Mehr zur S3-Leitlinie „Management kardiovaskulärer Komorbiditäten entzündlich-rheumatischer Erkrankungen“: https://www.dgrh.de/pressemitteilung/neue-s3-leitlinie-der-dgrh/
Hallo Lavendel Vielen Dank für den eingestellten Link, gell ...! Habe ich soeben gespeichert. Tja, ist schon erstaunlich, was bei entzündlich rheumat. Erkrankungen noch alles hinzu kommen kann! Als mich mein Rheuma-Doc darauf aufmerksam machte, dass jährl. Kontrollen von Lunge und Herz erfolgen müssen, dachte ich noch: "Ach, wird schon nicht so schlimm kommen - Lunge wird ja eh schon seit zig Jahren kontrolliert! Es wird wohl nicht auch noch das Herz hinzu kommen ...?" Doch siehe da ... als sich eine gewisse Art von Kurzatmigkeit nicht mehr mit Asthma-Spray besänftigen ließ und ich das Gefühl hatte, als "zieht mir eine unsichtbare Hand einen Gürtel über den Brustkorb enger", und die Messwerte vom Pulsoximeter immer öfter die Normbereiche verlassen haben, wurde "mein Herz" näher unter die Lupe genommen. Fazit: 2 undichte Herzklappen ... *deshalb also* Wie man das jemals "repariert" - keine Ahnung! (OP-Risiko ...!) *mal sehen, wie's kommt* *wink*
Bei mir wurde die Herzklappe ersetzt, Rhythmusstörungen und Vorhofflimmern per Katheterablation (Kryo) behoben, und COPD/Asthma überlappend festgestellt und wird auch behandelt und kontrolliert.
Da hat sich ja schon einiges ereignet bei Dir, Chrissi ... *hm* Noch kann mein Herzmuskel die Situation - derzeit - soweit ausgleichen. Seitdem es bei meiner letzten OP zu einem "bedenklichen Narkose-Zwischenfall" kam, werden nurmehr Not-OP's in Betracht gezogen, laut Fachärzten. *abwarten*
Bei der Herzklappen-OP wird die Klappe durch die Leiste repariert oder ersetzt, wegen Risiko bei Rheumis.
Genau Chrissi, davon hörte ich bereits ... jedenfalls bleibt es spannend, welcher Arzt es sich antun wird, aufgrund meiner zahlreichen Allergien, welche bereits das Einsetzen von Prothesen unmöglich machten oder wo man bereits bei der Gabe von Medikamenten während medizinischer Eingriffe erkannte bzw. aufgezeigt bekam, dass dieses und jenes nicht verwendet werden kann, eine Behandlung bei mir durchführen wird, wenn es einmal dazu kommen sollte ... Wie oft bekam ich zu hören: "Komplexer Fall ..." oder konnte ich auf Überweisungen zu anderen Fachärzten den Vermerk lesen: "CAVE ...!" (ein ärztlicher "Insider-Begriff"). Also mal sehen, wie's kommt ...
Für Herzklappen gibts Kliniken, die drauf spezialisiert sind. CAVE heißt eigentlich nur Vorsicht, Achtung.... und es macht Sinn und gibt mir Sicherheit. Ich war in Bad Nauheim, in der Kerckhoffklinik. Ich hab jede Menge Unverträglichkeiten und Allergien. Aber wenn man es weiß, geht die Klinik drauf ein.
Ja schon ... mich erschreckt das Wörtchen auch nicht ... doch für Medizinier wirkt es im Zusammenhang mit bereits erfolgten "Anaphylaxie-Erfahrung" bedeutungsschwerer. Da ohnehin Herzkontrollen erfolgen, werden sich die Mediziner schon irgendwann Gedanken darüber machen, wo - wie - wann etwas geschehen soll. So oder so - werde ich vorbereitet sein, für irgendeine eingreifende Vorgehensweise - falls möglich. Beruhigt bin ich darüber bereits "alles geordnet" zu haben (inklusive Beisetzungs-Verfügung mit eigenen Abschiedsworten). Man weiß ja nie ...