Hallo liebe Mitglieder von Rheuma-Online,
ich bin ganz neu auf dieser Plattform und erhoffe mir hier den einen oder anderen Tipp.
Bei mir ist bisher nichts diagnostiziert worden und nach einer für mich unendlichen Odysee an Ärzten und Fachärzten bin ich bei meiner Recherche über entzündliche Gelenkschmerzen / PsoriasArthritis irgendwie auf dieser Internetseite gelandet und erhoffe mir hier einen Anstoß.
Seit ca. 2,5 Jahre leide ich unter verschiedenen Gesundheitsstörungen (dauerhafte Lymphknotenschwellung, verstärkter Abzessbildung, massive Gewichtszunahme von 15 - 20 kg innerhalb von ca. 6 Monaten, Krankheitsgefühl, Herzrythmusstörungen und immer schlimmer werdenden entzündlichen Gelenkschmerzen etc.).
An Blutwerten wurde alles erdenkliche abgeklärt, so dass allgemeinmedizinisch keine Lösung gefunden wurde --- zur Zeit steht der Verdacht im Raum, dass ein entzündlicher Vorgang im Kiefer (Entzündungsherd und Zahnimplantat) der auslösende Faktor für meine Beschwerden ist. Hier bin ich in der Abklärung.
Dennoch machen mir die zunehmenden Gelenkschmerzen mehr und mehr Probleme und ich befürchte, dass selbst wenn es einen auslösenden Faktor gab/gibt, die eventuellen Schädigungen nicht mehr rückgängig zu machen sind.
Da ich aufgrund eigener Recherchen an eine Rheumatologische Erkrankung, insbesondere die Psorias Arthritis (mein Bruder hatte Schuppenflechte, ich selbst habe diese in letzter Zeit verstärkt auf dem Kopf) gedacht habe, war ich u.a. auch bei Rheumatologen.
Der erste hat lediglich Blut abgenommen und mir bei Abholung der Ergebnisse mitteilen lassen, dass ich keine rheumatische Erkrankung habe.
Der zweite hat Blut abgenommen, körperlich untersucht und Röntgenbilder von Händen und Füssen gemacht. Auch hier heißt es, dass die Blutbefunde unauffällig und die Rö-bilder keine psoriasistypischen Profilerationen aufweisen. Es handele sich eher um Verschleißerscheinungen.
Da ich vorher nie Gelenkbeschwerden hatte und die jetzt bestehenden Beschwerden innerhalb kurzer Zeit aufgetreten sind, halte ich die Erklärung von unabhängig voneinander zu sehenden Verschleißerscheinungen die zufällig gleichzeitig auftreten, dennoch eher für unwahrscheinlich.
Die Gelenkschmerzen begannen vor ca. 2 Jahren im rechten Daumengrundgelenk, den linken Fußwurzelknochen und in der HWS... Teilweise bin ich nachts wachgeworden und habe starke Schmerzen gehabt. Über die Monate haben die Schmerzen immer weiter zugenommen, es sind weitere Gelenke betroffen.
So etwa mittlerweile beide Daumenendgelenke mit deutlicher Schwellung der Handballen, Schmerzen in HWS und LWS, die abends besonders zunehmen, mittlerweile schmerzen die Fußgelenke häufig so, dass ich kaum noch laufen kann.
Hinzu kommt seit einigen Wochen eine deutliche Schwellung zwischen Achillessehne und Knöchel und eine seltsame harte Verdickung (Knöchern) am rechten Seitenfuß.
Nun meine Frage:
Dr. med H. E. Langer beschreibt explizit die Problematik, dass die Psoriasarthritis häufig – selbst von erfahrenen Rheumatologen - nicht oder erst sehr spät erkannt wird.
Da ich mittlerweile wirklich unter den Schmerzen leide und langsam in meiner Beweglichkeit eingeschränkt bin, weiß ich wirklich nicht mehr weiter und an wen ich mich wenden kann. Aus meiner Sicht lässt die Symptomatik durchaus auf die Möglichkeit einer Psoriasarthritis bzw. Spondylarthritis schließen, nur habe ich das Gefühl, dass dies eher „verkannt „ wurde.
Leider habe ich die Erfahrung gemacht, dass einige Ärzte mitunter – wenn keine „einfache“ Erklärung zu finden ist – allzu schnell auf die psychosomatische Schiene drängen. Sicher bin ich mit den Nerven mittlerweile auch runter, aber ich weiß einfach, dass es eine somatische Ursache gibt.
Ich nehme an, dass ich nicht der einzige Mensch bin, dem es so erging oder ergeht. Ich wäre über Tipps oder Ratschläge was ich tun kann, wer mir helfen kann etc. sehr dankbar.
Vielen Dank
Bemas
ich bin ganz neu auf dieser Plattform und erhoffe mir hier den einen oder anderen Tipp.
Bei mir ist bisher nichts diagnostiziert worden und nach einer für mich unendlichen Odysee an Ärzten und Fachärzten bin ich bei meiner Recherche über entzündliche Gelenkschmerzen / PsoriasArthritis irgendwie auf dieser Internetseite gelandet und erhoffe mir hier einen Anstoß.
Seit ca. 2,5 Jahre leide ich unter verschiedenen Gesundheitsstörungen (dauerhafte Lymphknotenschwellung, verstärkter Abzessbildung, massive Gewichtszunahme von 15 - 20 kg innerhalb von ca. 6 Monaten, Krankheitsgefühl, Herzrythmusstörungen und immer schlimmer werdenden entzündlichen Gelenkschmerzen etc.).
An Blutwerten wurde alles erdenkliche abgeklärt, so dass allgemeinmedizinisch keine Lösung gefunden wurde --- zur Zeit steht der Verdacht im Raum, dass ein entzündlicher Vorgang im Kiefer (Entzündungsherd und Zahnimplantat) der auslösende Faktor für meine Beschwerden ist. Hier bin ich in der Abklärung.
Dennoch machen mir die zunehmenden Gelenkschmerzen mehr und mehr Probleme und ich befürchte, dass selbst wenn es einen auslösenden Faktor gab/gibt, die eventuellen Schädigungen nicht mehr rückgängig zu machen sind.
Da ich aufgrund eigener Recherchen an eine Rheumatologische Erkrankung, insbesondere die Psorias Arthritis (mein Bruder hatte Schuppenflechte, ich selbst habe diese in letzter Zeit verstärkt auf dem Kopf) gedacht habe, war ich u.a. auch bei Rheumatologen.
Der erste hat lediglich Blut abgenommen und mir bei Abholung der Ergebnisse mitteilen lassen, dass ich keine rheumatische Erkrankung habe.
Der zweite hat Blut abgenommen, körperlich untersucht und Röntgenbilder von Händen und Füssen gemacht. Auch hier heißt es, dass die Blutbefunde unauffällig und die Rö-bilder keine psoriasistypischen Profilerationen aufweisen. Es handele sich eher um Verschleißerscheinungen.
Da ich vorher nie Gelenkbeschwerden hatte und die jetzt bestehenden Beschwerden innerhalb kurzer Zeit aufgetreten sind, halte ich die Erklärung von unabhängig voneinander zu sehenden Verschleißerscheinungen die zufällig gleichzeitig auftreten, dennoch eher für unwahrscheinlich.
Die Gelenkschmerzen begannen vor ca. 2 Jahren im rechten Daumengrundgelenk, den linken Fußwurzelknochen und in der HWS... Teilweise bin ich nachts wachgeworden und habe starke Schmerzen gehabt. Über die Monate haben die Schmerzen immer weiter zugenommen, es sind weitere Gelenke betroffen.
So etwa mittlerweile beide Daumenendgelenke mit deutlicher Schwellung der Handballen, Schmerzen in HWS und LWS, die abends besonders zunehmen, mittlerweile schmerzen die Fußgelenke häufig so, dass ich kaum noch laufen kann.
Hinzu kommt seit einigen Wochen eine deutliche Schwellung zwischen Achillessehne und Knöchel und eine seltsame harte Verdickung (Knöchern) am rechten Seitenfuß.
Nun meine Frage:
Dr. med H. E. Langer beschreibt explizit die Problematik, dass die Psoriasarthritis häufig – selbst von erfahrenen Rheumatologen - nicht oder erst sehr spät erkannt wird.
Da ich mittlerweile wirklich unter den Schmerzen leide und langsam in meiner Beweglichkeit eingeschränkt bin, weiß ich wirklich nicht mehr weiter und an wen ich mich wenden kann. Aus meiner Sicht lässt die Symptomatik durchaus auf die Möglichkeit einer Psoriasarthritis bzw. Spondylarthritis schließen, nur habe ich das Gefühl, dass dies eher „verkannt „ wurde.
Leider habe ich die Erfahrung gemacht, dass einige Ärzte mitunter – wenn keine „einfache“ Erklärung zu finden ist – allzu schnell auf die psychosomatische Schiene drängen. Sicher bin ich mit den Nerven mittlerweile auch runter, aber ich weiß einfach, dass es eine somatische Ursache gibt.
Ich nehme an, dass ich nicht der einzige Mensch bin, dem es so erging oder ergeht. Ich wäre über Tipps oder Ratschläge was ich tun kann, wer mir helfen kann etc. sehr dankbar.
Vielen Dank
Bemas
