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33 Jahre jung mit Verdacht auf Polyathritis

Dieses Thema im Forum "Ich bin neu!" wurde erstellt von Trotzkopf, 28. Oktober 2012.

  1. Trotzkopf

    Trotzkopf Registrierter Benutzer

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    Hallo Ihr Lieben,ich bin 33 Jahre und habe seit 4 Tagen die Verdachtsdiagnose Polyathritis.Beschwerden sind starke Rückenschmerzen die Nachts auftreten und über Tag fast ganz verschwinden.Schmerzen im Knie und Schultergelenk.Kleine Fuss und Handgelänke sind ebenfalls betroffen.allerdings habe ich keine steifheit oder schwellungen(noch nicht?).Die Beschwerden habe ich seit ca 6 Wochen ,allerdings nicht so stark wie jetzt,wo kein Tag ohne Schmerzen vergeht und alles gleichzeitig weh tut. :-(
    Also bin ich Anfang letzter Woche zum HA der mir Blut abnahm und mich zwei Tage später anrief ich solle umgehend zu einem Rheumatologen.Gesagt getan,diese woche Montag bin ich ohne Termin bei dem von Hausarzt vorgeschlagenen Rheumadoc aufgetaucht und bin direkt dran gekommen...Glück gehabt.dem fehlen noch zwei Blutwerte und er hat mich gebeten eine skelettscintigraphie machen zu lassen.Den Termin hab mein Mann für mich nächste Woche Donnerstag erkämpft .danach soll ich mit den Bildern zum Rheumadoc und dann schauen wir nach der geeigneten Therapie .Bis dahin bekomme ich Diclofenac...nehme es aber nur Nachts.Ich habe schreckliche Angst vor den bervorstehenden Medikamenten und vor der Zukunft.Habt Ihr Eure Ernährung umgestellt? mir fällt das so schwer...und wenn man medikamente nimmt hat man dann garkeine schmerzen mehr solange man sie nimmt oder kommen trotzdem Schübe?
     
  2. luiselotte

    luiselotte Registrierte Benutzerin

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    Hallo Trotzkopf,

    willkommen im Forum!

    Und keine Panik - Du kannst auch mit Rheuma ein gutes Leben haben.

    Erst mal die endgültige Diagnose abwarten und was der Doc Dir an Medikamenten verschreibt, Du kannst hier dann bei der Suchfunktion sicher einiges darüber herausfinden.

    Und zu Deiner letzten Frage; jeder hat natürlich einen individuellen Verlauf der Krankheit, aber ich z. B. bekomme seit meiner Diagnose Basistherapeutika (keine Schmerzmittel, sondern Immunsystem-unterdrückende Medis) - damit habe ich so gut wie keine Schmerzen.

    Angst vor der Zukunft brauchst Du nicht zu haben, möglichst immer schön zuversichtlich bleiben, das hilft immer besser bei jeder Therapie!
     
  3. Julia123

    Julia123 rheumatic pixie

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    Hallo,
    erstmal herzlich willkommen hier bei uns im Forum.
    So wie dir ging es vermutlich uns allen vor bzw. direkt nach der Diagnosestellung. Man ist wie vor den Kopf geschlagen und hat den Eindruck, vor einem riesigen Berg zu stehen, den man kaum zu bewältigen glaubt. Aber das Leben geht weiter und man kann sich mit der Situation auch arrangieren. Beim Einen dauert es länger, beim Anderen geht dies sehr schnell.
    Ich persönlich bin 41 Jahre alt und lebe nun schon 12 Jahre mit Der Diagnose rheumatoide Arthritis. Dazu gesellte sich auch noch eine Osteoporose. Aber ich arbeite nach wie vor Vollzeit in meinem Beruf. Es gibt krankheitsbedingt immer mal schlechte Phasen, aber auch gute Phasen, in denen ich kaum etwas spüre .....
    Was die Medikamente anbelangt, ist es so, dass nicht jeder Rheumapatient gleich auf ein bestimmtes Medikament anspricht. Oft dauert es eine Weile, bis man das richtige Medi gefunden hat. Hier kann ich dir nur raten, Geduld zu haben und deinem Rheumadoc zu vertrauen. Angst vor den Medikamenten solltest du nicht haben, denn es geht darum, den Zerstörungsprozess deiner Gelenke aufzuhalten. Es gibt auch viele Tipps und Tricks, eventuellen Nebenwirkungen in Schach zu halten.

    Ich hoffe, dass ich dich ein wenig beruhigen konnte und dir auch ein Wenig Mut machen konnte.

    Wenn du Fragen zu deiner Erkrankung hast, dann stelle sie ruhig hier im forum. Auch wenn du einfach mal jammern möchtest. Du findest hier immer ein offenes Ohr und es gibt kaum eine Frage, auf die du hier keine Antwort erhältst.

    Liebe Grüße
    Julia123
     
  4. Trotzkopf

    Trotzkopf Registrierter Benutzer

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    Vielen Dank für Eure schnellen antworten.Ich werde mich natürlich nicht unterkriegen lassen.Ich bin ein Trotzkopf und ich trotze dem ganzen so gut es geht entgegn.Trotzdem macht es mir Angst Medikamente zunehmen die alle samt Nebenwirkungen mit sich tragen.Ich hasse Medikamente und habe nie welche genommen...mal abgesehen von rezeptfreien Schmerztabletten für den Kopfschmerz.
    Nun stellt sich mir aber eine Frage:Sollte ich diclofenac nach Bedarf oder jeden Tag nehmen,denn sie sind ja entzündungshemmend.und habe ich die Möglichkeit mit meinem Arzt zu verhandeln welche Medikamente ich später einnehmen muss? Habe gestern übrigens einen Bericht über eine Klinik in Düsseldorf Meerbusch gesehen in der eine Frau (die sehr schnell und schwer erkrankt ist)alle 6 Wochen eine Infussion bekommt und keine Nebenwirkungen hat.das Medikament ist erst seit zwei Jahren auf dem Markt.Leider wurde es in dem Bericht nicht namentlich genannt.Kennt es trotzdem einer von Euch?
     
  5. Sibebe

    Sibebe Registrierter Benutzer

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    Hallo,
    bei mir ist die rheumatoide Arthritis mit 31 Jahren aufgetreten. Bevor die Ärzte die Krankheit diagnostizierten dauerte es ein halbes Jahr. Habe auch viel Parkemed und Brufen geschluckt. Heute bin ich, wie viele andere auch dankbar dafür das es diese Medikamente gibt. Hätte ich diese nicht wäre ich wahrscheinlich heute ein schwerer Pflegefall. ich hatte so derartige Schmerzen das mir mein Lebensgefährtte aus dem Bett und aufs und runter vom Klo helfen musste.
    Heute arbeite ich eine 40 Std. Woche in einer leitenden Position.
    LG Sibebe