Im Moment stehen die Zeichen bei mir auf totaler Abwehr, aber vielen Dank für die Info @Heike68. Ich sollte halt immer montags oder dienstags spritzen und das wird schwierig. Ich weiß, dass man das schlecht nachvollziehen kann, wenn man keine Angsterkrankung hat.
Sinela ich verstehe dich gut, doch du hast schon so vieles geschaft und das mit der Spritze schaffst du auch noch vielleicht erstmal bei der Ärztin und dann eventuell alleine. Drücke dir auch alle Daumen
Vielen Dank ihr zwei. @Gunilla 7: Die ersten beiden Spitzen lasse ich mir grundsätzlich beim Arzt geben und setze mich dann eine Stunde ins Wartezimmer. Aber was, wenn am Tag danach was ist und es ist Wochenende? Oder am Tag der Spritze Freitag? DAS schaffe ich definitiv nicht.
Es gibt immernoch eine Notaufnahme. Und es gibt ein Taxi, und evtl. auch den RTW. Vielleicht hilft dir so ein Plan B auch. Und das Taxigeld hab ich immer im Geldbeutel, meine Krankenunterlagen und Medikamentenplan sind im Womo. Das hab ich für mich im Hinterkopf. Ich hab ja seit meinem Zwischenfall nach der Katheterablation, als ich fast verblutet bin als die Ader platzte, auch mit Ängsten zu kämpfen, und fahre deshalb nur noch im Umkreis von 1 Std. ums Heimatkrankenhaus mit dem Womo rum. Vom Verstand her ists Quatsch und bremst mich ziemlich aus beim "Lebengenießen". Aber ich fühle mich immer sicher, wenn ich so ein Sicherheits-Not-Hintertürchen habe. Das ist die beste Voraussetzung, dass mans nie braucht.
RTW nur, wenn es mir ganz bescheiden gehen würde. Klar, es gibt auch die 116 117, aber da kann es sein, dass ein Arzt kommt, der überhaupt keine Ahnung hat (hatte ich nach der Plattenentfernung am Oberschenkelhals. Mir ist die Krücke auf die Wunde gefallen und es hat geblutet. Wusste ja jetzt nicht, ob die Naht - OP war erst zwei Tage her - aufgegangen ist, also dort angerufen. Es kam ein Arzt mit Sanitäter, der wollte sich die Wunde zuerst gar nicht anschauen. Dann hat er es doch gemacht, war zum Glück nichts aufgegangen, aber dank des Markumar hörte es nicht auf zu bluten. Druckverband könne man an der Stelle nicht machen (habe ich dann später selbst eine Lösung für gefunden) und jetzt der Obergag - die hatten nicht mal Verbandsmaterial dabei!). Taxi kann ich mir nicht wirklich leisten; habe zwar 100 € dafür auf die Seite gelegt, eine Fahrt in die Notaufnahme und ggf. zurück kostet ca. 65 €. Und das kann ich höchstens einmal im Monat machen, lebe ja von Grundsicherung. Dass Du Angst hast, kann ich nachvollziehen, das war ja auch eine heftige Erfahrung!