Ellendelle1
Mitglied
Hallo liebe Leute,
ich möchte mich hier vorstellen, vielleicht gibts ja Jemandem, dem es ähnlich geht.
Mit 21 Jahren habe ich einen BSV (Bandscheibenvorfall) in der BWS gehabt. Das wurde jetzt im MRT festgestellt, nachdem ich vor 4 Wochen den zweiten in der BWS hatte. Damals fing alles an. Ich hatte vorher nie derartige Schmerzen. Da dieser BSV nicht entdeckt wurde, bin ich brav arbeiten gegangen. Habe oft auf dem Schreibtisch gelegen und geheult vor Schmerzen. Bin auch schnell von den Ärzten in die Psychoecke abgeschoben worden, worauf ich mich nicht einlassen wollte.
Kurze Zeit später kamen dann die frühmorgendlichen LWS-Schmerzen dazu. Ich gehöre zu denen, die morgens nicht ausschlafen können (Morbus Bechterew laut Szintigrafie). Das wurde aber auch erst vor 4 Jahren diagnostiziert (keine Rheumawerte im Blut und kein typisch positiver HLA-B27-Wert).
Ich habe über 25 Jahre auf "meine" Diagnosen warten müssen, das aber nur, weil ich nicht locker gelassen habe.
Hinzu kommen noch eine chronische Lyme-Borreliose (als Kind infiziert), Chlamydien-Infektion, eine Hashimoto-Thyreoiditis und eine Fibromyalgie.
Ich habe seit meinem 21. Lebensjahr chronische Scherzen und leider keinen Tag ohne Schmerzen (Gewebeschmerzen, Gelenkschmerzen, Fuß- und Unterschenkelschmerzen, Sehnenschmerzen, Muskelschmerzen, Schmerzen in der Wirbelsäule, also eigentlich Ganzkörperschmerzen).
Wenn ich nicht zufällig in einer Orthopädischen Klinik gearbeitet hätte, hätte ich wahrscheinlich schon viel früher aufgeben müssen. Ich habe mich zwar gequält, aber im absoluten Notfall gabs Hilfe.
Mein jetziger Stand: Ich bin seit 7 Jahren krank geschrieben, ein Rentenantrag wurde durchs Sozialgericht abgelehnt. Ich kann kaum 300 m laufen, schlafen ist schlecht, Aufstehen immer nachts, heute habe ich sogar bis 3:45 Uhr "durchgeschlafen", naja, wenn der Bechti dich weckt.
Ich kann viele Dinge nicht selbst erledigen, habe aber einen verständnisvollen und fleißigen Mann und zwei wunderhübsche Katzen.
Mich stört immens, dass ich mit 49 Jahren kein wirkliches Leben mehr habe. Soziale Kontakte? Fehlanzeige, Urlaub? Da kann ich nur lachen. Spaziergänge? Mein sehnlichster Wunsch.
Derzeit Antibiose wegen der Borreliose. Ist nur ein Versuch, ich weiß nicht, ob ich so lange durchhalte, wie es nötig wäre.
So, ich glaub, das wars jetzt erstmal. Ich habe einige Erfahrung mit unwissenden Ärzten, Medis und den Glauben an das eigene Körpergefühl.
Liebe Grüße und wirklich, die kleinen Dinge des Lebens machen auch Freude!!!
ich möchte mich hier vorstellen, vielleicht gibts ja Jemandem, dem es ähnlich geht.
Mit 21 Jahren habe ich einen BSV (Bandscheibenvorfall) in der BWS gehabt. Das wurde jetzt im MRT festgestellt, nachdem ich vor 4 Wochen den zweiten in der BWS hatte. Damals fing alles an. Ich hatte vorher nie derartige Schmerzen. Da dieser BSV nicht entdeckt wurde, bin ich brav arbeiten gegangen. Habe oft auf dem Schreibtisch gelegen und geheult vor Schmerzen. Bin auch schnell von den Ärzten in die Psychoecke abgeschoben worden, worauf ich mich nicht einlassen wollte.
Kurze Zeit später kamen dann die frühmorgendlichen LWS-Schmerzen dazu. Ich gehöre zu denen, die morgens nicht ausschlafen können (Morbus Bechterew laut Szintigrafie). Das wurde aber auch erst vor 4 Jahren diagnostiziert (keine Rheumawerte im Blut und kein typisch positiver HLA-B27-Wert).
Ich habe über 25 Jahre auf "meine" Diagnosen warten müssen, das aber nur, weil ich nicht locker gelassen habe.
Hinzu kommen noch eine chronische Lyme-Borreliose (als Kind infiziert), Chlamydien-Infektion, eine Hashimoto-Thyreoiditis und eine Fibromyalgie.
Ich habe seit meinem 21. Lebensjahr chronische Scherzen und leider keinen Tag ohne Schmerzen (Gewebeschmerzen, Gelenkschmerzen, Fuß- und Unterschenkelschmerzen, Sehnenschmerzen, Muskelschmerzen, Schmerzen in der Wirbelsäule, also eigentlich Ganzkörperschmerzen).
Wenn ich nicht zufällig in einer Orthopädischen Klinik gearbeitet hätte, hätte ich wahrscheinlich schon viel früher aufgeben müssen. Ich habe mich zwar gequält, aber im absoluten Notfall gabs Hilfe.
Mein jetziger Stand: Ich bin seit 7 Jahren krank geschrieben, ein Rentenantrag wurde durchs Sozialgericht abgelehnt. Ich kann kaum 300 m laufen, schlafen ist schlecht, Aufstehen immer nachts, heute habe ich sogar bis 3:45 Uhr "durchgeschlafen", naja, wenn der Bechti dich weckt.
Ich kann viele Dinge nicht selbst erledigen, habe aber einen verständnisvollen und fleißigen Mann und zwei wunderhübsche Katzen.
Mich stört immens, dass ich mit 49 Jahren kein wirkliches Leben mehr habe. Soziale Kontakte? Fehlanzeige, Urlaub? Da kann ich nur lachen. Spaziergänge? Mein sehnlichster Wunsch.
Derzeit Antibiose wegen der Borreliose. Ist nur ein Versuch, ich weiß nicht, ob ich so lange durchhalte, wie es nötig wäre.
So, ich glaub, das wars jetzt erstmal. Ich habe einige Erfahrung mit unwissenden Ärzten, Medis und den Glauben an das eigene Körpergefühl.
Liebe Grüße und wirklich, die kleinen Dinge des Lebens machen auch Freude!!!
