Erfahrungen nach Absetzen von Tremfya

Dieses Thema im Forum "Biologika und niedermolekulare Wirkstoffe" wurde erstellt von ancora, 28. April 2026.

  1. ancora

    ancora Neues Mitglied

    Registriert seit:
    24. November 2025
    Beiträge:
    5
    hallo an Alle,
    vielleicht kann mir jemand seine Erfahrungen nach dem Absetzen von Tremfya schildern.
    Ich habe erst 2 spritzen bekommen und möchte auch dieses Biologika nicht weiter nehmen.
    Ich habe, wie bei den anderen Biologika auch, wieder eine schwere Bronchitis entwickelt. Viel schlimmer als normal.
    In einem anderen Beitrag habe ich schon geschildert wieviele Nebenwirkungen ich hatte und wieviele Erkältungen. Nun stellt sich heraus dass es bei Tremfya das gleiche ist.
    Mein Fazit, für mich sind diese Therapien nicht geeignet.
    Habe gelesen dass es 15 Wochen braucht bis es vollständig aus dem Körper ist.
    Was geschieht dann, bekomme ich einen enormen PSO - Schub oder Schmerzen und was kann man tun damit es nicht so hart wird?
    wäre schön wenn mir jemand antworten geben kann.
    grüsse ins Forum von Sabine
     
  2. Henrik Heimthal

    Henrik Heimthal Neues Mitglied

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    15. Februar 2021
    Beiträge:
    13
    Hallo,
    das tut mir leid zu hören.
    Ich hoffe, Du bekommst zu Deiner Frage was Du erwarten musst, wenn der Wirkstoff aus dem Körper ist, gute Antworten.
    Ein (Neben)Aspekt ist aber die Frage, wie lange es braucht. Das ist eine Definitionssache, 15 Wochen scheinen eher sehr viel.
    Laut künstlicher Intelligenz (siehe unten), ist die Halbwertszeit für den Wirkstoff 15-18 Tage. Bereits nach einem Monat ist die Wirkstoffkontration nur noch 25% von dem urspünglichen Wert.
    Ab wann mit den Folgewirkungen des Absetzens des Medikaments zu rechnen ist, kann vermutlich am ehesten ein Arzt abschätzen (oder ein Leidensgenosse seine persönlichen Erfahrungswerte mitteilen).
    Was sagt denn dein Rheumatologe, was Du tun kannst, damit es nicht so hart wird?

    Alles Gute, hoffentlich

    Grüße, Henrik


    Info von künstlicher Intelligenz:
    "Die Halbwertszeit von Guselkumab beträgt etwa 15 bis 18 Tage. Das bedeutet, dass nach dieser Zeit die Hälfte des Wirkstoffs abgebaut ist. Um den Wirkstoff fast vollständig aus dem Körper zu eliminieren, sind etwa 4 bis 5 Halbwertszeiten nötig – also etwa 12 bis 15 Wochen. Allerdings ist der Wirkstoff nach dieser Zeit nicht mehr nachweisbar oder wirksam, sondern nur noch in Spuren vorhanden. In der Praxis wird davon ausgegangen, dass nach etwa 12 Wochen der Wirkstoff weitgehend aus dem Körper ausgeschieden ist, was auch in den offiziellen Angaben zur Stillzeit und Schwangerschaft so empfohlen wird"
     
  3. Kira73

    Kira73 Uveitispapst

    Registriert seit:
    17. April 2006
    Beiträge:
    4.446
    Ort:
    Sauerland
    Servus ancora,

    gar nichts -muss- passieren. Geh positiv mit deiner Entscheidung weiter.

    Es ist Frühling, es kommt der Somner, tu dir Gutes, bleibe in Bewegung, sorge für Entspannung, lass nicht zu dass die Situation dich über die Maßen stresst. Es ist gar nicht gesagt, dass dein Körper aufgrund des Absetzens einen fetten Schub abliefert.

    Habe und behalte dir den Mut eigene Entscheidungen zu treffen, sei ein mündiger Patient und nimm die Hilfe an, die dir als die richtige erscheint.

    Gruß
    kira
     
  4. ancora

    ancora Neues Mitglied

    Registriert seit:
    24. November 2025
    Beiträge:
    5
    Danke an Kira und Hendrik für Eure Nachrichten.

    ich habe heute das Rheumatologikum angeschrieben und hoffe einen Zwischentermin zu erhalten. Ich brauche eine Strategie für mich, einen Weg den ich annehmen kann.
    Inzwischen sind meine Leberwerte 5 Fach erhöht und so bestätigt sich mein Gefühl völlig vergiftet zu sein.
    Auch die Hausärztin ist der Meinung dass diese starken Medikamente nicht für jeden geeignet sind und ich wohl dazu gehöre.
    Sie will mich unterstützen. Sie sieht ja meinen Zustand zunehmend schlechter werdend in den letzten 6 Monaten.
    Inzwischen sind auch meine Knie von entsetzlichen Schmerzen geplagt und ich habe Probleme beim Laufen und traue mich kaum noch Auto zu fahren. Ich hoffe bald etwas besseres von meinem Zustand berichten zu können.
    Grüße von Ancora
     
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