Gründe für MTX Pen statt Tablette

Dieses Thema im Forum "Entzündliche rheumatische Erkrankungen" wurde erstellt von heikomoeller, 18. März 2025 um 03:06 Uhr.

  1. heikomoeller

    heikomoeller Neues Mitglied

    Registriert seit:
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    Beiträge:
    22
    Hallo ihr Lieben,

    was würdet ihr sagen sind die Hauptgründe dafür MTX als pen zu nehmen?

    Ist das eher wegen der Bioverfügbarkeit bei höheren Dosen, geringerer Nebenwirkungen oder weil magenschonend?

    lg
     
  2. lumpi64

    lumpi64 Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    15. März 2013
    Beiträge:
    749
    Hallo,

    ich melde mich mal aus der Versenkung. Nachdem bei mir die Diagnose der PSA recht schnell feststand, bekam ich anfangs MTX rezeptiert. Da ich aber zur PSA noch (zusätzlich zu anderen Autoimmunkrankheiten) eine Typ-A-Gastritis habe, bekam ich sofort die Spritze, um den Magen zu umgehen. Selbst spritzen macht mir persönlich nichts aus. Inzwischen bin ich beim 4. Biologikum angekommen (Adalimumab) und musste zwischendrin das MTX wegen Nebenwirkungen absetzen (Dauerkopfschmerzen). Das muss natürlich anderen Mitpatienten nicht genauso gehen.;)
     
  3. Chrissi50

    Chrissi50 Bekanntes Mitglied

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    Ich hab gleich zu Beginn die Fertigspritzen bekommen, da es subkutan wirksamer sei, als oral eingenommen.
    Das ist wohl mit Bioverfügbarkeit gemeint.
     
  4. Birte

    Birte Bekanntes Mitglied

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    Es ist magenschonender und wirkt besser, da es nicht durch den Verdauungstrakt muss.
     
  5. heikomoeller

    heikomoeller Neues Mitglied

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    Danke für die Antworten! :)

    Ich frage mich grad was dann überhaupt für die Tabletten spicht. Wahrscheinlich:
    Angst vor Spritzen, keine Kühlung nötig (Pens brauchen Kühlung oder?), haben weniger Zuzahlung (?)

    Pens sind die "automatik Spritzen" die man sich selbst gibt & Spritzen die normalen Dinger mit dem dünnen Ende. Oder?
     
  6. Birte

    Birte Bekanntes Mitglied

    Registriert seit:
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    Großraum Hannover
    Nicht jeder ist in der Lage, sich eine Spritze oder einen Pen zu setzen. Kühlung brauchen die nur im Sommer. Ich habe auch mit Tabletten angefangen, bis die dann nicht mehr ausreichten.
    Pens haben mehr Plastik und man braucht die Nadel nicht selbst reinstechen. Spritzen (ich habe metex) muss man selbst reinstechen und den Kolben runterdrücken.
     
  7. Mrs. Addi

    Mrs. Addi Neues Mitglied

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    Beiträge:
    4
    Ich habe meine Diagnose (PMR) erst im Dezember 2024 bekommen und mir wurde sofort MTX 15mg als Pen verordnet. Das Spritzen hat mich nie gestört, ich fands 1x pro Woche sogar sehr praktisch. Leider habe ich auf MTX stark körperlich reagiert, starke Übelkeit mit Erbrechen und tgl. Kopfschmerzen (stark bis sehr stark) war mein ständiger Begleiter. Ich habe das jetzt 3 Monate durchgehalten, wobei die Magengeschichte sich wohl zu einer ausgewachsenen Gastritis C entwickelt hat. Die Nebenwirkungen haben meinen Alltag und die Lebensqualität doch zu stark eingeschränkt, trotz dessen meine Schmerzen fast gen Null gingen. Nun wurde ich auf Leflunomid umgestellt und muss nun tgl. eine Tablette nehmen.

    Da ich Leflunomid erst seit ein paar Tagen nehme, merke ich, dass die Schmerzen wieder in den Vordergrund rücken, ich muss jetzt also warten, ob und wie das neue Basismedikament wirkt. Cortison ist seit einiger Zeit bei 5mg.Ich hoffe, dass ich einigermaßen über die Zeit komme. Die Kopfschmerzen und die Übelkeit sind übrigens verschwunden. Ich werde jetzt noch ein wenig auf Gastritis-Schonkost setzen und hoffe, die Magensache ist bald komplett ausgeheilt.

    Grundsätzlich hat das MTX richtig gut gewirkt und wären die Nebenwirkungen nicht gewesen, wäre ich sehr gerne dabei geblieben.
     
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