Hallo zusammen, ich habe eine seronegative Polyarthritis und bin seit rund zehn Jahren in rheumatologischer Behandlung. Aktuell bekomme ich RoActemra, brauche aber trotzdem immer wieder Kortison. Betroffen sind vor allem Fingergelenke, Knie und Rücken, dazu kommen Raynaud und Fatigue. Mich würde interessieren: Wie hat sich die seronegative Form bei euch über die Jahre entwickelt? Welche Therapie hat bei euch am Ende gut funktioniert, gerade wenn ein Biologikum nicht ausreichend wirkte? Habt ihr den Eindruck, dass die Diagnose „seronegativ“ manchmal weniger ernst genommen wird, z. B. bei Ämtern oder Gutachten? Freue mich über eure Erfahrungen!
Servus Stillwasser, Willkommen an Bord. Ich habe auch ein seronegatives Rheuma, welches aber deutlich röntgen-positiv ist. Bis heute treffe ich auf Rheumatologen die meinen das könne nicht sein, diese Form bekämen nur Männer. Nun, bin ich nicht, hab's aber trotzdem. Wie läuft sowas bei mir? Ich empfehle dem Weißkittel die Nase in Fachliteratur zu stecken oder damit zu leben, dass es Einhörner gibt. Es laufen viele Idioten rum - unter allen Spezies auf der Erde. Insgesamt bin ich nach über 40 Jahren Erfahrung eher kritisch und ein mündiger, informierter Anti-Wackel-Dackel Patient und Nein-Sager geworden, aber ein freundlicher . Zu 2: frage vielleicht lieber nicht nach deren zusätzlicher Therapie, sondern schaffe dir deine Strategien. Meiner Erfahrung nach trägt jeder das wirkungsvollste Therapeutikum mit sich herum, es ist schmerzstillend und entzündungshemmend, kostet nichts und hat keine unerwünschten Wirkungen. Es nennt sich Myokin. Gruß kira PS du erwähnst drüben das Raynaud-Syndrom. Guck evtl. mal nach Info bzgl. DMSO Einreibungen. Hinweis: Medizin zum Selber Machen. findest sicher