- aber warum haben die Hände auf die cortison-spritzen reagiert?
Cortison-Stoßtherapie hat eigentlich nichts mit Spritzen zu tun.
Meist wird über drei bis fünf Tage hinweg entweder , höhere, intravenös gegebenen und gleichzeitig wirksameren Dosen, die in der Regel sogar besser vertragen werden, als die niedrigeren oralen, verabreicht.
Oder halt Tabletten.
Kommt es dabei zu einer Reduktion der Sympthome und Schmerzen, dann kann man von einer Entzündung im Körper ausgehen, was gegen Fibro spricht.
da die CRP nur geringfügig erhöht war
Eine erhöhte CRP kann man bei entzündlichen Rheuma haben, muss man aber nicht. Bei mir z.B. ist der CRP bei einem entzündetem Barthaar wesentlich höher als wenn ich die dickste Entzündung im ISG oder sonstige rheumatische Entzündung habe.
wenn möglich, lass einen anti-mcv test machen .
Der was genau bringen soll?
auch"deutliche Synovialitis im Segment L4/L5 - weiß heißt das denn genau?
In der Tat handelt es sich bei Synovialitis um eine Entzündung der inneren Gelenkhaut welche im Normalfall durch eine Biopsie festgestellt wird.
Man kann zwar die Entzündungen im Röntgen sehen, muss man aber nicht. Im MRT sieht man sie zumeist, aber das bedeutet nur das man eine hat. Den "Grad" der Entzündung kann man meineswissens nur via histopathologischer Untersuchung feststellen.
Ist es eine hochgradige Entzündung spricht es für eine rheumatische Erkrankung, ist der Grad der Entzündung gering für eine degenerative Gelenkerkrankung (Bandscheibenvorfall oder Protusion, Athrose etc.)
Das Problem was wir Rheumatiker doch alle haben. Es gibt eben zuviele Krankheiten die einfach unter den Begriff Rheuma gefasst werden. Sei es die autoimmunbedingten, die stoffwechsel- oder die verschleissbedingten Unterarten.
Und klar ist es blöd wenn man nicht weiss welchen Namen das "Kind" nun gerade hat.
Prinzipiell wäre es mir sogar egal ob ich dem Namen meiner Erkrankung kenne, solange ich einigermaßen gegen die Sympthome behandelt werde.
Denn die genauen Ursachen, die wird man wie bei fast allen systematischen Erkrankungen nur sehr selten exakt ausmachen können.
Selbst die Behandlung und der Einsatz von Medikamenten kann von Patient zu Patient unterschiedlich sein, auch wenn die gleiche Erkrankung vorliegt.
Dumm wird es nur dann wenn das Thema dann auf medizinische und/oder soziale Leistungen kommt.
Da entscheiden dann teils Kommastellen im ICD10 Code darüber ob eine Behandlung genehmigt wird oder nicht.
Das Urteil eines Arztes der sich vielleicht 5 Minuten mit dir befasst hat, entscheidet aufgrund der Diagnose ob du Arbeitsfähig bist oder nicht.
Übrigends ist diese zweifelei an den Diagnosen ja mit ein Grund das die GKV die e-Card (elektronische Gesundheitskarte) unbedingt haben will.
Im grossen und ganzen halte ich das zweifeln an einer Diagnose ja auch für gut und berechtigt. Aber, wo soll da jetzt die Grenze gezogen werden.
Bei einer, zwei .... oder erst bei der zehnten "neuen" Meinung die man sich einholt.
Dann die Frage, man war bei z.B. 10 Ärzten, alle haben ähliche aber nie exakt dieselbe Diagnose gestellt und nun.... Wird gewürfelt oder wie?
Such ich mir dann die wohlklingendste, medizinisch, finanziell oder sozialbedingte "Beste" aus?
Ich weiss, ich bin jetzt wieder das Arsch.... aber ich sag halt das was ich denke.