Bei uns ist seit vielen Jahren ein Ringeltaubenpärchen, das oft auf der Stromleitung sitzt und man kann das Turteln bis zum finalen Akt verfolgen. Das Nest ist in Nachbars Walnussbaum, sie sitzen auch oft bei uns auf dem First. Alles zum Glück ohne Hinterlassenschaften. Wer solche nicht hat und nicht überall am Haus/Treppe diese beseitigen muss, kann gut und gern das Vergrämen von Vögeln als Tierquälerei betiteln. In meine neue Meisenbehausung will auch dieses Jahr offenbar keiner einziehen. Das ist eher eine Hütte gegenüber der vorher vorhandenen Villa. Wer so anspruchsvoll ist.....
ich habe leider keinen Balkon dafür sitzen zwei Tauben abwechselnd in den Bäumen kurz vor meinem Wohnzimmerfenster und kacken die Autos, voll welche unter den Bäumen in einer Parkbucht an der Straße stehen (nicht jeder Mieter hat eine Garage)
Ich durfte heute zum 2. Mal unseren Kater Carlo kraulen. Den haben wir vor 2 Jahren! aus dem Tierheim geholt. Er stammt aus einer Animalhordinghaltung mit 30 Katzen. Er ist sehr scheu und hatte sich erstmal unter der Couch verkrochen. Man merkt, dass er sich bei uns wohl fühlt, sucht auch unsere Nähe, aber lässt sich halt nicht berühren. Er muss Schlimmes erlebt haben. Wurde immer wieder eingefangen: als er aus dem Haus geholt wurde, im Tierheim zum Kastrieren, Impfen, Chippen und dann, als wir ihn geholt haben. Wir haben nicht gedacht, dass es so lange dauert. Wir können ihn ja noch nicht einmal striegeln oder mit ihm zum Tierarzt. Er geht abends mit uns zu Bett, schläft da in seinem Kuschelkissen, frisst uns sogar aus der Hand - aber ja nicht berühren. In letzter Zeit legt er sich immer näher zu uns, also wenn ich auf der Couch sitze, legt er sich ans andere Ende. Oder wenn mein Mann im Fernsehsessel liegt, legt er sich auf die Couch - ganz in seine Nähe. Das ist wieder ein kleiner Fortschritt. Wir geben die Hoffnung nicht auf, dass wir ihn eines Tages mal richtig kraulen können und vor allem auch schön striegeln, damit die losen Katzenhaare nicht überall sind und ich nicht ständig alles absaugen muss.
Das liest sich aber schön mit eurem Fellkind,Charlotte .......ich wünsche euch weiterhin Geduld,Optimismus und das Vertrauen ,das alles gut wird !
Ja,aber bin bißchen doof......haben ihr Nest mit viel zu groben Stöcken gebaut,hat nicht ordentlich gehalten und das Ei ist heraus gefallen.......dann war Traudel nochmal auf dem Nest,und ich dachte sie versuchen es nochmal.......haben sich aber dann doch etwas anderes gesucht. Jetzt gibt es keine Taubenkinder bei uns.
@CharlotteA: Der Mann, der donnerstags mit mir zum einkaufen geht, hat sich vor eineinhalb Jahren einen Kater aus dem Tierschutz geholt. Bei ihm ist es wie bei deinem Vierbeiner, vorsichtige Annäherung, aber anfassen - nein, danke. Sowas braucht Zeit, vielleicht passiert es auch nie, man weiß ja nie, was diese Tiere so alles erlebt haben. Ich drücke die Daumen, dass Carlo mutig wird und den Schritt zum sich streicheln machen (bald) macht.
Ich freu mich, dass ichs geschafft habe, bis in die Pfalz zu fahren. Also bissi weiter, als nur ums Heimatkrankenhaus rum. Das Wetter ist ein Traum, und die Mandelbäume auch.
Ich freue mich, dass ich alle Termine, die heute auf dem Plan standen (Großeinkauf, Ergotherapie, Zahnarzt, Maltreff), trotz Nackenschmerzen und Bauchgemecker wahrnehmen konnte.