Darf ich mal fragen welches Argument für das gewollt erniedrigte Cholesterin spricht? Es ist ja Zellbaustoff, für's Hirn enorm wichtig, usw. Es hat ja einen Grund, dass der Körper den überwiegenden Anteil selbst produziert... TIA und Schlaganfall, risikobedingt - okay - was soll es bewirken, ausser den Parameter zu verringern?
Es rettet Leben bei Risikopatienten.. Same here..Ich nehme Repatha, Ezetemib und Rosuvastatin..dennoch lag ich immer zu weit drüber als Hochrisikopatient (3 Herzinfarkte) Seit ich Kevzara abgesetzt habe weil es nicht mehr wirkte, tut sich endlich etwas und mein kürzlich gemessener LDL Wert lag bei 38mg/dl Viele Biologika heben den Spiegel an und die Medikamente kommen nicht mehr dagegen an. Es wurde bei der letzten Myocardszintigraphie wieder eine Verengung gesehen, wieder in dem Stent der letztes Jahr schon zugegangen ist...nun muss ich wieder ins Herzkatheter. Also nicht auf die leichte Schulter nehmen so einen hohen Cholesterinwert. Man spürt ihn nicht aber er macht die Herzkranzgefässe und nicht nur die kaputt..ein leiser Killer..
So sieht's leider aus. Bei mir sind die großen Herzgefäße zum Glück (noch) nicht mit betroffen. Dafür aber viele Gefäße im Rest des Körpers, hauptsächlich im Gehirn. Und nicht alles lässt sich mit gesunder Ernährung und Bewegung regeln...
Schon 2x nicht wenn etwas so pathologisch ist. Jeder kann das gerne machen wie er möchte, sollte sich aber nicht von wirren Thesen wie die "Cholesterinlüge" fehlleiten lassen. Ich bin sicher die Letzte die Medikamenten, Ärzte oder Leitlinien hörig ist, aber mich hat es eben genau dahin geführt wo ich nun stehe..wenn man mal die potentiell tödlichen Auswirkungen des Cholesterins zu spüren bekommen hat, der ist ganz schnell bei der Schulmedizin und weg von Haferflocken, Edamame etc.pp. Da der Körper in der Leber 80 -90% des Cholesterins selber herstellt, sollte klar sein das Ernährung gar nichts bringt. Medikamente setzen genau da an, sie bringen den Körper dazu die Produktion zu drosseln. Entzündungen im Körper lassen das Cholesterin ansteigen, und sorgen ausserdem dafür das die Plaques instabil werden. Die Biologika tun ihr übriges (manche, nicht alle). Ich bin sehr froh das es hochpotente Medikamente gibt die mir helfen meine Gefässe stabil zu halten.
Liebe Claudia , unter diesen Umständen hast du vollkommen recht , das man das mit toller Ernährung nicht hinbekommt. Super das es dann wirkungsvolle Medikamente gibt, die das alles unter Kontrolle halten. Ich wünsche dir gute Besserung . Ganz liebe Grüße ♀️
Kann man eigentlich die Schäden die das hohe Cholesterin bereits angerichtet hat, irgendwie reduzieren? Wenn ich am Dienstag die Statine verschrieben bekomme, dann hatte ich aber schon viele Jahre hohe Werte und dadurch doch schon Ablagerungen. Richtig? Kann ich unterstützend zusätzlich was machen, damit der Körper das wieder abbaut?
Ja so wird es sein... Ja kann man in der Tat. Wenn man einen sehr niedrigen Spiegel hat, stabilisieren sich von Tag eins an die Plaques und laufen damit nicht mehr Gefahr aufzureißen und eine Arterie zu verstopfen. Das "putzen" dauert etwas länger (so zwischen einem halben Jahr und 2 Jahren ungefähr). Bei einem sehr niedrigen Spiegel transportiert der Körper die Ablagerungen aus den Arterien ab. Harte verkalkte Ablagerungen bleiben bestehen, sind aber keine Gefahr mehr, weil sie stabil sind.
Nein, die Statine tun ihre Arbeit wenn sie ausreichend wirksam sind. Ich habe wie gesagt erst durch eine 3er Kombi und absetzen des IL6 Blockers durchgreifend etwas ändern können. Nun wird noch das Kortison ausgeschlichen und dann hoffe ich mal das ich herztechnisch endlich Ruhe habe
@Claudia1965 , Hallo Claudia, danke, soviel war klar. Deine Antwort hilft mir nicht. Ich frage aus Interesse und konkret möchte ich verstehen welche Prozesse ausgerechnet die Beeinflussung des Gesamtcholesterins, respektive die Reduzierung gar unter Norm verbessern sollen, was in der Folge ursächlich oder symptomatisch erreicht werden kann. Daher die Frage an euch - falls es euch vermittelt wurde und / oder jemand es berichten möchte. Schöne luftige Stunden Kira
Eine bereits weit fortgeschrittene Arteriosklerose - wie bei mir - ist nicht rückgängig zu machen. Aber umso wichtiger ist es, durch konsequente Therapie zu versuchen, dass die Gefäße nicht noch weiteren Schaden nehmen bzw. ein Voranschreiten der Erkrankung wenigstens zu verlangsamen.
Hab gerade nochmal nachgelesen und das entdeckt: Wie deine Werte in den letzten Jahren waren, können dir nur die Laborwerte von erfolgten Kontrollen zeigen. Und ob du Ablagerungen in deinen Blutgefäßen hast und wenn ja, wie stark diese sind, das zeigen Untersuchungen wie Dopplerultraschall, Kardio-CT oder MRAngio. Ohne Untersuchung ist alles andere Spekulation. Und ich persönlich finde, die richtige Therapie kann erst beginnen, wenn man die nötigen Untersuchungsergebnisse kennt.
Das habe ich doch ausführlich erklärt im Posting an Flocke...aber hier steht es auch noch einmal... https://dgk.org/pressemitteilungen/2012-jahrestagung/2012-ft-aktuelle-pm/2012-ft-pm/2012-ft-pressemitteilungen-tag3/neue-studie-atherosklerose-kann-sich-zuruckbilden/ Aktuelle Studiendaten zeigen, dass die Bildung atherosklerotischer Gefäßveränderungen umkehrbar ist. Dass unter Therapie mit hochdosierten Statinen die gefährlichen Plaques (Ablagerungen) in den Gefäßen kleiner werden, wurde mittels Ultraschall-Sonde gemessen. Voraussetzung dafür ist jedoch, dass strenge Zielwerte für das LDL-Cholesterin erreicht und eingehalten werden.
Doch kann das geht, dazu muss aber der LDL Wert wirklich absolut niedrig sein. https://dgk.org/pressemitteilungen/2012-jahrestagung/2012-ft-aktuelle-pm/2012-ft-pm/2012-ft-pressemitteilungen-tag3/neue-studie-atherosklerose-kann-sich-zuruckbilden/
Na gut @Claudia1965 da kommen wir beide hier nicht auf einen Nenner. Ob und für wen die Ergebnisse dieser Studie von 2012 gelten, kann und mag ich nicht beurteilen. Das steht mir auch gar nicht zu. Aber: Ich schrieb extra "...in meinem Fall..." und daran ändert auch dein "Doch..." nichts.