Servus Flocke, am liebsten verwende ich meine Ernte aus dem Garten und den Gärten der Nachbarn die mir kleine geeignete Standorte zum ansiedeln zur Verfügung stellen. Ich verarbeite die Wurzel zu Tee, setze aber auch Essig und Auszüge oder Essenzen an, nicht nur vom Rosenwurz. Ich habe meine Liebe für's " Unkraut" entdeckt. Unsere heimische Pflanzenwelt hat so viele Helferlein im Gepäck. Viele einheimische Pflanzen blühen nicht so spektakulär wie das verzüchtete, eingeführte Grünzeug, dafür sind sie nützlich für Tier und Mensch. Wir waren schon sehr dumm zu glauben wir wüssten es besser als die Natur. Es gibt Nachbarn die hassen meinen Garten der struppig und wüst daher kommt, aber voller Leben ist. Ich freu mich wenn Wasserdost, Ehrenpreis, Mariendistel, Borretsch Pimpinelle und ihre Freunde sich aussäen. Etwas findet immer Wege zurück in die Welt und noch darf jeder ja seinen Garten gestalten wie er möchte. Hups, jetzt bin ich ins Schwafeln geraten. Wenn du lieber ein Nahrungsergänzungsmittel verwenden wolltest schau eines ohne Rieselhilfe und irgendwelche Zusätze zu bekommen. Gute Präparate kommen z.B. aus der Schweiz oder den skandinavischen Ländern, die gehen anders als Gesundheitransthemen ran, informieren auch über Vorsorge und verteufeln nicht nur. Gruß kira
Nachdem Magnesiumcitrat anregend wirkt passt das besser morgens, abends passt entspannungsförderndes Magnesiumbisglycinat besser. MgCitrat bringt ausserdem die Darmtätigkeit in Wallung, der soll in der Nacht aber möglichst in den Reinigungsmodus gehen. By the way, im anderen Thread steht was von Magnesium plus kaliumreiches irgendwas... Magnesium und Kalium behindern die Aufnahme des jeweils anderen.
Weil ich hinter der Kulisse gefragt wurde woher ich "Magnesium und Kalium behindern die Aufnahme des jeweils anderen" wissen will. Eines gehört zu den Erdalkalimetallen, das andere zu den Alkalimetallen. Beide Periodengruppen sind äußerst reaktiv. Elemente derselben Gruppe können gut mit einander eingenommen werden und behindern sich nicht oder kaum. Wer sich für Supplementierung von Mikronährstoffen und Einnahmezeitraum interessiert kann sich über das Periodensystem einigermaßen orientieren. Es macht ja Sinn synergistische Effekte auszunutzen.
Falls es hier noch oder wieder sowas wie eine Forumsbetreuung gibt - es macht vielleicht Sinn das mal thematisch auseinander zu zupfen. Info wäre toll...
Hallo Zwergpiratin, ich reduziere auch gerade nach sechs Jahren das Prednisolon - bin fast die gesamte Zeit auf 5 mg gewesen plus immer mal wieder wegen eines Schubs für 1-2 Wochen auf 15 -20 mg (meistens während der Pollensaison oder wegen allergisch entzündeter Mückenstiche). Bei mir war die Knochenichtemessung Anlass dafür, dass ich wieder einen Auslassversuch starte: Ich stehe inzwischen an der Grenze zwischen Osteopenie und Osteoporose, obwohl ich täglich drei Stunden mit dem Hund draußen unterwegs bin und dreimal die Woche Sport mache (Rückengymnastik und Langhanteltraining), Kalzium und Viramin d zu mir nehme. Bisphosphonate will ich nicht nehmren, also muss das Predniweg oder zumindest die Dosis weit runter. Ich bin spontan von 5 mg auf 4 mg herunter, vier Wochen später nach Rücksprache mit meiner Rheumatologien von 4 auf 2,5 mg, allerdings auch mit der Anweisung, dass ich sofort wieder höher gehe, falls ich zu starke Beschwerden bekomme oder sich ein Schub ankündigt. Sie nennt das "mit dem Kortison spielen". Bin gespannt, wie mein Immunsystem nächsten Montag auf die Grippeimpfung reagieren wird. Unter Predni hatte ich einen höheren Ruhepuls und wenn ich mich über irgendwas geärgert oder erschrocken habe, hatte ich heftigstes Herzstolpern und Herzrasen. Das ist nun weg, dafür habe ich einen Ruhepuls von 58-65, friere noch mehr als früher wie ein Stint und habe immer freitags, wenn ich MTX spritze, eine Art depressive Reaktion. Mehr habe ich noch nicht bemerkt. Daher, weil Du nach einem Tipp fragtest: Meine Rheumatologin sagt immer, dass die vielen Stunden, die ich draußen spazieren gehe, mit das beste sind, was ich machen kann. Und ich bin total dankbar, dass das noch geht, wobei meine ISG-Fugen inzwischen auch unleidig sind, aber da arbeite ich dran. Kardiotraining ist gleich etwas heftig, finde ich. Auch da gibt der Körper das Tempo vor. Zügiges Spazierengehen ist für den Körper das Normalste, weil der Mensch ein Geher ist. Insofern versuch doch das mal - egal wie weit und wie schnell. Oder besorg dir ein Fahrradergometer und radel mit geringem Widerstand vor Dich hin. Das ist beides niedrigschwellig und lässt sich leicht dosieren. Wegen der Unterzuckerung würde ich mal den Speiseplan kritisch betrachten, vielleicht machst Du ab und an etwas, was das begünstigt bzw. kannst du etwas einbauen, um den Zuckerspiegel zu stabilisieren. Körperliche Bewegung stabilisiert den Zuckerhaushalt übrigens auch. Also dran bleiben, geduldig sein und auf den eigenen Körper hören - ich drücke Dir die Daumen Liebe Grüße Isabeau