Leflunomid

Dieses Thema im Forum "Klassische langwirksame Antirheumatika" wurde erstellt von Bärchen55, 22. Februar 2026 um 12:09 Uhr.

  1. Bärchen55

    Bärchen55 Aktives Mitglied

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    Hallo,

    Seit 5 Monaten nehme ich 10 mg Leflunomid. Jetzt habe ich seit 2 Wochen Hitzewellen, dachte erst ich hätte Fieber. Hatte aber nur 35,8 Temperatur.
    Außerdem habe ich morgens Kopfschmerzen, die gehen im Tagesverlauf wieder weg.
    Haarausfall ist wieder sehr schlimm und Bauchschmerzen.
    Kann es sein, dass nach über 3 Monaten Nebenwirkungen auftreten?
    Wer hatte auch solche Hitzewellen?

    Ich nehme noch MTX und Methylprednisolon dazu, aber schon seit einigen Jahren. Davon kann es also nicht kommen.

    Die Wirkung von Leflunomid ist auch nur unwesentlich besser als von Quensyl. Quensyl hatte ich vorher. Ist dann ausgetauscht worden, wegen starken Entzündungen in Händen und Füßen.

    Liebe Grüße
     
  2. Sinela

    Sinela Bekanntes Mitglied

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    Ich hatte vom Arava 20 mg keine Nebenwirkungen, bei 40 mg brachen mir die Haare ab. Hitzewallungen hatte ich aber beim Enbrel, Benepali und Amgevita. Und beim Enbrel kamen die starken Hitzewallungen erst nach 8 Jahren, also ja, auch nach einiger Zeit kann es zu neuen Nebenwirkungen kommen.

    Edit: Tippfehler
     
  3. Heike68

    Heike68 Moderatorin

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    Darf ich mir die Frage erlauben, warum dein Rheumatologe ein Cocktail aus MTX, Leflunomid und Predni vorschlägt und nicht einen Wechsel zu einem Biologikum in Erwägung zieht?
     
  4. Bärchen55

    Bärchen55 Aktives Mitglied

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    163
    Danke Sinela für deine Antwort.
    Schade, ich habe gedacht ich käme ohne Nebenwirkungen davon. Der Anfang war so vielversprechend.

    Heike, so viel ich weiß werden bei Kollagenosen öfter Kombinationstherapien verschrieben. Viele Biological sind für Kollagenosen auch nicht zugelassen.
    Wegen Lungenfibrose käme bei mir Rituximab in Frage. Das soll aber erst zum Einsatz kommen wenn sich die Lungenfibrose sehr verschlechtert.
     
  5. Heike68

    Heike68 Moderatorin

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    8. Juli 2012
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    NRW/Rheinland
    Ah ok, verstehe, danke Bärchen!
     
  6. Clödi

    Clödi Bekanntes Mitglied

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    8.524
    Bärchen, was den Haarausfall anbelangt, ist es ja grundsätzlich so, dass der zeitversetzt beginnt. Hängt mit den Wachstumszyklen der Haare zusammen. Und der Zeitraum von drei Monaten ist ziemlich passend dafür.

    Zu den anderen NW kann ich leider nicht viel sagen.
    Hitzewellen hatte ich mal von einem Opiat, aber die kamen deutlich schneller.

    Hoffentlich legt sich das bei dir alles wieder. Gute Besserung!
     
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