Nautica1987
Neues Mitglied
Ein Hallo an Alle, ich bin neu hier im Forum und hätte schon jetzt eine Frage zur reaktiven Arthritis.
Derzeit bin ich 26 Jahre alt und weiblich. Seit Dezember 2013 habe ich beidseits Knieschmerzen. Ich muss dazu sagen, dass ich mich letztes Jahr sportlich sehr gefordert habe und dachte es käme von der Überlastung beim Sport. Nun bestehen jedoch seit über 4 Wochen schubweise (3-4 Tage) von der Schmerzintensität an den Schmerzspitzen unerträgliche Leisten-/Hüftschmerzen beidseits. Ich habe das Gefühl, dass es im Ellenbogen nun auch losgeht. Ich habe bisher Ibu, Voltaren, Tramal, Kälte, Wärme, Schonung, leichte Bewegung usw. ausprobiert. Wirklich schmerzfrei werde ich nur unter Oxygesic (sehr starkes Schmerzmittel ähnlich Morphin) und Tilidin.
Bisher ist ein MRT von Knie, Hüfte und LWS gelaufen mit minimalsten, kaum sichtbaren Gelenkergüssen. Auch in der Sonographie war kein Gelenkerguss sichtbar. Arthrose ist ausgeschlossen worden. KEINE geschwollenen, heißen, geröteten Gelenke. Leicht geschwollene Lymphknoten am ganzen Körper, starkes Abgeschlagenheitsgefühl mit teilweise subfebr. Temp.
Was mir Sorgen bereitet ist, dass der ANA-Titer leicht ansteigt von 1:80 auf 1:160 (meine Mutter hat den Hautlupus), alle Differenzierungen der ANAs waren negativ, HLA-B27 war negativ, Rheumafaktoren negativ, kein CRP-Anstieg, keine BSG - mein Blutbild sieht durchweg gut aus. ABER ich habe eine durchgemachte Yersinien-Infektion (IgG ist noch hoch) und eine durchgemachte Parvo B19 Infektion nachweisbar. Chlamydien müssen noch abgenommen werden.
Meine Frage nun, hört sich das wirklich nach einer reaktiven Arthritis an? Oder müssten dazu die Gelenke massiv geschwollen, gerötet und heiß sein? Ich sollte 3 Tage 40mg Cortison laut Hausarzt ausprobieren, habe ich getan, aber keinerlei Verbesserung gespürt. Wirkt Cortison so schnell überhaupt? Diese Gelenkschmerzen treiben mich in den Wahnsinn. Die Rheumatologen sind bisher überfragt, da keine Entzündungsfaktoren vorhanden sind.
Ich würde mich sehr, sehr freuen, wenn mir jemand antworten könnte, der evtl. etwas Ähnliches erlebt hat und mit mir seine Erfahrungen teilen möchte. Ich habe große Angst, dass ich deshalb mein Studium nicht weitermachen kann und daran liegt mir wahnsinnig viel...
Viele Grüße,
Nautica
Derzeit bin ich 26 Jahre alt und weiblich. Seit Dezember 2013 habe ich beidseits Knieschmerzen. Ich muss dazu sagen, dass ich mich letztes Jahr sportlich sehr gefordert habe und dachte es käme von der Überlastung beim Sport. Nun bestehen jedoch seit über 4 Wochen schubweise (3-4 Tage) von der Schmerzintensität an den Schmerzspitzen unerträgliche Leisten-/Hüftschmerzen beidseits. Ich habe das Gefühl, dass es im Ellenbogen nun auch losgeht. Ich habe bisher Ibu, Voltaren, Tramal, Kälte, Wärme, Schonung, leichte Bewegung usw. ausprobiert. Wirklich schmerzfrei werde ich nur unter Oxygesic (sehr starkes Schmerzmittel ähnlich Morphin) und Tilidin.
Bisher ist ein MRT von Knie, Hüfte und LWS gelaufen mit minimalsten, kaum sichtbaren Gelenkergüssen. Auch in der Sonographie war kein Gelenkerguss sichtbar. Arthrose ist ausgeschlossen worden. KEINE geschwollenen, heißen, geröteten Gelenke. Leicht geschwollene Lymphknoten am ganzen Körper, starkes Abgeschlagenheitsgefühl mit teilweise subfebr. Temp.
Was mir Sorgen bereitet ist, dass der ANA-Titer leicht ansteigt von 1:80 auf 1:160 (meine Mutter hat den Hautlupus), alle Differenzierungen der ANAs waren negativ, HLA-B27 war negativ, Rheumafaktoren negativ, kein CRP-Anstieg, keine BSG - mein Blutbild sieht durchweg gut aus. ABER ich habe eine durchgemachte Yersinien-Infektion (IgG ist noch hoch) und eine durchgemachte Parvo B19 Infektion nachweisbar. Chlamydien müssen noch abgenommen werden.
Meine Frage nun, hört sich das wirklich nach einer reaktiven Arthritis an? Oder müssten dazu die Gelenke massiv geschwollen, gerötet und heiß sein? Ich sollte 3 Tage 40mg Cortison laut Hausarzt ausprobieren, habe ich getan, aber keinerlei Verbesserung gespürt. Wirkt Cortison so schnell überhaupt? Diese Gelenkschmerzen treiben mich in den Wahnsinn. Die Rheumatologen sind bisher überfragt, da keine Entzündungsfaktoren vorhanden sind.
Ich würde mich sehr, sehr freuen, wenn mir jemand antworten könnte, der evtl. etwas Ähnliches erlebt hat und mit mir seine Erfahrungen teilen möchte. Ich habe große Angst, dass ich deshalb mein Studium nicht weitermachen kann und daran liegt mir wahnsinnig viel...
Viele Grüße,
Nautica