet, dass eine solche Zersplitterung der Versorgungsämter unweigerlich zu einer Verschlechterung der Serviceleistungen für die Betroffenen führen wird.

    ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

    Sehr geehrter Herr Rüttgers, es ist für mich unverständlich und nicht hinnehmbar, dass gerade den Menschen, die fachkundige Betreuung am nötigsten brauchen - und hierzu zählen Menschen mit Behinderungen - die kompetenten und fachlich versierten Mitarbeiter der Versorgungsverwaltung genommen werden, und sie so eine Behörde als Ansprechpartner verlieren, die in der Vergangenheit stets äußerst effizient gearbeitet hat.

    Ich bitte Sie, Ihren Einfluss geltend zu machen, diese Entscheidung nochmals zu überprüfen.

    Abgeschickt!!!!!!

    http://www.vdk.de/perl/CMS_Page.cgi?ID=nw12634&SID=MP6l4rlolexgNFsrq8LBNvGTJYJooJ

    Und ab geht die Mail.

    http://www.vdk.de/perl/CMS_Page.cgi?ID=nw12591&SID=MP6l4rlolexgNFsrq8LBNvGTJYJooJ

    Sozialverband VdK spricht mit Sozialminister Laumann über den Erhalt der Versorgungsverwaltung NRW

    http://www.vdk.de/perl/CMS_Page.cgi?ID=nw12665&SID=MP6l4rlolexgNFsrq8LBNvGTJYJooJ

    Für den Erhalt der Versorgungsverwaltung in NRW - Sozialverband VdK im Gespräch mit Reformbeauftragtem Palmen

    nordrhein-westfalen@vdk.de

    http://www.vdk.de/perl/CMS_Page.cgi?ID=nw14&SID=B20Cfs26UZXqcQZomF58jRyfoQGDbk

    Ich möchte beim Sozialverband VdK Nordrhein-Westfalen Mitglied werden
    für nur 4,00 Euro pro Monat !!

    LG Gisi
     
  5. Jürgen

    Jürgen Mitglied

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    Hallo Zusammen,

    ich kann die Auflösung nur begrüßen, denn langsamer und inkompetenter als das Versorgungsamt Köln kann man Anträge kaum bearbeiten... Eine Beschwerde bei der vorgesetzten Dienststelle (in Münster) brachte natürlich auch nichts... Dort war die Bearbeitung auch nicht besser... Ich brauchte 20 Monate und eine Klage vorm Sozialgericht um zu meinem Recht zu kommen.

    Viele Grüße
    Jürgen
     
  6. liebelein

    liebelein Carpe Diem.....

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    ...

    hallo jürgen,

    ob sich das allerdings durch eine abschaffung ändern wird bleibt zweifelhaft.

    aber trotz allem finde ich es gut, wenn wir auch verschiedene meinungen dazu hören bzw. lesen.

    grundsätzlich wird ja eh alles per post etc. erledigt...wer geht schon selber zum versorgungsamt.

    aber vielleicht sollten wir dies mal tun, damit sie sehen wie schlecht es einem oft geht.

    bilder sind ja "blender"...(mein neuer sachbearbeiter/bin umgezogen/ wird sicherlich gedacht haben...wow, sieht die blendend aus...aber ich blöde kuh hab nen altes photo hingeschickt, da ich nicht noch zum fotographen wollte.:o).
    vielleicht hätte ich sonst meine aussergewöhnliche parkgenehmigung erhalten.

    werde es auf alle fälle mal probieren, denn dann werde ich denen vor ort zeigen, wie "gut" ich laufen kann...und dann wissen sie, worauf sie sich einlassen....

    also, ein aufruf, stürmt eure versorgungsämter....:D wird bestimmt spassig ;)!

    finde es total unnütz, wenn ich umziehe und sofort einem neuen versorgungsamt zugeordnet werde...und somit auch einen neuen ausweis benötige. ich kriege innerhalb deutschlands ja auch keinen neuen führerschein oder personalausweis oder sonstwas.
    die aktenübergabe hätte doch vollkommen gereicht,oder?)

    wußtet ihr eigentlich, das verlängerungen von schwerbehindertenausweisen durchaus auch im rathaus erfolgen können....geht oft unproblematischer als beim versorgungsamt...(nach welchen kriterien die vorgehen...keine ahnung).

    eine gute nacht wünscht
    liebi
     
  7. trombone

    trombone die Schreibtischtäterin

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    Ich glaube kaum, dass das viel bringt - zumal ich von der Auflösungswelle von Behörden in NRW selber betroffen bin. Im Grunde will die NRW-Landesregierung bis zum Jahr 2012 ca. 33.000 Stellen in der inneren Verwaltung abbauen. Wie bitte schön soll das ohne betriebsbedingte Kündigungen laufen??
    Was die Versorgungsämter angeht, so sollen diese evtl. bei den Bezirksregierungen "eingegliedert" werden. Praktisch soll es aber so aussehen, dass zunächst alle dann als Außenstellen geführten "Behördenanteile" zunächst da bleiben wo sie jetzt sind - auch was das Personal angeht - nur das dann wohl nicht Versorgungsamt sondern vielleicht Bezirksregierung auf dem Briefkopf steht.
    In diesem Zusammenhang muss ich zugeben, dass das durchaus auch ein Tätigkeitsbereich wäre, der mich sehr interessieren würde....

    Von daher wird eine Auflösung zunächst nur auf dem Papier stattfinden - erst zu einem späteren Zeitpunkt werden dann effektive Umstrukturierungen stattfinden - in wie weit diese sinnig sind - mag mal dahin gestellt sein.

    Übrigens: Alle Behörden sind eigentlich dazu verpflichtet innerhalb von 6 Wochen zu entscheiden - sollte diese Entscheidung innerhalb dieser Zeit nicht möglich sein, ist der Antragsteller hiervon in Kenntnis zu setzen. Bei medizinischen Abwägungen kann diese Zeit selten eingehalten werden, denn häufig müssen div. med. Gutachten angefordert werden und wenn man sich auch hier im Forum einige Berichte anschaut brauchen auch die niedergelassenen Ärzte häufig sehr lange um auf solche Anfragen zu antworten. Außerdem sollte man nicht vergessen, dass ein Sachbearbeiter nicht nur einen Fall hat - auch im öffentlichen Dienst sind in den letzten Jahren sehr viele Stellen gestrichen worden. Diese Stellenstreichungen führen zwangsläufig auch zu längeren Bearbeitungszeiten....
    Und auch die jetzt geplanten Umstruckturierungen werden zwangsläufig wiederum zu längeren Bearbeitungszeiten führen - sehr zum Ärger der Betroffenen.
     
  8. Jürgen

    Jürgen Mitglied

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    Hallo Liebi,

    offensichlich ist die Verteilung der Prozente reine Glückssache und sehr häufig wird zu wenig anerkannt. Je weniger Prozente vergeben werden umso geringer sind die daraus entstehenden Kosten... Viele Antragsteller können oder wollen sich nicht monatelang mit Versorgungsämtern rumstreiten und legen auch keinen Widerspruch ein, was wiederum Geld spart. Vor dem SG Köln wird in ca. 50% der Fälle für den Kläger entschieden. Ein Kollege aus einem anderen Forum war so nett meine Geschichte auf seiner HP zu veröffentlichen. http://www.siewie8.de

    Was meinst Du mit "aussergewöhnliche parkgenehmigung "? Den blauen Ausweis (dafür benötigst Du ein "aG", das wird schwer) oder eine Parkerleichterung (Infos unter http://www.vdk.de/perl/CMS_Page.cgi?ID=nw287&SID=hiyTqGD5JWsTqLnRbUXsrb3LqWZTrt). Die Parkerleichterung wird beim Ordnungsamt beantragt (habe meine seit einer Woche :D ).

    @Birgit
    Du kannst Dir gerne meine Geschichte durchlesen und das mit den 6 Wochen Bearbeitungszeit ist eher als Witz verstehen. Meine Beschwerde hat auch länger gebraucht :mad: . In der Hoffnung, dass sich was verbessern wird

    Liebe Grüße
    Jürgen
     
  9. Kira73

    Kira73 Uveitispapst

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    Also ich will ja nix sagen, aber ich bekam auf Anhieb 30% zugestanden, weil ich der Meinung war das sei nicht gerecht habe ich Widerspruch eingelegt und habe mir gleichzeitig einen persönlichen Termin geholt.

    Der Arzt sah mich an - schaute hier, guckte da und meinte nur ihre mitgebrachte Akte muss ich nicht mehr einsehen, das sind min. 60%.
    Zehn Tage später war der Ausweis mit 60% und G in der Post.

    Ich kann nicht meckern, der entgültige Ausweis lag fünf Wochen nach Antragstellung auf dem Tisch.

    Gute Bearbeitung im Versorgungsamt Soest.

    Grüße
    Kira
     
  10. liebelein

    liebelein Carpe Diem.....

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    hallo jürgen...

    die parkerleichterung meinte ich. denn es wird immer beim versorgungsamt rückfrage gehalten ...die müssen das befürworten...was sie meistens nicht tun.

    was hast du damit denn für vorteile?

    siehe auch den beitrag hier dazu:
    http://rheuma-online.de/phorum/showthread.php?t=13924
    (steht auch unter DEUTSCHLAND-FORUM alles rund um das thema schwerbehinderung)

    so einfach ist es nicht, an die ausnahmegenehmigung zu kommen.
    hab schon einen widerspruch gegen den bescheid der verkehrsbehörde hier gestellt. das geht jetzt zum kreisamt und bin gespannt, wie es dann weiter gehen wird.

    biba
    liebi