Hallo zusammen, ich habe eine seronegative Polyarthritis mit Raynaud und vor allem starker Fatigue und stecke gerade parallel in zwei Verfahren. Ich würde mich sehr über eure Erfahrungen freuen. 1. GdB Ich bin im Widerspruchsverfahren. Im ersten Bescheid wurde meine Rheumaerkrankung praktisch nicht berücksichtigt, es wurde nur ein anderer Befund bewertet. Das Verfahren zieht sich jetzt schon über 1,5 Jahre, unter anderem weil Befundberichte gefehlt haben bzw. falsch verschickt wurden. Was hat euch im Widerspruch geholfen? Eigene Befundberichte nachreichen, Stellungnahme vom Rheumatologen, Unterstützung durch VdK oder SoVD? Wird die Fatigue bei euch in der GdB-Bewertung berücksichtigt, oder zählen am Ende nur die Gelenke? 2. Pflegegrad Ich habe einen Pflegegrad beantragt. Die Begutachtung durch den Medizinischen Dienst steht noch aus. Im Alltag schaffe ich vieles nur mit Hilfe: Putzen, Wäsche, Bett beziehen. Kochen fällt oft ganz aus. Eine Reinigungskraft kommt schon regelmäßig, und ein Familienmitglied unterstützt mich ein paar Stunden pro Woche. Hat jemand mit entzündlichem Rheuma und Fatigue, aber ohne große Bewegungseinschränkungen, einen Pflegegrad bekommen? Wie lief die Begutachtung? Habt ihr ein Pflegetagebuch geführt, und hat es geholfen? Wofür nutzt ihr den Entlastungsbetrag? Klappt das gut mit einer Haushaltshilfe? Danke euch schon mal fürs Teilen! Liebe Grüße Stillwasser