Bin um 10.45 Uhr angekommen. Die Aufnahmeärztin und ich sind direkt aneinander geknallt. Liest die meine psychiatrischen Befunde und sagt dann beim Check des Medikamentenplans "und das Citalopram bekommen sie ja dann wg der Depressionen". Habe ich sie korrigiert. Ich bekomme es auch wg meiner Impulskontrolle und der Angststörung. Es wirkt sich ausgleichend auf alles aus. Fand sie garnicht gut und hat mich daraufhin gewiesen, das eine Korrektur von mir nicht ok sei. Ich dürfte was ergänzen, ja. Ne, sag ich. Wenn ich gesicherte Diagnosen habe, die besser abzupuffern das Citalopram macht, dann korrigiere ich. Hui, da lag Spannung in der Luft. Bin leider sehr gereizt. Komme zumindest heute nicht dagegen an. Es ist KEINE duale Reha. Das die im Schreiben nach meinen orthopädischen Befunden fragten, ist Standart hier. Habe gefragt. Jetzt will man mal prüfen, ob ich wg dem Rheuma ein orthopädisches Konsil bekomme. Weil ich direkt gesagt habe, das nur Psyche gar nicht ausreicht. Gibt hier aber keinen Orthopäden mit rheumatologischer Zusatzausbildung. Das ist aber nicht die Schuld der Klinik. Auftraggeber ist ja die DRV. Die nehmen mein Rheuma nicht ernst. Liege jetzt auf dem Bett.. Um 17 Uhr Gebäudeführung mit dem Hausmeister. Ich kann meine Begeisterung kaum in Worte fassen
Ich wünsch dir gute Nerven und verständnisvollere Betreuung, damit die Kur den gewünschten Erfolg zeigt.
Zumindest das Essen ist wirklich voll ok. Kann ich nicht meckern. Und die Patienten bisher freundlich. Was man so mitbekommt am 1. Tag... Abwarten. In Sachen Rheuma können die nichts für mich tun. Das wurde schon so kommuniziert von der Aufnahmeärztin.
@Flocke_79 deinen Ärger kann ich schon verstehen. Aber versuche, das beste aus dem Aufenthalt zu machen - nimm alles mit was dir gut tut!
vielleicht genießt du einfach das drumherum bei deiner Reha, die Natur oder findest nette Kontakte. (Bei meiner ersten Reha wurden in etlichen Etagen die Fenster erneuert, das war besonders "sinnvoll" bei den Entspannungsübungen usw.. immerhin war es in der Nacht ruhig, ich habe versucht für mich trotz allem das beste daraus zu machen) Dir wünsche ich alles gute und lass dich nicht entmutigen
Flocke, ich bin sicher du achtest gut auf dich ! Ich hoffe,wie meine Vorschreiberinnen, dass du für dich das Positive mitnimmst und wenn es nichts Positives gibt,solltest du dies mitteilen und abbrechen !
Ja, war übel. Ich hatte jeden Tag den Gedanken abzubrechen. Aber habe aus Vernunft weiter gemacht. Es gab einige Gründe. Zu viele Menschen, Akustik, Ärzte die sich keine Zeit nehmen wollten, ein Arzt riet mir dazu Tilidin während der Reha regelmäßig zu nehmen damit ich die Reha schaffen kann, Medikamenten-Diskussionen, etc. Ich beantrage den Wechsel auf eine ambulante Reha. Ich hoffe das es geht. Psychiater befürwortet es. Da war ich heute. Habe zudem eine Bronchitis seit 2 Tagen.
Wenn man sich nicht wohlfühlt, bringt eine Reha nichts. In dem Fall hätte ich auch abgebrochen. Ich drücke die Daumen, dass das mit der ambulanten Reha klappt! Für die Bronchitis wünsche ich dir eine gute Besserung!
Ich drücke die Daumen , dass dir keiner Ärger macht deswegen. Mutige Entscheidung! Was nicht gut tut und man ändern kann sollte man wagen. Herzliche Grüße
Grüß Dich, Flocke Habe zwar die vorherigen Beiträge nicht weit zurück gelesen, doch ich hätte wohl ebenso gehandelt, wenn ich erkenne, dass mir ein Kur-Aufenthalt oder eine REHA nicht gut bekommt. In meinem Fall, wäre es mal während eines Kur-Aufenthaltes zu einem Abbruch gekommen, denn dieses Programm dort, verschlechterte meine Gelenksschmerzen sowie die Atem-Situation. Der Vorschlag abzubrechen, kam von der Kurz-Ärztin selbst, als ich ihr von meinem erhöhten "Medikamenten-Konsum" berichtete. Da hieß es ihrerseits kurz und knapp: "Dann sind sie nicht kur-fähig!" *huch, dachte ich* ... *what???* ... denn mit so'ner Aussage hätte ich nicht gerechnet, weil ich Lösungs-Vorschläge für meine Situation parat hatte und diese gerne umsetzen wollte - was mir schlussendlich auch gelang, nachdem die Kur-Ärztin noch mal darüber nachdachte und zustimmen konnte, sodass ich bleiben konnte. Doch hinkünftig wollte ich keine "Verhandlungen in dieser Form" mehr führen, sodass dieses Ereignis mich veranlasste, keine verordneten Kur-Aufenthalte mehr in Anspruch zu nehmen und sogar mal die Annahme eines Antrags-Formulares vom Hausarzt verweigerte, als er mir dieses vorlegte. Allerdings geschah es wenige Jahre nach dem Kur-Aufenthalt, dass aufgrund eines operativen Eingriffes ein Reha-Aufenthalt notwendig wurde, wo man jedoch von Anfang an, viel Rücksicht nahm, bezüglich meines komplexen Krankheitsgeschehen. Nur aufgrund eines fieberhaften Infektes musste ich damals den Reha-Aufenthalt einwenig früher beenden. Als mir neulich von internistischer Seite ein stationärer Reha-Aufenthalt nahe gelegt wurde, war jedoch dieser gutgemeinte Vorschlag "rasch vom Tisch gewischt", denn ich erklärte kurz meinen Standpunkt sowie mein Vorgehen in den letzten 10 Jahren, wo ich ambulante Reha-Termine vereinbarte, welche großteils aus eigener Tasche bezahlt wurden, weil ich dadurch genau jene Anwendungen in Anspruch nehmen kann, welche ich selbst als wirksam und sinnvoll erachte. Nun und dieses Vorgehen möchte ich weiterhin beibehalten - ergänzte ich überzeugend und kompromisslos. Da lächelte der internistische DOC und stimmte meinem Vorhaben verständnisvoll zu, denn er lernte die vergangenen Wochen mein komplexes Krankheitsbild näher kennen. *ups ... sorry* sollte eigentlich ein kurzer Erfahrungsbericht werden doch ich "scrolle hier bereits im Schreibfeld". Fein, einen Arzt an der Seite zu haben, welcher Deine Entscheidung befürwortet ist schon mal viel wert! *ohje* viel Geduld und gute Besserung (wenn möglich genug Wasser/Tee trinken). *bye bye*